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Fahrtrichtungsanzeiger


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Der Fahrtrichtungsanzeiger dient dazu anderen Verkehrsteilnehmern anzuzeigen dass die Fahrtrichtung ändern möchte. In der Regel dieser als Blinker implementiert. Er wird umgangssprachlich auch als Blinklicht bezeichnet und ist ein Teil der Fahrzeugbeleuchtung .

Im Kreisverkehr wird im Geltungsbereich der Straßenverkehrsordnung nur beim Ausfahren geblinkt. Auch beim und beim Anfahren muss man den Blinker

Bei mehrspurigen Fahrzeugen ist auf jeder Seite je ein vorne und hinten. Es können noch zusätzliche der jeweiligen Außenseite mittig angebracht sein. Bei vor allem größeren Fahrzeugen sind sie wegen Ausfallsicherheit oder besseren Sichtbarkeit doppelt ausgeführt. Bei Limousinen sind zusätzlich Blinker in den Außenspiegeln integriert.

In Europa ist er ein oranges Licht . Beim Einschalten blinkt er auf der Seite mit einer Frequenz von ungefähr 50 mal pro Minute . Auch am Armaturenbrett im Inneren des Fahrzeuges muss eine aufleuchten. Beim Ziehen von Anhängern muss eine zusätzliche Kontrollleuchte auch für Blinker des Anhängers aufleuchten.

Gesteuert wird dieses Blinken von eigenen Blinkrelais oder direkt von einem der Bordcomputer. es von einem Blinkrelais geschaltet so kann leicht erkennen wenn eine Glühlampe ausgefallen ist. In diesem Fall blinken anderen Blinklichter schneller.

Zusätzlich zur normalen Anzeige der Fahrtrichtungsänderung der Blinker auch als Warneinrichtung verwendet und als Warnblinker bezeichnet. In diesem Fall blinken alle gleichzeitig. Sie dienen bei Stillstand des Fahrzeuges Absicherung bei Verkehrsunfällen . Beim Fahren werden die Warnblinker in beim abrupten Abbremsen von Kolonnen verwendet. In Österreich ist dies zwar verboten wird aber immer häufiger zu diesem Zweck verwendet. Auch Abschleppen eines Fahrzeuges sieht man es öfters es eigentlich verboten ist.

Bei Fahrzeugen die eine Fernsteuerung für Türschlösser haben wird auch der Blinker als ob das Fahrzeug richtig versperrt ist verwendet.

Bei Schulbussen gibt es in Österreich eine Regelung Verwendung der Blinkanlage zum Schutz der ein- aussteigenden Kinder. In diesem Fall blinken die und linken Blinker abwechselnd. Nachfolgende Fahrzeuge dürfen stehenden Schulbus nicht vorbeifahren sondern müssen anhalten. Deutschland gilt eine ähnliche Regelung dort wird Warnblinker eingeschaltet. Ein fahrender Bus mit Warnblinker nicht ein stehender Bus nur mit Schrittgeschwindigkeit werden. Bei manchen Fahrzeugen wird der Warnblinker abnormal starkem Abbremsen automatisch eingeschaltet.

Historisches

Ursprünglich waren es keine elektrischen Lichter so genannte Winker die zuerst seitlich manuell später mit Elektromagnet ausgefahren wurden. Später wurden sie dann beleuchtet. Der Blinker im heutigen Sinn wurde in den 1950er Jahren eingeführt.

Technische Umsetzung

Ein Blinker wird typischerweise durch einen astabilen Multivibrator realisiert dem ein Leistungs-Relais nachgeschaltet ist. einigen Varianten wird der Lade- oder Entladestrom die elektrische Last die Glühlampen geleitet. Fällt der Birnen aus so wird der Strom und somit auch die davon abgeleiteteten Ladezeiten das Blinken wird in seinem Tastverhältnis deutlich unsymmetrisch.

Siehe auch: Spiegelei-Effekt Themenliste Fahrzeugtechnik



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