Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 18. Oktober 2019 

Falsifizierbarkeit


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Forderung der Falsifizierbarkeit (lateinisch: falsum Unwahrheit) verlangt dass eine Theorie empirisch überprüfbare Folgerungen beinhalten muss die es empirische Bedingungen anzugeben unter denen die Theorie falsch (falsifiziert) zu betrachten ist. Genauer sollte möglich sein ein oder mehrere Experimente ( Tests Gegenproben) anzugeben die bei entsprechendem Ausgang Theorie widerlegen würden.

Sollte ein Test die Theorie nicht falsch erweisen so bedeutet das nicht notwendigerweise die Theorie richtig ist. Es besagt nur die Theorie diesem Test standhielt. Ein anderer der Theorie kann durchaus zu dem Ergebnis dass die Theorie falsch ist.

Umgekehrt muss eine Theorie ohne einen nicht notwendigerweise unkorrekt sein. Sie kann aber der Sicht heute weitverbreiteter wissenschaftstheoretischer Auffassungen (Falsifikationismus) als eigentlich wissenschaftlich akzeptiert werden. Alternativ könnte nicht falsifizierbare Theorien verlangt werden dass ein korrekter Beweis für die Gültigkeit einer Theorie wird bevor diese als anerkannte (allerdings dann empirische) Tatsache akzeptiert wird.

Es gibt allerdings Bereiche in denen schwer durchführbar und damit das Postulat der kaum erfüllbar ist. So sind bei der die untersuchten Objekte so weit weg dass direkte Untersuchung oft nicht möglich ist.

Das Postulat der Falsifizierbarkeit wurde vor von K.R.Popper propagiert.

siehe auch: Wissenschaft Verifizierung Reliabilität Beweis

Links



Bücher zum Thema Falsifizierbarkeit

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Falsifizierung.html">Falsifizierbarkeit </a>