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Fechten


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Fechten ist in erster Linie eine Kampfsportart die sich aus einer Kampftechnik heraus hat. Ursprünglich ist Fechten ein bewaffneter Kampf meist zwei Personen bei dem Blankwaffen mit relativ langen Klingen und mit Handschutz verwendet werden. Diese können so geführt dass die Angriffe des einen Gegners durch anderen Gegner mit der Klinge bzw. an durch Klinge und Handschutz gebildeten konkaven Form werden. Beim Fechten kommt es also zum Kontakt der eingesetzten Blankwaffen anders als beispielsweise Einsatz von Messern oder Dolchen (bei denen oder der Griff ans Handgelenk zur Verteidigung werden) oder beim mittelalterlichen Schwertkampf (bei dem Schläge in der Regel mit einem Schild pariert wurden).

Heute wird mit Fechten überwiegend das (dieser Artikel) bezeichnet. Theaterfechten und Mensurfechten werden mit Klingenwaffen ausgeführt. Weiterhin gibt Stockfechten ( Kendo ); Boxen wird auch als Faustfechten bezeichnet.

Der Fechtsport ist eine olympische Disziplin.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Olympisch zählt Fechten zu den "Gründungs-Sportarten" Athen 1896. In Athen standen drei Wettbewerbe dem Programm Säbel Florett und Florett für Das Degenfechten kam in Paris 1900 dazu Antwerpen 1920 fechten die Männer die heute üblichen Wettbewerbe mit Florett Degen und Säbel und Mannschaft).

Ebenfalls in Antwerpen feierten die Fechterinnen olympischen Durchbruch erstmals durften sie aber nur Florett-Einzel um Medaillen kämpfen. In Rom 1960 ihr Mannschaftstitel im Florett hinzu und in 1996 traten die Frauen auch erstmals mit Degen (Einzel und Mannschaft) an. Schließlich wurde Athen 2004 auch das Säbelfechten der Frauen sechste Einzeldisziplin ins Olympische Programm aufgenommen. Als für die Aufnahme des Frauen Säbel (nur bei den Olympischen Sommerspielen 2004 wird Damenflorett gestrichen so daß im Ganzen 10 Wettkämpfe werden.

Die Sprache des Fechtens ist französisch früher auch

Fechtsport ist ein Kampfsport bei dem zwei Gegner versuchen sich mit einer Stoß- oder Hiebwaffe zu treffen. im Wettkampf zum Einsatz kommenden Fechtwaffen bzw. sind der Säbel der Degen und das Florett . Florett und Degen sind Stoßwaffen der ist eine Hieb- und Stoßwaffe. Es wird einem stegartigen (lang und schmal) Boden der Fechtbahn gefochten. Je nach verwendeter Waffe zählen in bestimmten Regionen am Körper des Gegners Treffer; diese werden im Wettkampf heute mit elektrischen Trefferanzeige erfasst. Sieger ist wer zuerst bestimmte Anzahl von Treffern am Gegner gesetzt

Rollstuhlfechten

Fechten wird in Deutschland von Rollstuhlfahrern 1962 betrieben. Die Fechter bewegen sich nicht wie allgemein immer wieder vermutet - mit Rollstuhl über die Fechtbahn sondern sind in festgeschnallt.

Die Initiative ging von dem Direktor Berufsförderungswerkes Wildbad Walter Weiß aus. Zunächst wurde Fechtmeister Richard Heimke mit 12 Teilnehmern nur trainiert. Im Jahre 1964 kamen Degen und dazu. Seit 1985 wird das Fechten innerhalb DRS auch von Damen betrieben.

Schon frühzeitig pflegten die deutschen Fechter Sportbegegnungen. Die Olympiade in Tokio 1964 machte Anfang. Die danach folgenden Weltspiele in Stoke und die Paralympics der Behinderten wurden von deutschen Aktiven mit immer größeren Erfolgen bestritten. zählen die deutschen Rollstuhlfechter zur absoluten Spitze.

Bisheriger sportlicher Höhepunkt waren die Europameisterschaften in Foggia bei denen in den Herrenkonkurrenzen von 11 möglichen Goldmedaillen gewonnen werden konnten.

Die Waffen

Sowohl im modernen als auch im Fechten gibt es drei verschiedene Waffen: Degen Florett und Säbel . Diese Waffen wurden Ende des neunzehnten standardisiert.

Fechtanfänger beginnen üblicherweise mit dem Florett die Grundlagen des Fechtens leichter lernen zu Aufgrund seines geringen Gewichtes ist das Florett gut für Kinder geeignet. In der Vergangenheit es Frauen nur erlaubt mit dem Florett fechten.

In einigen klassischen Fechtschulen werden historische gelehrt zum Beispiel grand canne and rapier dagger.

Florett

Degen

Säbel

Schutzkleidung

Die Fechtkleidung die heutzutage beim Sportfechten wird dient dem Schutz der Fechter. Sie aus sehr fester Baumwolle Nylon oder Kevlar. gibt folgende Kleidungsstücke sie unterliegt festen Sicherheitsnormen:

  • Fechtmaske aus dichtem Drahtgitter (V2A-Stahl) oder mit Halsschutz; Säbelfechter tragen eine elektrisch leitfähige
  • Fechtjacke mit Fixierung zwischen den Beinen; Modelle für Links- beziehungsweise Rechtsfechter
  • Unterziehweste aus stichsicherem Material um einen Schutz auf der Waffenseite zu haben
  • Brustschutz für Frauen
  • Fechthose bis über die Knie gehalten Hosenträgern
  • (optionaler) Tiefschutz für Männer
  • Handschuh mit Handrückenpolsterung zum Schutz gegen in den Ärmel
  • Kniestrümpfe

  • Zusätlich gibt es für Florett- und noch eine Elektroweste die primär jedoch nicht Schutz der Fechter gilt

Traditionell ist die Fechtkleidung weiß um dem Schiedsrichter zu erleichtern Treffer zu erkennen. tragen üblicherweise Schwarz Seit neuem erlauben die Regeln bunte Fechtkleidung.

Das Fechtturnier

Bei Aufruf muss man sich beim melden. Die Erstgenannte steht rechts vom Obmann stehen immer links vom Kampfrichter damit der eine unverdeckte Sicht auf die Waffe und Waffenarm hat.

Ein Kampf dauert maximal 3 Minuten bis einer der Fechter 5 Treffer erziehlt Bei Gleichstand gibt es 1 Minute Verlängerung vorher ein Treffervorteil ausgelost wird. Das heisst in der Verlängerung kein Treffer erziehlt wird der Fechter mit dem Treffervorteil einen Punkt somit den Sieg zugesprochen.

Während des Gefechts darf die Bahn nach vorheriger Anfrage verlassen werden. Eine Anfrage den Obman erfolgt durch Heben der linken

Verwarnungen

Durch den Obmann können Verwarnungen ausgesprochen
  • Gelbe Karte = einfache Verwarnung. Verwarnungen erteilt für defektes Material Verdecken der Trefffläche dem Arm.
  • Rote Karte = Straftreffer. Straftreffer weden für das Verlassen der Bahn.
  • Schwarze Karte = Ausschluss vom Turnier.

Angriffsrecht

Das Angriffsrecht beim Florett und beim bedeutet daß der zuerst Angreifende Trefferpriorität hat. ausgedrückt: Wenn man angegriffen wird muss man zuerst verteidigen bevor man einen Gegenangriff durchführen man darf nicht versuchen den Angreifer ebenfalls treffen und dabei riskieren selbst getroffen zu Einer Abwehr des Angriffs mit der Klinge bewirkt ein Umkehr des Angriffsrechtes und gibt dem gerade Angegriffenen die Möglichkeit zu einenm (Riposte).

Ein Beispiel: Der erste Fechter greift der zweite Fechter führt einfach einen Gegenangriff und beide Fechter erhalten einen Treffer. Nun der erste Fechter den Punkt da er Angriffsrecht besass. Falls jedoch der zweite Fechter einer Parade den Angriff des Ersten abwehrt sich das Angriffsrecht umgekehrt und der erste muss sich nun seinerseites verteidigen.

Beim Florett und Säbel zeigt die Trefferanzeige einen Punkt an wenn beide Fechter kurzer Zeit (gleichzeitig ?) treffen. Der Obmann dann entscheiden wer das Angriffsrecht hatte und den Punkt erhält. Falls der Obmann keine treffen kann werden die Treffer für nichtig und der Kampf wird fortgeführt.

Elektrische Trefferanzeige

Die elektrische Trefferanzeige wird bei allen und meistens auch im Training verwendet. (Klassische haben die elektrische Trefferanzeige nicht verwendet da glaubten dies hätte einen schlechte Einfluss auf Fechtstil.)

Wenn ein Fechter seinen Gegner trifft ein Kontakt geschlossen der am Anzeigegerät ein und Tonsignal auslöst. Wenn ein Treffer ausserhalb gültigen Trefferfläche erfolgt leuchtet ein weißes Licht innerhalb der gültigen Trefferfläche ein rotes oder Der Schiedsrichter (Obmann) beobachtet die Fechter und das um zu entscheiden wer einen gültigen Treffer hat die Entscheidung über einen gültigen Treffer beim Schiedsrichter.

Für die elektrische Trefferanzeige wird eine elektrisch leitfähige Weste benötigt auch Elektroweste oder genannt: Florettfechter tragen eine Weste die den Rumpf bedeckt bei Säbelfechtern sind der Oberkörper die Arme bedeckt und die Maske ist elektrisch leitend bei Degenfechtern ist der gesamte gültige Trefffläche daher wird keine Elektroweste benötigt. allen Waffenarten ist die Waffe angeschlossen. Die ist geerdet um eine ungültige Trefferanzeige zu (wenn beim Degen zum Beispiel der Fuß Gegners getroffen werden soll). Degen und Florett einen mechanischen Schalter an der Waffenspitze der 500g (Florett) bezeihungsweise 750g (Degen) gedrückt werden um den Stromkreis zu schliessen. Beim Säbel eine Berührung mit irgendeinem Teil der Klinge.

Die elektrische Trefferanzeige wurde beim Degen (?) eingeführt beim Florett 1957 (?) und Säbel 1988 (?).

Organisation

Internationaler Dachverband ist seit 1913 die Fédération Internationale d'Escrime . Die nationale Sportverbände sind der Deutsche der Österreichische Fechtverband sowie die Fédération Suisse Ausbildungsorganisation für Fechtmeister ist in Deutschland die der Fechtkunst Deutschlands ADFD.

Bekannte deutsche Fechter

Siehe auch: Liste der Fechter

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