Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 23. August 2019 

Feldhase


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Feldhase
Systematik
Unterklasse : Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung : Euarchontoglires
Ordnung : Hasenartige (Lagomorpha)
Familie : Echte Hasen (Leporidae)
Gattung : Hasen ( Lepus )
Art: Feldhase ( L. europaeus )

Der Feldhase ( Lepus europaeus ) ist eine Säugetier art in der Familie der Echten Hasen

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung - Lebensraum

Der Feldhase kommt in Europa und westlichen Asien ( Türkei Irak Iran ) sowie Nordafrika vor. Er ist in Line ein Bewohner bebauter Steppengebiete. Man findet aber auch in Wäldern und in den bis in 1600 m Höhe.

Körperbau

Der Feldhase wird etwa 60-70 cm bei einer mittleren Körpermasse von 4-5 kg; Ausnahmen erreicht er 8 kg. Auffallend sind sehr langen Ohren ( Löffel ). Das braune bis rotbraune Fell bietet gute Tarnung.

Lebensweise

Der Feldhase ist ein meistens ein der sich tagsüber in Hecken Strauchwerk Wald in hohem Gras verborgen hält. Besonders wichtig ihm dabei der Windschutz. Der Hase liegt in einer Mulde (Sasse) mit dem Kopf den Wind. Der Hase ist sehr standordtreu. ist ein Meister der Tarnung und flüchtet seinen Feinden auch dem Menschen erst im Moment. Bei Treibjagden überlebt eine Zahl von weil sie sich überlaufen läßt trotz der und Hunde in der Mulde verharrt.

Der Feldhase hat viele Feinde (z. Greifvögel Fuchs Dachs ) aber auch den Menschen. Er ist seine langen Hinterbeine sehr flink; die Vorderbeine dagegen kurz. Er macht weite Sprünge schlägt und stellt sich auf der Flucht öfter die Hinterbeine. Auf der Flucht erreicht er von ca. 50 km/h.

Ernährung

Der Feldhase verläßt in der Dämmerung Deckung und sucht diese vor Sonnenaufgang wieder Er nimmt Pflanzenkost hauptsächlich Getreide Kohl Klee usw.. Er verbeißt aber auch junge Triebe Wald und verursacht dadurch einen relativ geringen Wildschaden .

Er hat scharfe Nagezähne; die gespaltene (Hasenscharte) erleichtert das Nagen. Große Nahrung wird den Backenzähnen fein zerrieben.

Fortpflanzung und Entwicklung

Während der Paarungszeit kämpfen männliche Hasen Rammler ) um eine Häsin (Rivalenkämpfe). Die Häsin von Februar/März bis September drei- bis viermal Jahr Junge bekommen. Diese werden in eine Erdmulde gesetzt. Meistens besteht ein Wurf aus zu 4 Jungen deren Augen bei der geöffnet sind. Die Jungen saugen nur 2-3 und ernähren sich danach selbständig. In dieser kommt die Häsin nur noch gelegentlich zum vorbei. In "feuchten" Frühjahren ist die Vermehrungsrate Die intensive Landwirtschaft und die Rodung von führt zu einer starken Abnahme der Hasenbestände.

Unterschiede zum Kaninchen

  • Der Hase wird oft mit dem Kaninchen verwechselt von dem er sich äußerlich nur durch seine Größe sondern auch durch Haarfarbe (rotbraun) gegenüber graubraun beim Kaninchen unterscheidet.
  • Auch hat der Hase wesentlich längere (Löffel) mit schwarz-weißen Spitzen.
  • Der Hase hat lange Hinterläufe so sein Laufbild besonders auffällig ist. Jäger nennen Hasen deshalb " der Krumme " weil er während des Laufens einen Rücken macht. Kaninchen hingegen habe kurze Hinterbeine werden deshalb bei Jägern auch Flitzer genannt.
  • Kaninchen haben eine enorme Vermehrungsrate mit bis 7 Jungen die in Erdröhren zur gebracht werden. Das weibliche Kaninchen kann alle bis 6 Wochen Junge zur Welt bringen. hat sogar eine zweigeteilte Gebärmutter in der sie verschieden alte Junge kann.

Wirtschaftliche Bedeutung

Bis in die 90er Jahre hatte Hase für die Ernährung der Bevölkerung eine Bedeutung. Mit weit über 1.000.000 Hasen pro war er das häufigste Wild noch vor den früher eher geringen von Rehen . Erst in den letzten Jahren gehen so genannten Hasenstrecken in verschiedenen Gebieten deutlich so dass in vielen Regionen die Jäger auf die Bejagung der immer seltener werdenden verzichten. Nach neueren Berichten sollen sich die jedoch wieder etwas erholen.

Bräuche und Mythologie

Als sehr verbreitetes heimisches Tier hat Hase seinen Platz auf der Speisekarte und in die Märchen Fabeln und Redewendungen gefunden. Sprichwörtlich sind seine Scheu seine seine Wendigkeit und seine langen Ohren die entwickelt haben da er zahlreichen Raubtieren und Menschen als Beute diente. In afrikanischen Erzählungen ihm oft eine große Schläue nachgesagt. Aufgrund ausgeprägten Fortpflanzungstriebs ist er neben dem Ei Symbol des Osterfestes geworden dessen Bräuche zum von heidnischen Fruchtbarkeitskulten herstammen.

Siehe auch : Angsthase



Bücher zum Thema Feldhase

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Feldhase.html">Feldhase </a>