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Ferdinand Hodler


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Ferdinand Hodler (* 14. März 1853 in Bern † 19. Mai 1918 in Genf ) war ein Schweizer Maler . Er ist heute der bekannteste Schweizer des 19. Jahrhunderts.

Leben

Hodler wächst in ärmlichen Verhältnissen auf Vater der Schreiner Johannes Hodler stirbt früh Schwindsucht die Mutter Margarete Hodler in zweiter mit dem Dekorationsmaler Gottlieb Schüpbach verheiratet folgt und lässt acht Kinder zurück. Ferdinand ist älteste. 1865 bereits vor dem Tod der hat Ferdinand Hodler als 12jähriger die Werkstadt alkoholkranken Stiefvaters übernommen und ernährt nun die

Mit 18 inzwischen Lehrling des Vedutenmaler Ferdinand Sommer geht er nach Genf malt Firmenschilder und kopiert Bilder im Rath wo er schließlich von Barthélémy Menn und zu dessen Schüler wird. Durch seine kann Hodler sich nun Reisen leisten unter nach Spanien wo er sich insbesondere mit Werken Velázquez auseinandersetzt. 1881 mit 28 Jahren mietet sein erstes Atelier. Er arbeitet mit anderen am Bourbaki-Panorama des Historienmalers Edouard Castres mit.

Mitte der 1880er Jahre beginnt Hodler sich von den Vorbildern seiner frühen Jahre zu lösen ab enstehen Bilder im von ihm entwickelten Parallelismus genannten Stil.

Mit seinem Gemälde Die Nacht (1889) gelingt Hodler der Durchbruch. Die des Bildes das sich mit Schlaf und aber auch Sexualität beschäftigt im Musee Rath in letzter Minute verhindert das Gemälde als verurteilt. Eine daraufhin privat organisierte Ausstellung wird großen Erfolg. Es folgen Ausstellungen und Ehrungen Paris München und Venedig .

Auf der Weltausstellung in Paris 1900 bekommt Hodler die für drei seiner ausgestellten Werke. Er ist einer der führenden Maler in Europa was seine bis dahin eher prekäre wirtschaftliche Lage Noch im gleichen Jahr wird er Mitglied Wiener wie der Berliner Sezession 1904 auch Münchener Sezession.

Hodlers späten expressionistisch anmutenden einfachen Landschaftsgemälde ihn auch zu einem der bedeutendsten Maler Alpenlandschaft. In Deutschland wird er 1914 aus Künstlervereinigungen ausgeschlossen als er einen Protestbrief gegen Beschuß der Kathedrale von Reims durch die Artillerie im Ersten Weltkrieg unterschreibt in seiner Heimat aber wächst Anerkennung. Schon zu seinen Lebzeiten ( 1917 ) veranstaltet das Kunsthaus Zürich eine erste große Retrospektive . Im Jahr 2004 findet am selben eine umfassende Schau seiner Landschaftsbilder statt (Schwerpunkt: Porträts ).

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