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Feuerwehr in Deutschland


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Emblem der Feuerwehr Bremen mit Stadt-Wappen

Die Feuerwehr ist in ganz Deutschland über die Notrufnummer 112 erreichbar. Der Verantwortungsbereich der Feuerwehren in Deutschland in der Landesgesetzgebung geregelt. Daneben kann die Feuerwehr als öffentliche Einrichtung auch im Rahmen der Amtshilfe für Behörden tätig werden.

Die Tätigkeiten und die Aufgaben eines Feuerwehrmannes mit anderen im Verbund sind länderübergreifend in den Feuerwehr-Dienstvorschriften (FwDV) festgelegt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die erste Berufsfeuerwehrwache in Deutschland wurde 1854 in der Großen Hamburger Straße 13/14 seiner Bestimmung übergeben. Anfänglich zogen Pferdegespanne Kutschen die um die Jahrhundertwende ( siehe Industrialisierung ) auf Automobilbetrieb umgestellt wurden.

Im Dritten Reich wurden 1933 alle preußischen Feuerwehren der Polizei unterstellt hier hat sich dann die Feuerlöschpolizei durchgesetzt (obwohl es diese Bezeichnung offiziell gab). In einem Gesetz über das Feuerlöschwesen wurden dann 1938 alle Feuerwehren im Reich als eine direkt dem Reichsminister des Innern unterstellt. Berufsfeuerwehren offiziell Feuerschutzpolizei genannt die Freiwilligen Feuerwehren in die Polizeitruppen integriert. Fortan waren die Feuerwehrfahrzeuge nicht rot sondern grün.

Ebenso wurde 1938 mit diesem Gesetz heute verwendete Storz-Kupplung für Schläuche und Armaturen reichsweit eingeführt und die Normierung vereinheitlicht. dahin verwendeten die Feuerwehren der einzelnen Länder Normen was eine Zusammenarbeit erschwerte.

Gründung von Feuerwehren

Durch die beginnende Politikverdrossenheit Mitte des 19. Jahrhunderts ( Biedermeier ) und die sich bildenden Turnervereine entstanden um die 1850er die ersten Freiwilligen Feuerwehren. Diese nannten meist "Freiwillige Rettungsschar". Die Ausrüstungen dieser Scharen meist selbst bezahlt und bestanden aus nicht mehr als einer Uniform Mützen und ein Stiefeln.In den USA wurden bereits im späten Jahrhundert die ersten Feuerwehren ins Leben gerufen in Europa wurden die ersten Freiwilligen Feuerwehren vor Mitte des 19. Jahrhundert gegründet.

Durch die sich entwickelnde Industrialisierung Ende 18. Jahrhunderts in Europa stieg die Gefahr Großbrände in den Industrieanlagen erheblich. Auch durch Verschärfung der Sozialen Frage stieg die Brandgefahr durch die beschränkten Platzverhältnisse in den Wohnungen Arbeiter die Brandgefahr durch Öfen und Feuerstellen stieg.

Durch die beginnende Politikverdrossenheit Mitte des Jahrhunderts (Biedermeier) und die sich bildenden Turnervereine auch um die 1840er die ersten Freiwilligen Diese nannten sich meist "Freiwillige Rettungsschar" oder wie 1846 in Karlsruhe "Pompier-Corps". Die Ausrüstungen dieser waren meist selbst bezahlt und bestanden aus viel mehr als einer Uniform Mützen und paar Stiefeln. Erst zu diesem Zeitpunkt setzten der Einsatz von technischem Gerät (wie Spritzen Ingenieurs Karl Metz ) und geübte Methoden von Brandbekämpfung und durch. Hier war Christian Hengst aus Durlach Wegbereiter.

Anfang der 1870er bildeten sich in Betrieben und Firmen freiwillige Fabrikfeuerwehren die meist den Fabrikbesitzern unterstützt und finanziert wurden.

Bis zum Ende der 1920er Jahre gab es ein ähnlich vielfältiges wie es dies heutzutage gibt.

Feuerwehr in der Zeit des Nationalsozialismuses

In der Zeit des Nationalsozialismus verkündete die nationalsozialistische Regierung in Preußen am 28. Dezember 1933 das "Gesetz über das Feuerlöschwesen (FLG Feuerlöschgesetz)" das mit Wirkung vom 1. Januar 1934 in Kraft trat. Vielerorts wurde dieses als ein wesentlicher Schritt zur Vereinheitlichung des in Preußen begrüßt das in Folge des Jahre 1931 erlassenen Polizeiverwaltungsgesetzes zur Neuregelung des Feuerlöschwesens als notwendig begriffen wurde bestehende Regelungslücken im des Feuerlöschwesens zu schließen.

Die Feuerwehren wurden bereits durch das zum Werkzeug eines Krieges instrumentalisiert.

Das Reichsgesetz über das Feuerlöschwesen vom 23. November 1938 bildete den Schlussstein für die 1933 von den Nationalsozialisten durchgeführte Einbindung des deutschen Feuerlöschwesens in Polizei . Nur vierzehn Tage nach den Pogromen an der jüdischen Bevölkerung im Verlaufe der von den Faschisten neben anderen Grausamkeiten auch die Synagogen in Schutt und Asche gelegt wurden die nationalsozialistische Reichsregierung ein Reichsfeuerlöschgesetz. Dieses Reichsfeuerlöschgesetz in die Präambel u.a. mit der wachsenden Bedeutung des für Verteidigungszwecke und den Luftschutz begründet.

In der Präambel dieses Gesetzes wird die wachsende Bedeutung des Brandschutzes für den Luftschutz deutlich.

Die Präambel betont den beherrschenden Herrschaftsgrundsatz Nationalsozialismus das so genannte Führerprinzip . In einer reichseigenen geführten Polizeitruppe zu nun auch die Feuerwehren zu zählen waren diesem Führungsprinzip eine besondere Bedeutung zugemessen. Die wurden ausschließlich von den Vorgesetzten (Führern) ohne der Untergebenen getroffen.

Ihre Kompetenzen waren rechtlich nicht festgelegt sie unterlagen keiner Kontrolle. Eine besondere Bedeutung die Diktatur kam der Polizei zu. Das Deutschland als faschistische Diktatur griff auch auf Herrschaftsinstrumente des Polizeiapparates zurück. Alle Bereiche öffentlicher wurden in den Polizeistaat aufgesogen in dessen auch der organisierte Brandschutz als Polizeiaufgabe bezeichnet

Feuerwehr in der Nachkriegszeit

Nach den Jahren des Hitlerfaschismus mit bitteren Hinterlassenschaften galt es auch für die der Freiwilligen Feuerwehren den Schutz des Verbliebenen des neu Entstehenden unter erschwerten Bedingungen zu In der Erkenntnis dass ihnen jetzt die ihrer Arbeit an welchem Platz auch immer zugute kommen wurden sie mit den damals scheinenden Schwierigkeiten fertig.

Feuerwehr in der ehemaligen DDR

Brandschutz in der Aufbauphase der DDR


Die ersten gesetzgeberischen Maßnahmen der DDR auf dem Gebiet des Brandschutzes betrafen betrieblichen Brandschutz . Aufgrund des 8. Artikels der Brandschutzverordnung 28. August 1949 wurde mit der ersten zur Verordnung über das Brandschutzwesen vom 15. 1950 die Betriebe in der DDR zur von drohenden außerordentlichen Brandgefahren und zur Aufrechterhaltung öffentlichen Sicherheit in der DDR einer besonderen Überwachung Als Betrieb im Sinne dieser Verordnung galt betriebswirtschaftliche Einheit von beweglichem und unbeweglichem volkseigenem privatem Eigentum unabhängig von Art und Größe. Der ist in dieser Brandschutzvorschrift unbestimmt. Tatsächlich unterfielen Regelung nahezu alle landwirtschaftlichen und sonstigen gewerblichen Unternehmen in der DDR. Anlaß für den dieser Brandschutzvorschrift war das Interesse der DDR-Regierung Grundlagen für die Schaffung ihres "Arbeiter- und zu sichern. In Folge dieser Zielsetzung glaubte die Produktion in der DDR besonders vor schützen zu müssen was indirekt aus der dieser Brandschutzvorschrift deutlich wird.

Die Regelung des betrieblichen Brandschutzes vom 1950 fällt in die Zeit der ersten Weichenstellungen der DDR.

Am 18. Januar 1956 verkündete die DDR ihr erstes Brandschutzgesetz : Das Gesetz zum Schutze gegen Brandgefahren. Brandschutzgesetz fällt in die Ära der Modernisierung DDR die von dem zweiten Fünfjahresplan für Jahre 1956 bis 1960 geprägt wurde und im Zeichen einer Mechanisierung und Automation industrieller Produktionsprozesse stand. In diese Epoche fiel auch die Planung und der von Atomkraftwerken in der DDR und die raschen Mit dem Brandschutzgesetz vom 18.01.1956 ist dann der Beginn der Modernisierung des Brandschutzes in DDR festzustellen.

Auf der 2. SED- Parteikonferenz vom bis 12. Juli 1952 beschlossen ihre Delegierten dass "der Aufbau des Sozialismus zur grundlegenden in der Deutschen Demokratischen Republik geworden ist." 23. Juli 1952 wurden in der DDR Länder aufgelöst und die Republik wurde in Bezirke gegliedert. Parallel dazu wurden zu Beginn Jahres 1953 die Gebietskörperschaften in so genannte Organe der Staatsgewalt umgewandelt wodurch die kommunale durch Gemeinden und Landkreis in der DDR beseitigt wurden und damit die Vorraussetzungen für stalinistische Herrschaftsprinzip des "demokratischen Zentralismus geschaffen waren. In dem Strukturprinzip wurde das Brandschutzwesen eingeschlossen und in die Verwaltung Deutschen Volkspolizei eingegliedert. In der DDR war dieser Zeit nach eigenem Selbstverständnis die revolutionäre noch nicht abgeschlossen.

Die Präambel des Gesetzes zum Schutze Brandgefahren vom 18. 1. 1956 verdeutlicht den des Brandschutzes in dieser Zeit:

  • Zentrale Brandschutzorgane: Dazu gehörten die Hauptabteilung Feuerwehr der Hauptverwaltung Deutsche Volkspolizei; die Abteilung Feuerwehr den Bezirksbehörden Deutsche Volkspolizei mit den ihnen unterstellten Brandschutzinspektionen und die Abteilungen Feuerwehr in Volkspolizeikreisämtern mit den ihnen unterstellten Brandschutzinspektionen und

  • Örtliche Brandschutzorgane: Dazu gehörten in den Städten Gemeinden sowie Einrichtungen: Die Freiwilligen Feuerwehren die und die Brandschutzverantwortlichen sowie andere mit Brandschutz Personen.

  • Betriebliche Brandschutzorgane: Dazu gehörten die in den und Landwirtschaftsbetrieben Verwaltungen und sonstigen Einrichtungen eingerichteten Freiwilligen- und Pflichtfeuerwehren sowie brandschutzverantwortlichen und die Brandschutz beauftragten Personen.

Mit dem Gesetz zum Schutze von gingen auch vom Namen her die kommunalen unter diese erhielten nun die Bezeichnungen Abteilung Brandschutzinspektionen und Feuerwehrkommandos und waren somit vollkommen

Die Zentralen Brandschutzorgane wurden durch das Gesetz zum Schutze vor Brandgefahren ermächtigt alle Maßnahmen durchzuführen oder anzuordnen um von der Gesellschaft Einzelpersonen oder der Volkswirtschaft durch Brände oder andere öffentliche Notstände Gefahren abzuwehren.Weil Aufgaben und Befugnisse in diesem unscharf formuliert und nahezu unbegrenzt auslegbar waren die Feuerwehren zum Instrument politischer Willkür. Deutlich dies auch an dem Begriff des öffentlichen Notstandes . Vom gesetzlichen Wortlaut her kam auch Einsatz der Feuerwehren bei inneren Notständen in die beispielsweise durch Streiks oder Aufstände hervorgerufen konnten. Die staatlichen Feuerwehren sind in diesem dann auch beim Bau der Berliner Mauer 13. August 1961 eingesetzt um die Grenzstreifen von Hindernissen zu räumen. Zweifelsfrei handelt es sich hierbei um Aufgaben die von Feuerwehren zu erledigen wären.

Mit der Verordnung über die Statuten Freiwilligen Feuerwehren und Pflichtfeuerwehren der örtlichen und betrieblichen Brandschutzorgane vom 14. Januar 1959 wurden die Aufgaben die organisatorischen Strukturen Rechte und Pflichten der Angehörigen dieser Feuerwehr geregelt. Auf Kreisebene wurden bereits Katastropheneinheiten gebildet sich aus einem Katastrophenbauzug bzw. -löschzug und Spezialgruppe zusammensetzten.

Aufgrund des Gesetzes zum Schutze vor wurde am 16. Januar 1961 die erste Durchführungsbestimmung zu diesem Gesetz die "Verantwortlichkeiten im betrieblichen Brandschutz" festlegen wollte. ist daß diese Durchführungsbestimmung betriebsspezifische Brandschutzanordnungen Feuerwehrlagepläne eine Meldepflicht von Bränden und Explosionen vorschieben. betrieblichen Feuerwehren mit hauptamtlich aufgestelltem Personal ( Berufsfeuerwehren ) konnten zudem den Status eines Feuerwehrkommandos und damit ein staatliche Einrichtung werden. Die dieser Feuerwehren hatte dann das Ministerium des zu übernehmen.

Brandschutz im real existierenden Sozialismus

Mit dem Abtritt Walter Ulbrichts von der Führung der SED am 3. Mai 1971 und der Inthronisierung Erich Honeckers begann in der DDR eine Ära bestehende Verhältnisse von der SED als "entwickelte sozialistische Gesellschaft" bezeichnet wurden. In dieser Zeit sich in der DDR der Lebensstandard zu und mit außerordentlicher Kraft wurde versucht die begonnene Modernisierung der Wirtschaft zu forcieren. Mit Willen zum Wirtschaftswachstum und zur Sicherung der ist auch die Verkündung des Gesetzes über Brandschutz in der DDR (Brandschutzgesetz) vom 19. Dezember 1974 verbunden. Diesem Brandschutzgesetz fehlte jeder präambelhafte auf die besondere historische Situation. Stattdessen wurde seinem 1. Artikel eine Definition und eine des Brandschutzgesetzes vorgenommen.

Feuerwehr in der BRD

Feuerwehr in Deutschland nach der Wende

Zahlen

Berufsfeuerwehr Pflichtfeuerwehr Freiwillige Feuerwehr Werk- / Betriebsfeuerwehr
Anzahl der Feuerwehren 99 1 ca. 24.700 900
Anzahl der Mitglieder ca. 26.000 ca. 10 ca. 1.3 Millionen ca. 30.000

Siehe auch


Weblinks



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