Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 18. Juni 2019 

Fichtelsee


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Fichtelsee

10 5 ha großer künstlich angelegter in der waldreichen Einsattelung zwischen Ochsenkopf und Schneeberg nahe der Gemeinde Fichtelberg gelegen.

  • Fassungsvermögen ca. 520 000 Kubikmeter Wasser
  • größte Wassertiefe 16 m; Hö-henlage 752 ü.NN

Er dient als Natur freibad und mit seinen umliegenden Einrichtungen wie Kinderspielplatz Sportflächen und Rundwegen als beliebtes Naherholungsgebiet. fischwirtschaftliche Nutzung ist wegen der extremen Übersäuerung durchschnittlichlich 4 2) nicht möglich.

Geschichte

Bei einer Grenzbeschreibung des herrschaftlichen Waldes 1393 erscheint der Hinweis in den sehe (=See) auf den Fichtelberge ; bei der Beschreibung des Wildmeisteramtes Waldeck 1435 „piß an See“. Matthias von Kemnath 1476 in seiner ersten Beschreibung des Fichtelgebirges den „sehe“ aus dem vier schiffreiche Wasser in die Welt fließen: Main Naab Saale Eger . Seit dieser Zeit schrieben alle nachfolgenden von dem „weltberuffenen Fichtelberger See“ ohne ihn zu haben. Ob es sich damals um See im heutigen Sinne gehandelt hat wird Wissenschaftlern angezweifelt. Vielmehr wird es sich um wasserreiches Hochmoor gehandelt haben das im Nordteil heute teilweise vorhanden ist. - Erstmals wird 1607 ein Seeweiher genannt der für die Gottesgab (jetzt OT Neubau der Gem. Fichtelberg) mit anderen Wasserstauanlagen angelegt wurde der Abfluss 1650 Seegraben. Für die zusätzliche Wasserzufuhr wurde 1608 die Gregnitz zum Seeweiher umgeleitet heute Lochbach bezeichnet. Eine weitere Zuleitung aus dieser war der Paschenbach. Um 1795 wird von Dammbau durch das Bergamt Gottesgab berichtet was der Literatur häufig als Geburtsstunde des Fichtelsees wird. 1934 /35 war der Damm des Fichtelseestauweihers schadhaft der See zu einem Tümpel verkommen. Deshalb der Damm durlh einige Werksbesitzer des oberen und durch die Gemeinde Fichtelberg erhöht dadurch der bis 1983 vorhandene Fichtelsee.

1977 /78 mußte der Wasserspiegel des Fichtelsees abgesenkt weil der Damm undicht geworden war. Der zur Förderung des Fremdenverkehrs und des Wintersports Fichtelgebirge“ beschloß daraufhin den Ausbau und die des Fichtelsees durch Errichtung einer neuen Talsperre mit Erweiterung der Wasserfläche wobei das Bayreuth als Träger der Baumaßnahme fungierte. Vom 1983 bis Sommer 1986 entstand ein neuer m hoher Erddamm s des alten Sees einer Dammkronenlänge von 325 m. Die gesamte erweiterte sich dadurch auf 10 5 ha. 1939 wurde die Torf- See- und Hüttenlohe Gegend n und ö des Fichtelsees mit Fläche von 45 4 ha als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der See selbst liegt außer-halb Naturschutzgebietes ist aber in die Landschaftsschutzkarte eingetragen. wurde der Schutz der Vegetation um den weiter ausgedehnt und zum „Naturwaldreservat Fichtelseemoor“ mit Größe von 139 2 ha erklärt. Davon 54 6 ha als Kernzone und 84 ha als Schutzzone ausgewiesen. Die Kernzone bleibt Menschenhand absolut unberührt es findet auch keine forstwirtschaftliche Nutzung und Pflege statt die Natur sich völlig selbst überlassen. Mit der Maßnahme es die für das Hochmoor charakteristischen Zwergsträucher Gräser und Torfmoose und den Bestand der (Spirke) wirkungsvoll zu schützen. - Die seinerzeitige des Berg- und Hüttenamtes Fichtelberg aus den förderte das Austrocknen des Fichtelsee moores . Schließlich war die Austrocknung soweit fortgeschritten um 1840 mit dem systematischen Abbau des als Brennmaterial für die Fichtelberger Eisenwerke und begonnen wurde. Der Brennstoff gelangte auch nach zur Beheizung des Zuchthauses der Justizgebäude und Kaserne. Der letzte Torfstich im Fichtelseebereich erfolgte dem Zweiten Weltkrieg durch die Stadt Wunsiedel .

Weblinks



Bücher zum Thema Fichtelsee

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Fichtelsee.html">Fichtelsee </a>