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Echte Feige


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Die Echte Feige (Ficus carica) ist eine Art der Gattung Feige ( Ficus ).

Wild kommt sie vom Mittelmeerraum bis vor wird aber auch in andern tropischen subtropischen Gebieten kultiviert.

Der bis zu zehn Meter hohe oder Baum besitzt große derbe und gelappte die an Weinblätter erinnern.

Bei der "Frucht" handelt es sich Wirklichkeit um den Fruchtstand der aus einer krugartig nach innen gewölbten Blütenstandsachse mit hunderten kleinen im Inneren liegenden schlauchförmigen Blüten bzw. Steinfrüchten besteht die über einen engen Kanal der Spitze eine Verbindung nach außen besitzen. reife Scheinfrucht der echten Feige hat eine bis birnenförmige Gestalt je nach Sorte ein bis dunkelviolettes Äußeres und ein rötliches aus Früchten bestehendes Inneres.

Befruchtung

Die Befruchtung erfolgt durch eine ungewöhnlich Symbiose zwischen den beiden Varietäten des Ficus carica der Ess- oder Haus-Feige (var. domestica) der Bocks-Feige (var. caprificus) und der zwei bis drei Millimeter Feigenwespe (Blastophaga psenes) . Während die Bocks-Feige männliche und weibliche besitzt hat die Ess-Feige nur weibliche die der Feigenwespen durch die Pollen der Bocks-Feige bestäubt werden müssen. Die der Feigenwespen entwickeln sich in den weiblichen der Bocks-Feige. Dabei wird der Fruchtknoten zerstört und entwickelt sich zu einer Wenn die Wespen schlüpfen sind die männlichen reif und beim Verlassen des Fruchtstands durch Kanal nehmen sie deren Pollen mit. Zur suchen die Wespen Feigen beider Varietäten auf sie die Blüten bestäuben. Legen sie ihre in nicht zu Gallen veränderten weiblichen Blüten Bocks-Feige ab entwickelt sich dort die nächste von Wespen legen sie sie in den der Ess-Feige ab ist die Eiablage durch Blütenform nicht möglich und die weiblichen Feigenwespen die Scheinfrucht nur einmal im Leben zur verlassen sterben im Inneren der Blüten die nun zu Früchten mit den charakteristischen kleinen entwickeln.

Bedeutung als Lebensmittel

Feigen sind reich an Vitamin B1 Mineralstoffen und enthalten etwa 15 % Zucker. lassen sich durch Trocknung konservieren wobei der auf 60 % ansteigt. Sie haben eine abführende Wirkung.

Für die landwirtschaftliche Nutzung der Echten werden um die Befruchtung zu ermöglichen traditionell Bocks-Feigen zwischen die Ess-Feigen gesetzt. Inzwischen sind Sorten gezüchtet worden die parthenogenetisch also ohne Bestäubung reifen.

Die Assyrer bauten sie schon 3000 v. Chr. ihren Gärten an; in Griechenland wurde sie v. Chr. eingeführt und verbreitete sich von aus im Mittelmeerraum.

Feigen waren früh ein wichtiger Bestandteil Ernährung in Mesopotamien Palästina Ägypten und Griechenland . Der römische Koch Apicius soll seine Schweine mit syrischen Feigen gefüttert haben um Fleisch zur Vollendung zu bringen. In Rom waren Feigen bei allen Bevölkerungsschichten sehr Plinius berichtet in getrocknetem Zustand dienten sie gleichen Zwecken wie Brot und vergleichbare Nahrungsmittel; Columella stellten Dörräpfel und -birnen doch vor Feigen die wichtigsten Wintervorräte der Landbevölkerung dar.

Bedeutung als Symbol

Durch ihre großen Wert als Lebensmittel erlangte die Feige auch symbolische Bedeutung für Wohlstand und Fruchtbarkeit. Buddha wurde unter einem Feigenbaum erleuchtet. In christlichen Kunst steht der Feigenbaum für den der Erkenntnis" der verdorrte Feigenbaum dagegen z. in Passionsszenen für die Synagoge oder häretische Kirchen.




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