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Fields-Medaille


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Die Fields-Medaille offizieller Name International Medal for Outstanding Discoveries in Mathematics (dt. Internationale Medaille für herausragende Entdeckungen in der ) gilt als höchste Auszeichnung die ein Mathematiker verliehen bekommen kann. Sie wird alle Jahre von der International Mathematical Union (Internationale Vereinigung IMU) anlässlich des International Congress of (Internationaler Kongress der Mathematik ICM) an zwei vier Mathematiker verliehen die sich in besonderer auf dem Gebiet der mathematischen Forschung und hervorgetan haben. Mit der Verleihung ist ein verbunden 2002 betrug dies 1.500 US-$.

Die Empfänger des Preises dürfen zum der Arbeit für die sie ausgezeichnet werden älter als 40 Jahre sein. Aus diesem hat z. B. Andrew Wiles (*1953) entgegen populärer Meinung nicht die erhalten er hatte zum Zeitpunkt des endgültigen von Fermats letztem Theorem die Altersgrenze bereits überschritten. Wiles erhielt auf dem ICM 1998 in Berlin eine Sonderauszeichnung der IMU.

Die Fields-Medaille wird oftmals als Entsprechung Nobelpreises für Mathematik (den es nicht gibt)

Geschichte

Fälschlicherweise wird meist der Mathematiker John Fields ( 1863 - 1932 ) als Stifter der Fields-Medaille genannt. Fields Präsident des Organisationskomitees des ICM 1924 in Toronto Kanada . Das Komitee hatte nach Abschluss der einen Überschuss von ca. 2.700 CA-$ im Budget . Fields schlug vor das Geld für Auszeichnung zweier verdienter Mathematiker bei einem der Kongresse zu verwenden. Fields war insofern zwar Gründer aber nicht der Stifter der Fields-Medaille sogar entgegen seines ausdrücklichen Wunsches unter diesem bekannt wurde.

Die ersten zwei Fields-Medaillen wurden 1936 verliehen. Eine anonyme Stiftung ermöglichte es 1966 die Fields-Medaille an vier Mathematiker zu

Preisträger

2002
Laurent Lafforgue (Frankreich)
Wladimir Wojedwodski (Russland)

1998
Richard E. Borcherds (Großbritannien)
W. Timothy Gowers (Großbritannien)
Maxim Kontsewitsch (Russland)
Curtis T. McMullen (USA)
Sonderauszeichnung: Andrew Wiles
1994
Jean Bourgain (Belgien)
Pierre-Louis Lions (Frankreich)
Jean-Christophe Yoccoz (Frankreich)
Efim Zelmanov (Russland)

1990
Wladimir Drinfeld (Russland)
Vaughan F. R. Jones (USA)
Shigefumi Mori (Japan)
Edward Witten (USA)

1986
Simon K. Donaldson (Großbritannien)
Gerd Faltings (BRD)
Michael H. Freedman (USA)

1982
Alain Connes (Frankreich)
William P. Thurston (USA)
Shing-Tung Yau (China)

1978
Pierre René Deligne (Belgien)
Charles Louis Fefferman (USA)
Gregori Alexandrovitch Margulis (UdSSR)
Daniel G. Quillen (USA)

1974
Enrico Bombieri (Italien)
David Bryant Mumford (Großbritannien)

1970
Alan Baker (Großbritannien)
Heisuke Hironka (Japan)
Serge Novikov (UdSSR)
John Griggs Thompson (USA)

1966
Michael Francis Atiyah (Großbritannien)
Paul Joseph Cohen (USA)
Alexander Grothendieck (Frankreich)
Stephen Smale (USA)

1962
Lars Hörmander (Schweden)
John Willard Milnor (USA)

1958
Klaus Friedrich Roth (Großbritannien)
René Thom (Frankreich)

1954
Kunihiko Kodaira (Japan)
Jean-Pierre Serre (Frankreich)

1950
Laurent Schwartz (Frankreich)
Atle Selberg (Norwegen)

1936
Lars Valerian Ahlfors (Finnland)
Jesse Douglas (USA)



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