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Fikret Amirow


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Fikret Amirow (* 22. November 1922 in Gandscha; † 20. Februar 1984 in Baku ) war ein aserbaidschanischer Komponist.

Inhaltsverzeichnis

Vita

Amirow war seit seiner frühesten Kindheit der aserbaidschanischen Volksmusik vertraut da sein Vater der berühmtesten Volksmusiker Aserbaidschans war. Nach dem Besuch der Musikschule Gandscha begann er 1939 Komposition am Konservatorium in Baku zu studieren. 1941 wurde sein Studium unterbrochen da er wurde. Schon Ende 1942 kehrte er jedoch von der Front da er an einer Kriegsneurose litt und eine schwere Operation kriegsunfähig geworden war. 1943 setzte er seine Studien in Baku fort und wurde Leiter der Musikschule der Philharmonie von Kirowabad (dem ehemaligen Gandscha). 1947 leitete er die Philharmonie der Aserbaidschanischen SSR ; ein Jahr später schloss er seine ab. Im Jahre 1956 wurde er Erster Sekretär des Aserbaidschanischen sowie Direktor des Opern- und Balletttheaters in Baku . In den 1970er Jahren wurde er des Vorstandes des Sowjetischen Komponistenverbandes. Amirow wurde zahlreichen Auszeichnungen versehen. Er erhielt z.B. 1949 den Stalinpreis für seine beiden mugamen und "Kürd Ovshari" 1959 den Leninorden und 1980 den Staatspreis der UdSSR .

Stil

Grundlage von Amirows Stil ist die Volksmusik. Schon seit seiner Kindheit mit ihr führte Amirow sein Leben lang intensive Volksmusikforschungen und erreichte so einen äußerst nationalen Tonfall. verband er diese Elemente der Folklore mit westlichen Tradition. Ein Beispiel hierfür sind seine mugamen . Amirow adaptierte diese traditionelle Form eines Zyklus von Tanz- und Vokalepisoden für großes Orchester und erreicht so eine bemerkenswerte Synthese zweier Kulturkreise.

Amirow war vor allem ein Orchesterkomponist. verstand es aufgrund seiner großen Kenntnisse der eines jeden Instrumentes sehr wirkungsvoll und klangmächtig ein großes Orchester zu komponieren. Besonders bei Orchestration ist der Einfluss von Nikolai Rimski-Korsakow deutlich spürbar welcher der für Amirows bedeutsamste Komponist war. In Amirows Musik wechseln Abschnitte von improvisatorischem Charakter mit sehr kompakten Passagen ab. Außerdem hegt Amirow eine Vorliebe ausdrucksstarke Melodien und effektvolle Dramatik. Seine Werke einen gewaltigen Reichtum an Farben und Stimmungen Die Harmonik orientiert sich an der Volkmusik das System einer erweiterten stark modal geprägten Tonalität stets beibehalten wird. Von den musikalischen des 20. Jahrhunderts blieb er hingegen unberührt. gilt als bedeutendster Komponist Aserbaidschans .

Werke

  • Orchesterwerke
    • "Dem Gedenken an Nisami" Symphonie für Streichorchester rev. 1964)
    • "Shur" symphonischer mugam Nr.1 (1948)
    • "Kürd Ovshari" symphonischer mugam Nr.2 (1948)
    • "Gulistan-Bajati Shiraz" symphonischer mugam Nr.3 für Mezzosopran Altsaxophon und Orchester (1971)
    • "Dem Gedenken der Helden des Großen Vaterländischen Poem (1943)
    • "Aserbaidschanisches Capriccio" (1961)
    • "Symphonische Tänze" (1964)
    • Doppelkonzert für Violine Klavier und Orchester (1946)
    • Bühnenmusiken
    • Werke für Volkmusikinstrumentenorchester
  • Vokalmusik
    • "Die Herzensräuber" musikalische Komödie (1944)
    • "Eine freudige Botschaft" musikalische Komödie (1946)
    • "Ulduz" Oper (1948)
    • "Sevil" Oper (1953)
    • "Georgien. Rustaweli" Poem für Chor und Orchester
    • Lieder
    • Volksliedbearbeitungen
    • Chöre
  • Kammermusik
    • Elegie für Klaviertrio (1948)
    • 5 Stücke für Bläserquintett (1953)
  • Klaviermusik
    • "Romantische Sonate" (1946)
    • Variationen (1941 rev. 1947)
    • "Kinderalbum" (1957 rev. 1971)

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