Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 27. Juni 2019 

Tauschbörse


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Im Zusammenhang mit dem Internet sind Tauschbörsen Computernetzwerke in denen es möglich ist Dateien über das Internet anzubieten oder herunterzuladen. meisten Tauschbörsen besitzen keinerlei Inhalts- bzw Copyright -Kontrollen sodass Inhalte (meist aktuelle Musik im MP3 -Format oder Kinofilme) auch illegal getauscht werden

Der Begriff wurde sehr stark durch Medien geprägt richtiger wäre die Bezeichnung Kopierbörse weil die Daten über Netze weiterkopiert ohne dass das Original selbst den Besitzer Aus diesem Grund sind auch Verwertungsgesellschaften für gegen diese Form der Weitergabe. Legal können und Daten weiter gegeben werden wenn diese einer freien Lizenz veröffentlicht wurden oder eine Weitergabe ausdrücklich ist ( Freeware Public Domain ).

Anbieter hierbei ist der Tauschbörsennutzer was Folge hat dass Dateien nicht auf einem Server gespeichert sind sondern dezentral auf die Benutzer verteilt sind ( Peer-to-Peer ). Die meisten Tauschbörsen arbeiten nach dem Client-Server-Prinzip was bedeutet dass ein Indexserver die Dateien und ihre Anbieter genau lokalisieren kann. Tauschbörsen versuchen jedoch mit Hilfe bestimmter Techniken zu verhindern sodass der Anbieter einer Datei bestimmt werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Verschiedene Arten von Tauschbörsen

Begonnen haben Tauschbörsen im Sinne von Verbreitung von Information und kreativen Werken mit zentral organisierten Netzwerken (z.B. Napster ). Seit geraumer Zeit gibt es jedoch die ohne zentralen Server funktionieren (z.B. Kademlia ). Hier ist prinzipiell jeder Teilnehmer Client Server (Nutzer und Anbieter) zugleich. Damit wird völlige Dezentralisierung des Netzwerkes erreicht. Beispiele für Technik sind: Limewire Gnutella GNUnet ...

Napster war die erste populäre Tauschbörse. Millionen Benutzern tauschten Musik bis im Jahre 2000 einige Musikbands Klage gegen Napster einreichten die Tauschbörse geschlossen wurde. Versuche Napster in kostenpflichtige legale Tauschbörse umzuwandeln schlugen fehl da wenige Plattenfirmen bereit waren ihre Musik zu Die heutigen Nachfolge-Netzwerke wie Gnutella eDonkey und FastTrack ( Kazaa etc.) weisen mittlerweile jedoch deutlich mehr auf als Napster jemals hatte.

Darüber hinaus gibt es auch Netzwerke nicht nur versuchen dezentralisiert zu arbeiten und dadurch von kontrollierenden Institutionen weitgehend unabhängig zu sein sondern auch Anonymität ihrer Teilnehmer und Kontrolle der Authentizität des angebotenen Inhaltes zu bieten. (z.B. GNUnet und Freenet )

Tauschbörsensoftware ist legal

In den Niederlanden ist die Software für die umstrittene KaZaA im Dezember 2003 für legal erklärt worden (bzw. der Anbieter der kann laut diesem Urteil nicht für die der Software-Nutzer verantwortlich gemacht werden). Der Hoge der höchste Gerichtshof des Landes hat es eine Klage der niederländischen Verwertungsgesellschaft für Wort Ton Buma/Stemra gegen die beiden KaZaA-Gründer neu verhandeln. Das bedeutet jedoch nur dass die an sich nicht illegal ist und ihr Autor nicht für haftbar gemacht werden darf die mit seiner ermöglicht werden nicht dass jeglich Benutzung der Software legal ist.

Weitere Arten von Tauschbörsen

Neben den populären Tauschbörsen für Dateien gibt es im Internet auch Tauschbörsen für den traditionellen Tausch Original-Medien. So ermöglicht CdZirkel seit 2001 einen (Ring-) Tausch von Musik- CDs DVDs und Büchern. Noch einen Schritt weiter Bookcrossing das dazu ermuntert seine Bücher ganz

Bekannte Tauschbörsensoftware


Weblinks



Bücher zum Thema Tauschbörse

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Filesharing.html">Tauschbörse </a>