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Filmgeschichte


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Geschichte des Films - ein kurzer Einstieg

Technische Entwicklung - ca. 1650 bis 1895

Genau genommen begann die Geschichte des schon im 17. Jahrhundert als ein Jesuit Athanasius Kircher die Laterna Magica erfand. 1832/33 knapp hundert Jahre später unabhängig voneinander aber nahezu gleichzeitig der Österreicher Stampfer und der Belgier Joseph Plateau das Lebensrad das beim Betrachter den Eindruck bewegter erzeugte.

Der Ingenieur Franz von Uchatius schließlich 1845 eine Kombination beider Geräte.

Ebenfalls in dieser Zeit wurde von Tüftlern u.a. Louis Jacques Mandé Daguerre und Talbot die Fotografie entdeckt.

Der Engländer Eadweard Muybridge erfand die und später das Zoopraxiskop mit dem man bereits Fotoplatten in Folge auf eine Leinwand projizieren konnte. Ähnliche führte der deutsche Erfinder Ottomar Anschütz mit Schnellseher durch ebenso der Franzose Etienne-Jules Marey als Erster belichtete Filmstreifen verwendete.

Thomas Alva Edison entwickelte Aufnahme- und Betrachtungsgeräte für "lebende bei denen Zelluloidfilme an einem Objektiv vorbeigeführt Für die Wiedergabe benutzte er ab 1892 Kinetoskop welches jeweils nur von einer Person Zeit benutzt werden konnte.

Die Brüder Lumière schließlich perfektionierten das Gerät erfanden eine hinzu wodurch der Film über Greifzähne vor Objektiv entlanggeführt wird. Dies war die Geburt eigentlichen Kinos mit ihrem Kinematographen setzten sie die noch heute gültig sind. Die erste fand am 28. Dezember 1895 in Paris

Die Stummfilmzeit - 1895 bis 1927

Das Business entsteht - der Krieg um Markt

Nach weiteren technischen Entwicklungen die etwa oder Kamerafahrten ermöglichten begann das Kino seinen voll zu entfalten.

In der Frühzeit des Films war ein Mann und eine Kamera um Filme produzieren. Die allerersten kurzen Stummfilme waren noch dem Klamauk oder rein naturalistischen Darstellungen verhaftet. wurden zunächst als Teil der Revues in Vaudeville -Theatern vorgeführt und waren in erster Linie Vergnügen das der Mittelschicht vorbehalten war. Nach kurzer Zeit jedoch begannen die einfachen Filmchen Publikum zu langweilen die Faszination der "bewegten an sich verflog und die Filmvorführungen wurden aus dem Programm genommen. Als Folge fielen Preise für Aufnahme- und Vorführgeräte was vielen die Möglichkeit bot eigene kleine Kinos zu die sogenannten Nickelodeons .

Die Filmschaffenden hingegen entdeckten nun nach nach die Möglichkeiten des Films. Man begann Ergebnis der Filmaufnahmen etwa durch die Wahl Bildausschnittes zu beeinflussen durch Perspektive Beleuchtung und weitere Kniffe eine Erzählung filmisch und stilistisch interpretieren. Allerdings wurde das Filmemachen dadurch teuer. technische Ausstattung konnten sich die wenigsten leisten. entstanden die ersten Produktionsfirmen unter deren Fuchtel Regisseur letztlich nur noch ein Rädchen im war.

Kino wurde zu einem Volksvergnügen für breiten Massen. Für 5 Cents (einen Nickel) jeder hinein man saß gemeinsam im Dunkeln bekam endlich Einblicke in die Welt der und Schönen von der man bislang ausgeschlossen Wenn auch die meisten die Untertitel nicht konnten so war immer wenigstens einer im der nicht nur des Lesens mächtig sondern gern bereit war diese laut dem Rest Publikums vorzulesen.

Die Filmindustrie explodierte förmlich denn der der Kinogänger nach neuen Filmen war schier Im Jahr 1909 war Film bereits "Big die Branche expandierte mit 25 Millionen Dollar Wegen der riesigen Nachfrage gründeten die größten die Motion Picture Patents Company ( MPPC ) um ihre Marktanteile zu halten. Sie früh erkannt dass das technische Equpment der ist auf dem das Filmgeschäft baut. Zusammen sie 16 Patente auf Aufnahme- und Vorführgeräte. schlossen sie einen Exklusiv-Vertrag mit Eastman Kodak damals praktisch dem einzigen Lieferanten von Darüber hinaus machten sie über ein spezielles Druck auf die Kinobetreiber möglichst nur noch aus ihrer Produktion zu zeigen. Unabhängige Filmproduktionen von organisierten Banden unterstützt von Polizei und sabotiert; Kinos wurden demoliert Schauspieler verprügelt und beschlagnahmt. Die freien Produzenten versuchten dennoch ihre zu verwirklichen. Die Dreharbeiten wurden von Bewaffneten Teilweise drehten sie mit dem gesamten Set Tag an einem anderen Ort.

Der größte Teil der Filmindustrie war dieser Zeit in New York ansässig wo die oben beschriebenen Szenen auch abspielten. Nach Jahren begann die Macht der MPPC zu bröckeln und langsam begannen auch Produzenten erfolgreich zu arbeiten.

Ab 1910 ließen sich in einem von Los Angeles verschiedene Filmschaffende nieder unter William Fox Samuel Goldwyn oder Adolph Zukor legten den Grundstein für die spätere Traumfabrik.

Die Pioniere des Stummfilms waren u.a. Charlie Chaplin David Griffith und Buster Keaton .

In Europa wurden oft eher düstere Filme inszeniert. Hier machten sich Regisseure wie Sergej Eisenstein Fritz Lang oder Friedrich Wilhelm Murnau einen Namen.

In Europa setzte das Filmgeschäft erst dem 1. Weltkrieg ein. In Frankreich erlebte Film eine Blütezeit mit impressionistischen Montagen und künstlerischen Ansätzen. Aus dieser Zeit ging später mehr zum Surrealismus tendierende Avantgarde hervor mit Künstlern wie Luis Bunuel oder Jean Cocteau .

... wird fortgesetzt...



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