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Fischotter


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Fischotter
Systematik
Ordnung : Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie : Hundeartige (Canoidea)
Familie : Marder (Mustelidae)
Unterfamilie : Otter (Lutrinae)
Gattung : Lutra
Art: Fischotter (Lutra lutra)

Der Fischotter ( Lutra lutra ) ist ein an das Wasserleben angepasster Marder . Korrekt müsste man ihn als "Eurasischen bezeichnen da es in der Gruppe der Otter noch weitere Arten gibt die "Fischotter" z.B. den Nordamerikanischen Fischotter.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Der Fischotter hat eine Größe von 110 cm wovon 40 cm auf den entfallen. Er wiegt etwa 12 kg. Sein ist gestreckt die Beine kurz und der rundlich und stumpfschnauzig. Die Zehen sind mit besetzt. Seine Farbe ist hellbraun. Mit zunehmendem färben sich seine Kehle und sein Vorderhals

Lebensraum

Die Verbreitung des Fischotters umfasst ganz Europa und Asien nördlich bis zum Polarkreis noch einige Kilometer darüber hinaus sowie Marokko und Algerien. Im Gebirge steigt er 2500 m auf.

In Europa ist der Fischotter nirgendwo häufig. Ihr bevorzugter Lebensraum sind flache Flüsse zugewachsenen Ufern und Überschwemmungsebenen. Der Rückgang solcher und die Bejagung haben dazu geführt dass Fischotter stellenweise ausstarb und überall extrem selten ist. In Deutschland sieht die Lage so dass die Bestände in Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg und Sachsen dank guter Schutzmaßnahmen stabil sind. Wiederansiedlungen außerdem in Bayern Niedersachsen und Schleswig-Holstein vorgenommen wo man versucht den ausgerotteten wieder heimisch zu machen.

In Österreich kommt er hauptsächlich im Wald- und Mühlviertel vor. Einige Ansiedlungen gibt es auch südlichen Burgenland und der Oststeiermark . Seit etwa zehn Jahren ist der wieder steigend.

In vergangenen Jahrhunderten bewohnte der Fischotter die Küsten und schwamm regelmäßig zu den in Nord - und Ostsee . Dies kommt heute in Deutschland nicht vor allerdings gibt es noch immer Fischotter den schwedischen Schären .

In der Schweiz gilt der Fischotter seit 1989 als Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Jagd auf den vermeintlichen Fischräuber sogar mit der Kantone und vom Bund gefördert. Projekte Wiederansiedlung befinden sich noch in der Abklärungsphase. hat hingegen die Erhaltung des Bestandes in Nachbarländern.

Drei Fischotter

Lebensweise

Fischotter sind nachtaktiv. Während sie am ruhen bewegen sie sich zur Zeit ihrer im Wasser. Sie sind gute Schwimmer und und können bis zu acht Minuten unter bleiben. Beim Schwimmen ragen Kopf und Hals dem Wasser heraus während der restliche Körper Wasser bleibt.

Am Ufer gräbt der Fischotter einen dessen Eingang etwa 50 cm unter der liegt; die Wohnkammer befindet sich über der und bleibt trocken. Ein Luftschacht verbindet sie der Außenwelt.

Die Hauptnahrung sind Fische aber auch Tiere werden vom Fischotter gejagt: Blesshühner Enten Bisamratten Wasserratten Frösche und Flusskrebse. Kleinere Beutetiere werden im gefressen größere erst an Land gebracht.

Fortpflanzung

In einem Wurf befinden sich zwei vier (selten sechs) Junge die nach etwa Tagen Tragzeit zwischen April und Juni zur kommen. Sie werden bis etwa zum vierzehnten vom Muttertier betreut. Mit zwei Jahren sind geschlechtsreif. Fischotter erreichen ein Höchstalter von achtzehn werden aber selten älter als zehn Jahre.

Fischotterschutz

Der Fischotter zählt noch immer zum Wild darf aber in Deutschland seit 1968 mehr bejagt werden. Das Otterzentrum in Hankensbüttel Niedersachsen widmet sich seit Jahren dem Otterschutz. ist es unter anderem dem Fischotter frühere wieder zu erschliessen aus denen er durch Einwirkung der Menschen verschwunden ist. Nähere Informationen ( 1 )



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