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Flugfunk


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Flugfunk dient der Kommunikation zwischen Bodenpersonal und Personal in der Luftfahrt .

Der Flugfunk wird in Frequenzen knapp oberhalb des normalen UKW-Radio betrieben ist weltweit sowohl sprachlich als auch im einheitlich geregelt.

Übliche Sprache ist englisch in Spezialfällen (zum Beispiel bei der mit fliegenden Rettungskräften) können aber auch andere benutzt werden. Da der Flugfunk eine zwar einheitlich formalisierte Sprachform hat aber dennoch landesspezifisch wird kommt es immer wieder zu Problemen. ist es beispielsweise in Italien Griechenland und Frankreich auch heute noch üblich das Piloten aus den jeweiligen Land ihre Anweisungen ihrer Muttersprache bekommen. Normalerweise bekommen alle Piloten auf der gleichen Frequenz sind alle Anordnungen mit und bilden so ein Gesamtbild über die momentane Situation Himmel. Dies wird aber durch lokale Lösungen und so kommt es immer wieder zu bzw. zu Unfällen.

Über den Flugfunk empfangen die Piloten elektronische Hilfsmittel zum Beispiel VOR ( Funkfeuer ) zur Navigationshilfe.

Jedem Flughafen stehen verschiedene Frequenzen zur Kommunikation mit Piloten zur Verfügung um im Nahbereich und dem Vorfeld die Bewegungen zu koordinieren. Der Tower besitzt meist eine eigene Frequenz ebenso Bodenkontrolle die Flugplanfreigabe das ATIS und die Lotsenstationen . Bei unkontrollierten Flugplätzen dient der Flugfunk zur Kommunikation zwischen den Piloten.

Zur Nutzung des Flugfunks ist ein erforderlich. Bei Erstmeldung bei einer Lotsenstation muss Pilot die Flugzeugnummer die Höhe und den Kurs durchgeben. Unerlaubte Nutzung dieser Frequenzen gilt gefährlicher Eingriff in die Flugsicherheit und wird als solcher geahndet.

Historisches

Kurz nach der Öffnung des " Eisernen Vorhanges " kam es zu erhöhten Flugbewegungen von aus den ehemaligen Ostblock-Staaten. Hier wurde vorwiegend russisch für den Flugfunk genutzt. Da die mit der englischen Sprache nicht gut vertraut kam es hier häufig zu Problemen. Deshalb zeitweise Fluglotsen mit der Fähigkeit russisch zu bevorzugt eingestellt.

Am 25. Mai 2000 stießen am Aéroport Charles de Gaulle in Paris eine Shorts 330 der Fluggesellschaft Stream Line mit einer Air Liberté MD-80 zusammen. Alle Maschinen auf dem waren mit französischen Crews besetzt und mit wurden auf französisch Anweisungen erteilt. So bekam britische Crew der Stream Line nicht mit dass eine andere Maschine Freigabe für die gleiche Startbahn bekommen hat. Bei diesen Unfall starb Co-Pilot der Stream Line . Der verletzte Pilot wurde noch vor der Entlassung aus Krankenhaus wegen Todschlages verhaftet. Die Polizei lies ihn aber später wieder frei begründete den Unfall durch die Nutzung der Sprache . Wenige Wochen zuvor hatte die Air France eine Versuchsphase gestartet in der sie dass der Flugfunk auf englisch abgehalten werden sollte statt üblichen französisch. Aufgrund aufgebrachter Bürger und dem politischen Druck wurde dieser Versuch nach 8 abgebrochen. Die Öffentlichkeit war der Meinung dass die Piloten von ihrer Muttersprache distanzieren würden. heute ( 2004 ) wird mit französischen Piloten an französischen auf Französisch gesprochen was immer noch häufig Problemen führt und nicht der Flugsicherheit dient.

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