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Flugmodell


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Ein Flugmodell ist die verkleinerte Nachbildung eines Flugzeuges . Der Bau solcher Modelle wird im des Modellbaus verbreitet als Hobby betrieben.

Das Bauen von Flugmodellen kam etwa den 30-er Jahren in Mode. Baumaterialien waren vor allem Sperrholz dünne Kiefernleisten und Papier zwecks Tragflächenbespannung Spannpapier ") später verbreitet Balsaholz und heute vor allem Kunststoffe wie und Schaumstoff-Formteile sowie " Bügelfolie " zur Bespannung.

Antriebe waren anfangs vor allem der Gummimotor dann Verbrennungsmotoren (Selbstzündermotor Glühkerzenmotor Ottomotor Kreiskolbenmotor ) und inzwischen meist Elektromotoren .

Flugmodelle gibt es u.a. in den aufgezählten typischen Bauvarianten. In vielen Sparten werden um Bestleistungen ausgetragen wobei die einzelnen Kategorien noch weiter in Unterklassen geteilt sind:

  • Freifliegende
    • Segler ; meist reichlich zwei Meter Spannweite . Gestartet mit Hochstartleine oder Gummikatapult. Gewöhnlich einem Zeitschalter ausgerüstet der das Modell nach Minuten wieder nach unten trudeln lässt weil ansonsten zu häufig mit der Thermik verschwinden
    • Magnetgesteuerte Hangsegler; vor dem Handstart wird kompassartig wirkende Seitenruder so eingestellt dass das fest in die Himmelsrichtung gegen den Hangaufwind
    • Motorsegler
    • Gummimotormodell
    • Hallenflug (oder auch " Saalflug "); extrem leichte Modelle (erreichbar sind Massen 1 Gramm aber für Wettkampfklassen sind 1 Gramm Mindestmasse vorgeschrieben) Antrieb mit Gummimotor die "schleichen" durch die Luft. Je nach Hallenhöhe Flugzeiten bei 30 min erreichbar. Wegen der Hallenhöhe und Luftruhe werden Wettkämpfe häufig auch Salzbergwerk ausgetragen.
    • Papierflugzeuge; "normale" Faltmodelle aus einem Bogen Das klingt simpel - trotzdem werden auch Weltrekorde geführt z.B. 1998 eine Flugzeit von 6 s (Ken Blackburn)
  • Fesselflieger; der "Pilot" hält das motorisierte mit ausgestrecktem Arm an etwa 15...25 m Steuerleinen (straff gespannte Stahldrähte) die das Höhenruder und führt das Modell per Zentrifugalkraft im wobei er sich synchron mitdreht.
    • Kunstflug
    • Fuchsjagd ; an zwei Flugmodellen sind meterlange Krepppapierstreifen Die zwei Gegner stehen gemeinsam in der und versuchen dem anderen mit dem Propeller viel von der Schleppe wegzuschneiden. Ziemlich spektakulär.
    • Rennmodell; nur das Tempo zählt. Die sind nicht mal symmetrisch sondern haben nur Tragfläche an der Kreisinnenseite Höhenruder nur außen aus als hätten sie den Absturz schon sich").
    • Vorbildgetreue Nachbauten
  • Funkferngesteuerte
    • Segler
    • Motorsegler; z.T. mehrere Meter Spannweite
    • Kunstflug
    • Vorbildgetreue Nachbauten; angestrebt ist der maßstäblich Nachbau. Aus aerodynamischen Gründen würden maßstäblich präzise Tragflächenprofile aber die Flugfähigkeit zu sehr beeinträchtigen. muss hier am Profil "geschummelt" werden um Kompromiss zu finden der einerseits die Flugfähigkeit und andererseits optisch akzeptabel ist.
    • Rennmodell
    • Hubschrauber; Unterscheidung zwischen Trainermodellen zum sportlichen (3D Kunstflug) und Scalemodellen als detaillierte Nachbauten Originalhubschrauber
    • " Park Flyer "; relativ langsam fliegende preiswerte Übungsmodelle für in Modellflug und Fernsteuerung.
  • Vorbildgetreue Standmodelle; nicht flugfähig

Es gibt eine ganze Industrie die großer Vielfalt Bausätze /kästen mit verschiedensten Vorfertigungsgraden für alle möglichen anbietet.

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