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Frankenstein


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Dieser Artikel befasst sich mit dem Buch Andere Bedeutungen unter Frankenstein (Begriffsklärung)
Frankenstein oder der moderne Prometheus ist ein Roman von Mary Shelley . Er erzählt die Geschichte des jungen Frankenstein der an der damals berühmten Universität Ingolstadt einen künstlichen Menschen erschafft. Dieser rebelliert tötet den Bruder und die zukünftige Ehefrau Elisabeth.

Shelley entlehnte den Namen des Monster-Erschaffers von einer Burg an der Bergstraße in der Nähe des südhessischen Darmstadt . Shelley hatte ihre Reise nach Basel auf dem Rhein unternommen der in Sichtweite zu dem fließt auf welchem die Ruinen der Burg sehen sind. Verbürgt ist auch dass Shelley einem Gasthaus im nahen Eberstadt eingekehrt war. Es erscheint wahrscheinlich dass sich zudem von der Person des Alchemisten Johann Konrad Dippel ( 1673 1734 ) der in früheren Zeiten in der ein Labor besessen haben soll inspirieren ließ.

Ingolstadt wählte sie mutmaßlich als Handlungsort da hier bis 1800 eine berühmte medizinische Fakultät In Ingolstadt wurde 1776 auch der Geheimbund Illuminaten gegründet denen u.a. Goethe Knigge und Herder angehörten. Shelleys Mann Percy Bysshe Shelley wird eine geistige Nähe zu den des Geheimbundes nachgesagt. In Ingolstadt erinnert heute eine nächtliche Frankenstein-Stadtführung (seit 1995) an den Studenten.

Film

Schon in den ersten Tagen der erfuhr das Buch mehrere filmische Adaptionen die Teil bis heute verschollen sind. 1931 adaptiert schließlich James Whale den Stoff frei für Universal Pictures unter Aufgriff filmexpressionistischer und Verfahrensweisen mit Boris Karloff in der Hauptrolle und verhilft dem so zu seinem bis heute emblematischen Antlitz. 1935 folgt die Fortsetzung Frankensteins Braut die vorangegangenen Film übersehene Aspekte der literarischen Vorlage und nahtlos an die Ereignisse des ersten anschließt. In zahlreichen weiteren Filmen der 1930er 1940er Jahre wird der Stoff meist weiterhin Boris Karloff in der Hauptrolle kommerziell für zum nur zweitklassige Produktionen ausgeschlachtet. Erst 1958 gelingt es den britischen Hammer Studios dem Film Frankensteins Fluch das Motiv unter auf die klassischen Filme der Universal-Periode wieder popularisieren. Der Film nimmt in mehrererlei Hinsicht Schlüsselposition ein: Er ist nicht nur Auftakt kaum überschaubaren Serie von Horrorfilmen und Serials die der Name der Produktionsgesellschaft trotz zahlreicher in andere Genres bis heute synonym ist stellt auch die Weichen der eng miteinander Karrieren von Peter Cushing und Christopher Lee . Beide sind in den folgenden Jahren meist als Antipoden vor der Kamera zu Ferner wird das erstmalige Auftauchen von rotem in diesem Film von der heutigen Kulturwissenschaft des Anheben des Splatterfilms gewertet. Dem großen Erfolg des Films folgen weitere Sequels in die Geschichte lose weiter erzählt aber auch und durchdekliniert wird. In den 70er Jahren die Serie schließlich wie auch der klassische an sich unter den Eindrücken des erstarkenden und den ungleich spekulativeren so genannten Eastern Erliegen. Der Stoff scheint ausgebrannt und nurmehr zweitklassige Fernsehstücke verwertbar. Im Jahr 1994 kommt schließlich der Film Mary Shelley's mit Robert de Niro als Kreatur in Kinos der sich damit Legitimiation verleiht die erstmals dicht an der literarischen Vorlage filmisch Trotz einiger nach wie vor attestierbarer Abweichungen der ambitionierte aber nicht immer gelungene Film dieser Selbsteinschätzung im wesentlichen standhalten. Regie führte Brannagh.

Wiewohl die Bezeichnung Frankensteins Monster ausgehend von der literarischen Vorlage mit passende wäre bürgerte sich im Zuge der Filme auch für die Kreatur selbst der Frankenstein ein. Eine Verschiebung die von den nach Whales Erfolgsfilm perpetuiert wurde: Dort taucht Name mithin bereits im Titel als Synonym die Kreatur auf (Beispiel: Frankenstein meets the Man ( 1943 )). Auch in der Alltagssprache bleibt dies ohne Folgen: Als besonders hässlich empfundene Menschen despektierlich als Frankenstein bezeichnet.

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