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Franz von Papen


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Franz von Papen

Franz von Papen (* 29. Oktober 1879 in Werl Westfalen ; † 2. Mai 1969 in Obersasbach Baden ) war ein deutscher Politiker ( Zentrumspartei ) und Staatsmann .

Leben

  • Von 1920 - 1928 und 1930 - 1932 war Papen Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses Vertreter des rechten monarchistischen Flügels der Zentrumspartei.
  • Am 1. Juni 1932 wurde er von Reichspräsident Paul von Hindenburg als Nachfolger von Heinrich Brüning zum Reichskanzler ernannt.
  • Am 3. Juni 1932 trat Papen aus der Zentrumspartei um einem Parteiausschluss zuvor zu kommen der seines illoyalen Verhaltens gegenüber Brüning und der einer Koalition mit der DNVP ohne parlamentarische Mehrheit drohte.
  • Am 12. Juni 1932 hob Papen das von Brüning Verbot der SA und der SS auf. Dies bewirkte die Tolerierung der Papen durch die NSDAP .
  • Am 20. Juli setzte Hindenburg die gewählte preußische Regierung Otto Braun ( SPD ) ab und ernannte Papen zum Reichskommissar Preußen. ( Preußenschlag )
  • Zwei mal während Papens Regierungszeit am 4. Juni und am 12. September löste Hindenburg den Reichstag auf. Papen daraufhin durch Notverordnungen des Reichspräsidenten. Der Reichstagsauflösung 12. Septembar war ein Misstrauensvotum gegen Papen
  • Nach den Reichstagswahlen vom 5. November 1932 trat Papen am 17. November als Reichskanzler zurück. Hindenburg war nicht Papen diktatorische Vollmachten zu erteilen die dieser hatte.
  • Papen war vom 30. Januar 1933 bis zum 1. Juli 1934 Vizekanzler unter Adolf Hitler nachdem er maßgeblich am Sturz der Regierung Schleicher beteiligt und damit Hitler den Weg Macht geebnet hatte.
  • Im Juli 1933 war Papen Bevollmächtigter der beim Abschluss des Reichskonkordats .
  • Einen Tag nach der Ermordung des österreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß durch Nationalsozialisten entsandte Hitler 1934 von Papen als nach Wien .
  • 1936 stieg von Papen zum Botschafter auf bereitete die Annexion Österreichs durch die Nationalsozialisten
  • 1939 wurde Papen Botschafter in Ankara und den Abschluss eines deutsch-türkischen Freundschaftsvertrags am 18. Juni 1940 . Die diplomatischen Beziehungen zur Türkei wurden 1944 abgebrochen.
  • 1946 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher er freigesprochen im Spruchkammerverfahren jedoch zu 8 Arbeitslager verurteilt. Bereits 1949 wurde er vorzeitig entlassen.
  • 1959 wurde Papen von Papst Johannes XXIII. zum päpstlichen Geheimkämmerer ernannt.

Weblinks


Reichskanzler der Weimarer Republik :
Philipp_Scheidemann | Gustav Bauer | Hermann Müller | Konstantin Fehrenbach | Joseph Wirth | Wilhelm Cuno | Gustav Stresemann | Wilhelm Marx | Hans Luther | Wilhelm Marx | Hermann Müller | Heinrich Brüning | Franz von Papen | Kurt von Schleicher


--Henning.H 14:26 16. Mai 2004 (CEST)



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