Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 19. Oktober 2019 

Freiberger Dom


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Um 1180 entstand in dem noch jungen durch sich schnell entwickelnden Ort Freiberg (Sachsen) die romanische Basilika "Unserer Lieben Frauen". Die Pfarrkirche erhielt mit der spätromanischen Triumphkreuzgruppe auch genannt (um 1225 ) und der Goldenen Pforte (um 1230 ) schon frühzeitig zwei sehr bedeutende noch erhaltene Kunstwerke . Im Jahre 1480 erhob Papst Sixtus IV. die Pfarrkirche zum Kollegiatstift und damit Dom. Jedoch schon nach nur 57 Jahren das Kollegiatstift im Zuge der Reformation in Sachsen aufgelöst. Der Chor fungierte seit 1541 als Grablege für 9 sächsische Fürsten die erst mit dem Übertritt August des Starken zum katholischen Glauben endet. Seine Mutter und deren sind in der Schwesterngruft bestattet die im Chorraum zu sehen ist. Beachtenswert ist das Moritzmonument zu Ehren Moritz von Sachsen . Er errang durch seine Dienste für Kaiser die Kurwürde für Sachsen . Auch er liegt im Freiberger Dom begraben.

Den Boden des Chores bilden zahlreiche gefertigte Messing -Grabplatten. Die Wand ist mit einer Fülle Epitaphen und Plastiken des Fürstenhauses geschmückt. Beeindruckend ist die aus Malerei und Plastik im Stile des italienischen Manierismus . Den Übergang zwischen Wandgestaltung und Decke eine vielzahl an musizierenden Engeln auf dem obersten Sims der Epitapharchitektur. im Zuge von Sanierungen haben ergeben dass sich bei den "verbauten" Instrumenten in den der Engel um echte Instrumente der Renaissance bzw. sehr gute Nachbildungen handelt. Bisher aus dieser Zeit keine Instrumente erhalten. Die wurden in Leipzig untersucht und nachgebaut. Auch die Nachbildungen aufgrund ihrer Detailtreue als Vorlage für Nachbauten So ist es nun erstmals wieder möglich komplettes Orchester in einem für seine Zeit typischen zu erleben.

Die Kirche wurde während eines großen Stadtbrandes 1484 völlig zerstört. Triumphkreuzgruppe Goldene Pforte und Teile Chores blieben erhalten. An gleicher Stelle erfolgte Neuaufbau des Domes St. Marien im Stile spätgotischen Hallenkirche. Bemerkenswert ist das Vorhandensein von nebeneinanderstehenden Kanzeln in der Dommitte. Zum einen die bemerkenswerte weil freistehende (!) aus dem Jahre 1505 stammende Tulpenkanzel von Hans Witten und anderen die Bergmannskanzel von 1638 .

Für Orgelliebhaber ist vor allem die Silbermannorgel mit ihrem wunderbaren Klangbild ein Anziehungspunkt. besitzt 3 Manuale 44 Register und 2574 Pfeifen . Ihr gegenüber befindet sich eine zweite Silbermannorgel die sich jedoch nicht hinter ihrer Schwester verstecken braucht.

Erwähnenswert ist noch das Geläut des Domes. Es besteht aus 6 Glocken von denen 4 aus der berühmten von Hilliger stammen. Die "Große Susanne" ist ca. 5 Tonnen die schwerste aller Glocken. Dom wird auch heute noch von der für ihre Gottesdienste genutzt. Daher sollten Besucher Verständnis aufbringen an Sonn- oder Feiertagen während des Gottesdienstes Besichtigung möglich ist. Sonst ist mit der eine Besichtigung des Domes an jedem Tag Eintrittsgeld möglich. Führungszeiten und Termine für Konzerte Informationen zum Gemeindeleben können über den Link werden.

Die Goldene Pforte im Freiberger Dom ist ein spätromanisches Skulpturen und verzierten Säulen reich ausgestattetes Eingangsportal das um 1230 errichtet worden ist. Sie befindet sich Südteil des Kirchenschiffes . Die Türflügel waren wohl ursprünglich daher Name vergoldet. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Bauwerk zum Schutz vor Umwelteinflüssen mit einem Schutzbauwerk versehen dass eine Ansicht von außen nicht möglich

siehe auch: Architektur Romanik Gottfried Silbermann

Weblink

Homepage der Domgemeinde



Bücher zum Thema Freiberger Dom

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Freiberger_Dom.html">Freiberger Dom </a>