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Freiburg im Breisgau


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Baden-Württemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Region : Südlicher Oberrhein
Kreis : Stadtkreis
Fläche : 153 06 km²
Einwohner : 211.431 (30.09.2003)
Bevölkerungsdichte : 1.381 Einwohner je km²
Höhe : 278 m ü. NN (Münsterplatz)
Postleitzahlen : 79001–79140
(alte PLZ: 7800)
Vorwahl : 0761
Geografische Lage : 48° 00' n. Br.
07° 51' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : FR
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 08 3 11 000
Gliederung des Stadtgebiets: 41 Stadtbezirke
Anschrift der Stadtverwaltung: Rathausplatz 2–4
79098 Freiburg im Breisgau
Website: www.freiburg.de
E-Mail-Adresse: rathausinformation@stadt.freiburg.de
Politik
Oberbürgermeister : Dr. Dieter Salomon
(Bündnis 90/Die Grünen)
Mehrheits- Partei : De-facto-Allparteienkoalition
Freiburg im Breisgau (frz.: Fribourg-en-Brisgau) südlichste Großstadt Deutschlands ist nach Stuttgart Mannheim und Karlsruhe die viertgrößte Stadt in Baden-Württemberg. Sie eine kreisfreie Stadt im gleichnamigen Regierungsbezirk sowie Sitz des Regionalverbands Südlicher Oberrhein und des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald von dem sie nahezu ganz umgeben Die nächst gelegenen Großstädte sind Basel ( Schweiz ) ca. 60 km südlich und Zürich (Schweiz) ca. 86 km südöstlich Straßburg ( Frankreich ) ca. 100 km und Karlsruhe ca. 118 km nördlich sowie Stuttgart 130 km nordöstlich von Freiburg.

Freiburg im Breisgau liegt im "Verdichtungsraum der neben der Stadt Freiburg im Breisgau Gemeinden Au Bötzingen Gundelfingen Kirchzarten March Merzhausen und Umkirch des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald sowie die Städte Gemeinden Emmendingen Denzlingen und Waldkirch des Landkreises Emmendingen umfasst.

Für die Region Südlicher Oberrhein bildet das Oberzentrum von denen für ganz Baden-Württemberg nach Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Freiburg übernimmt für die Gemeinden Au Bötzingen Ebringen Eichstetten am Kaiserstuhl Glottertal Gottenheim Gundelfingen Heuweiler Horben Kirchzarten March Merzhausen Oberried (Breisgau) St. Märgen St. Peter Schallstadt Sölden Stegen Umkirch und Wittnau die Funktion eines Mittelbereichs.

Die Einwohnerzahl der Stadt Freiburg im überschritt Anfang der 1930er Jahre die Grenze von 100.000 wodurch zur Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis
1 Geographie
2 Wappen
3 Geschichte
4 Religionen
5 Behörden und Einrichtungen in Freiburg
6 Bedeutende Plätze der Stadt
7 Politik
8 Wirtschaft
9 Bildungseinrichtungen
10 Städtepartnerschaften
11 Stadtgliederung
12 Entwicklung des Stadtgebiets
13 Kultur und Sehenswürdigkeiten
14 Persönlichkeiten
15 Weblinks

Nachbargemeinden

(im Uhrzeigersinn beginnend im Norden; außer Vörstetten alle zum Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald)
Vörstetten ( Landkreis Emmendingen ) Gundelfingen im Breisgau Glottertal Stegen Kirchzarten Oberried (Breisgau) Münstertal/Schwarzwald Bollschweil Horben Au (Breisgau) Merzhausen Ebringen Schallstadt Bad Krozingen Breisach am Rhein Merdingen Gottenheim Umkirch und March .

Geographie

Freiburg liegt an der Dreisam am Ausgang des aus dem Schwarzwald herabführenden Höllentals in die Oberrheinische Tiefebene . Die Stadt liegt am Fuße des landschaftlich begrenzt im Osten durch die Schwarzwaldhöhen und Bromberg) im Süden und Westen durch Schönberg den Tuniberg und den Kaiserstuhl .

Wappen

Das rote Kreuz auf weißem Grund das Symbol von St. Georg dem Patron der Stadt.

Geschichte

Im Jahr 1091 erbauten das Geschlecht der Zähringer eine Burg auf dem Schlossberg. Konrad und Herzog Bertold III. verliehen der kleinen Ansiedlung der Burg im Jahr 1120 das Markt- und Stadtrecht.

Reichhaltige Silbervorkommen im Schwarzwald verhalfen der Stadt zu Wohlstand. 1200 begann unter Berthold V. der Bau gotischen Pfarrkirche dem Freiburger Münster .

1218 starb mit Berthold V. der letzte Bis 1368 herrschte das Geschlecht der Grafen von Urach die sich auch Grafen Freiburg nannten.

Die Freiburger kauften sich 1368 für 15.000 Mark Silber los und sich unter die Herrschaft des Hauses Habsburg die Stadt gehörte ab diesem Zeitpunkt Vorderösterreich .

Von 1415 bis 1427 war Freiburg Reichsstadt . 1457 erhielt die Stadt von Erzherzog Albrecht Universität .

1620 übernahmen die Jesuiten die Universität.

In der Folge des Dreißigjährigen Krieges wechselte die Herrschaft mehrmals zwischen Frankreich und Vorderösterreich.

1805 schlägt Napoleon Freiburg dem neu gegründeten Großherzogtum Baden zu. Innerhalb Badens wird Freiburg Sitz Stadtamtes und zweier Landämter die 1819 zu Landamt vereinigt wurden. Gleichzeitig wurden die Gemeinden aufgelösten Amtes St. Peter dem Landamt Freiburg

1827 Freiburg wird Sitz des neu gegründeten Erzbistums Freiburg . Das Freiburger Münster wird Bischofskirche.

1832 wird Freiburg Sitz des Oberrheinkreises zu mehrere Ämter gehören.

1864 werden Stadt- und Landamt Freiburg zum Freiburg vereinigt. Zum neuen Großkreis Freiburg gehören Amtsbezirke Breisach Emmendingen Ettenheim Freiburg Kenzingen (1872 Neustadt im Schwarzwald und Staufen.

Freiburg um 1900

1924 wird im Zuge einer Bezirksreform der Breisach aufgelöst und seine Gemeinden zum Großteil Bezirksamt Freiburg zugeordnet. Eine nochmalige Vergrößerung erfuhr Bezirksamt Freiburg im Jahre 1936 nach Auflösung des Bezirksamtes Staufen sowie Zuordnung von Gemeinden der Ämter Waldkirch und

1933 gibt sich auch Freiburg nahezu widerstandslos nationalsozialistischen Terrorregime hin. Von der Freiburger Universität versucht Martin Heidegger den Nationalsozialismus kulturell anzuleiten.

1939 wird das Bezirksamt Freiburg in Landkreis umbenannt. Die Stadt Freiburg scheidet aus dem aus und wird kreisfrei.

1940 schon werden aus Freiburg wie aus Baden alle Juden deportiert (zunächst in das Konzentrationslager Gurs in der Nähe der spanischen später von dort in die Vernichtungslager).

Von 1945 bis 1952 ist Freiburg die Hauptstadt des Bundeslandes Baden .

1973 wird im Zuge der Kreisreform zum Januar der Landkreis Freiburg Bestandteil des neuen Breisgau-Hochschwarzwald. Freiburg wird wieder Sitz des neuen bleibt selbst aber kreisfrei.

In den 1970er Jahren entwickelte sich zu einem Zentrum der Alternativkultur und Umweltbewegung den Folgen siehe Politik .

Religionen

Da Freiburg bis 1805 zu Österreich gehörte blieb die Stadt katholische Stadt. Die Bevölkerung gehörte kirchlich zum Konstanz das mit dem Ende des alten aufgelöst wurde. 1821 wurde Freiburg Sitz eines eigenen römisch-katholischen Erzbischofs der jedoch erst 1827 sein Amt antreten konnte. Die Grenzen Erzbistums Freiburg decken sich mit den Grenzen des Landes Baden und des (später preußischen ) Fürstentums Hohenzollern . Bischofskirche ist das Freiburger Münster. Zum Freiburg gehören die beiden Suffraganbistümer Mainz und Rottenburg-Stuttgart .

Im 19. Jahrhundert zogen auch Protestanten in die Stadt später eigene Kirchen erhielten. Die ehemals markgräflich-badischen Haslach und Tiengen sind traditionell evangelisch. Die Protestanten gehören heute sofern sie nicht Glieder Freikirche sind zum Dekanat Freiburg innerhalb des Südbaden der Evangelischen Landeskirche in Baden . In Freiburg befindet sich auch der der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden eine lutherische Freikirche.

Seit dem späten 19. Jahrhundert besteht in Freiburg eine altkatholische Gemeinde. Den griechisch- russisch- und rumänisch-orthodoxen Gemeinden wurde eine katholische für ihre Gottesdienste zur Verfügung gestellt.

1424 wurde die erste jüdische Gemeinde Freiburgs vertrieben. Die Bürgerschaft duldete ins 19. Jahrhundert keine Ansiedlung von Juden. 1863 wurde eine Gemeinde gegründet. in der Reichspogromnacht 1938 wurde die Synagoge zerstört. Im Oktober 1940 wurden die im Lande verbliebenen badischen pfälzer Juden nach Gurs in Südfrankreich deportiert. 1945 konsistierte sich eine kleine jüdische Gemeinde 1985 - 1987 eine neue Synagoge errichtete.

Mehrere islamische Organisationen unterschiedlicher Herkunft und religiöser Ausrichtung in Freiburg Gebetsstätten eine richtige Moschee wurde bisher nicht errichtet.

Behörden und Einrichtungen in Freiburg

  • Albert-Ludwigs-Universität
  • Arbeitsgericht Freiburg
  • Architekturforum Freiburg
  • Erzbischöfliches Ordinariat
  • Forstdirektion Freiburg
  • Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
  • Handwerkskammer Freiburg K.d.ö.R.
  • IHK Südlicher Oberrhein K.d.ö.R.
  • Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde
  • Landesamt für Geologie Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg
  • Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald
  • Oberschulamt Freiburg - Oberschulamtsbezirk ist der Regierungsbezirk
  • Regierungspräsidium im Basler Hof
  • Regionalverband Südlicher Oberrhein K.d.ö.R.
  • Sozialgericht Freiburg - der Gerichtsbezirk umfasst den Freiburg den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald den Ortenaukreis und Landkreise Emmendingen Lörrach und Waldshut
  • Universitätsklinikum
  • Verwaltungsgericht Freiburg - Gerichtsbezirk ist der Regierungsbezirk

Bedeutende Plätze der Stadt

  • Der Augustinerplatz ist einer der zentralen Plätze Freiburger Altstadt. Umgeben von dem ehemaligen Augustinerkloster dem heutigen Augustinermuseum - und den Resten ehemaligen Stadtmauer ist der Platz ein beliebter der Freiburger Bevölkerung. Nach dem Abbruch der benachbarten Feierling-Brauerei und der Neugestaltung des Platzes sich ein Freiburger Phänomen entwickelt das scherzhaft den römischen Verhältnissen an der spanischen Treppe verglichen Auf der Treppenanlage des Augustinerplatzes genießen in Sommernächten viele junge und junggebliebene Menschen das Leben mit mediterranem Flair.
  • Holzmarkt
  • Münsterplatz
  • Der "Platz der alten Synagoge" (frühere Bezeichnung: Europaplatz) ist einer der zentralen Plätze der Freiburg i. Br. am Rande der historischen Der Platz an der sich bis zur genannten Reichspogromnacht die jüdische Synagoge der Stadt befand umgeben von den Kollegiengebäuden I und II Albert-Ludwigs-Universität und dem Freiburger Stadttheater. Der Platz im Zusammenhang mit einer neuen Verkehrskonzeption der Freiburg eine besondere Bedeutung zur westlichen Erweiterung Innenstadt übernehmen. Aufgrund des geschichtlichen Hintergrunds und zentralen Lage in der Stadt hat der der alten Synagoge" mittlerweile eine neue Symbolkraft Ausdruck des Bürgerwillens und Stadtbewußtseins erhalten. Auf Platz haben in der letzten Zeit bedeutende der Freiburger Bürgerschaft - unter anderem Kundgebungen Demonstrationen "gegen rechts" und "gegen den Irak-Krieg" stattgefunden.
  • Rathausmarkt

Politik

An der Spitze der Stadtverwaltung stand der Schultheiß als Vorsitzender des Gerichts. Nach Übergang an Baden wurde die badische Städteverfassung mit einem Bürgermeister später Oberbürgermeister an der

Die Oberbürgermeister ab 1806:

Freiburg gilt als eine Hochburg der Dies äußert sich nicht nur in der des ersten grünen Oberbürgermeisters einer Großstadt sondern auch in durchgehend hohen Wahlergebnissen. Bei der Bundestagswahl 2002 wurde der Wahlkreis Freiburg mit 25 Prozent der Zweitstimmen für Bündnis 90/Die Grünen bester Wahlkreis dieser Partei.

Wirtschaft

Freiburg ist ein regionales Wirtschaftszentrum. Es der Dienstleistungssektor sowie der öffentliche Dienst. Größter Arbeitgeber Satdt ist die Universität gefolgt von zahlreichen und untergeordneten Behörden. Durch die Nähe zur haben sich kleinere Unternehmen aus den Bereichen Solartechnik Informations- und Medientechnologie sowie Medizintechnik und hier angesiedelt. Freiburg ist für sein sonniges Klima für die Forschung und Produktion im Solarenergie bekannt. Selbst das Stadion des SC verfügt über solarthermische und photovoltaische Anlagen. Die besondere Bedeutung der Bereiche Solarenergie und Biotechnologie für Stadt und Region sich auch in den beiden Fachmessen Intersolar und BioDigital (alle 2 Jahre) wieder die die recht kleine Messegesellschaft Messe Freiburg eine hohe internationale Bedeutung haben. Eine weitere internationale ist die INTERbrossa-BRUSHexpo die alle vier Jahre ihre Branchen Weltleitmesse ist. Zahlreiche weitere Fach- Publikumsmessen machen Freiburg zu einem wichtigen regionalen Darüber hinaus spielt der Fremdenverkehr eine bedeutende Rolle die Stadt gilt Tor zum Schwarzwald .

Verkehr

Freiburg liegt verkehrsgeographisch günstig an der großen europäischen Vekehrsmagistrale Rhein-Saône-Rhône-Mittelmeer. Die A 5 Freiburg Richtung Norden mit Straßburg (- Paris ) Karlsruhe (- Stuttgart - München ) Mannheim Frankfurt am Main (- Köln ) und Richtung Süden mit Mülhausen (Mulhouse) (- Dijon - Lyon - Marseille ) Basel (-Bern- Genf / - Zürich - Mailand ). Die "Rheintalbahn" Karlsruhe - Freiburg - Basel befindet sich zur Zeit im viergleisigen da sie zukünftig als Zubringer zur Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) dienen soll. Freiburgs Flughafen ist Flughafen Basel Mulhouse Freiburg im benachbarten Ober elsass .

Freiburg hat ein der Größe entsprechendes Zum Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg besteht eine Shuttle-Busverbindung vom Busbahnhof.

Die Innenstadt wird von der Straßenbahn und durch Busverbindungen erschlossen das Umland bis Kaiserstuhl und ins Elztal von der Breisgau-S-Bahn . Freiburg verfügt über ein dynamisches Parkleitsystem auf die Anzahl der verfügbaren freien Parkplätze den zahlreichen Parkhäusern am Rande der Fußgängerzone

Der Schauinsland Freiburgs Hausberg ist mit Deutschlands längster Seilbahn zu erreichen.

Flugplatz

Der Freiburger Flugplatz war schon immer umstritten. Die Landebahn wird jedoch verlängert um EU -Richtlinie umzusetzen da andernfalls kleinere Jets nicht mehr hätten landen dürfen. Der Freiburg ist für die Stadt ein wichtiges zur Wirtschaftsförderung. Eine Flugschule bietet Flugunterricht an. Landebahn steht in der Ausrichtung 16 bzw. Der Freiburger Flugplatz besitzt auch eine Grasbahn Segelflieger .
Platzrunden werden in Freiburg grundsätzlich von Westen
Die nächsten Verkehrsflughäfen sind Basle-Muhlouse-Freiburg und Straßburg Entzheim .


Ein Fenster in der Freiburger Altstadt.

Medien

Printmedien
  • Badische Zeitung (Tageszeitung)
  • Der Sonntag in Freiburg / Der im Dreiland (Ausgabe für Lörrach und Basel)
  • Zypresse (Blatt für private Kleinanzeigen)
  • Plan 14 (Stadtmagazin)
  • Joker (Stadt- und Kulturmagazin)
  • Freiburger Wochenbericht (Anzeigenblatt)
  • Freiburger Stadtkurier

Audiovisuelle Medien

  • Südwestrundfunk (SWR) Studio Freiburg (u. a. Sendungen SWR 4 und das SWR Südwest Fernsehen)
  • Antenne Südbaden
  • TV Südbaden
  • Baden24
  • freiburg-im-netz (Webverzeichnis)

Siehe auch: Radioskala Freiburg

Bildungseinrichtungen

Freiburg beherbergt fünf Hochschulen :

  • Albert-Ludwigs-Universität ; Die 1457 gegründete Universität eine der ältesten und Deutschlands mit derzeit fast 30.000 Studierenden prägt das Leben der Stadt: Rund um die finden sich viele Cafes und Kneipen die immer gefüllt sind. Die Universität ist mit circa 13.000 Arbeitsplätzen (einschließlich Klinikum) der wichtigste in Südbaden.
  • Pädagogische Hochschule Freiburg (PH); gegründet 1962 aus den früheren Akademien I und für Lehrerbildung seit 1971 wissenschaftliche Hochschule
  • Staatliche Hochschule für Musik; 1946 von der Stadt Freiburg gegründet wurde später vom Land Baden-Württemberg übernommen
  • Evangelische Fachhochschule Freiburg - Hochschule für Soziale Arbeit und Religionspädagogik
  • Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau - Hochschule für Heilpädagogik Religionspädagogik und Pflege

Forschungseinrichtungen

In Freiburg befinden sich auch mehrere

  • Institute der Max-Planck-Gesellschaft :
    • Max-Planck-Institut für Immunbiologie
    • Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht
  • Institute der Fraunhofer-Gesellschaft :
    • Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF
    • Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik EMI (Ernst-Mach-Institut)
    • Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM
    • Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (mit Labor Servicecenter in Gelsenkirchen)
    • Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM (mit Institutsteil in

Mit dem Öko-Institut ist eine der aus der Umweltbewegung entstandenen Forschungseinrichtungen ebenfalls in angesiedelt.

Städtepartnerschaften

Freiburg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft :

Eine Städtefreundschaft wird mit Wiwilí in Nicaragua seit 1988 unterhalten.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Freiburg ist in Stadtbezirke gegliedert. Diese Einteilung dient zunächst nur Zwecken. In den erst bei der jüngsten eingegliederten Stadtteilen Ebnet Hochdorf Kappel Lehen Munzingen Tiengen und Waltershofen wurde die Ortschaftsverfassung eingeführt. erhielten diese Orte jeweils einen von der der Ortschaft zeitgleich mit dem Gemeinderat zu Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher an der Spitze eine örtliche Verwaltung. Die Ortschaftsräte sind zu wichtigen die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt jedoch Gemeinderat der Gesamtstadt Freiburg. Im Ortsteil St. gibt es ein "Gemeindesekretariat" das für verschiedene zuständig ist.

Stadtbezirke von Freiburg mit ihren amtlichen ¹ Orte mit Ortschaftsrat

  • 111 Altstadt-Mitte
  • 112 Altstadt-Ring
  • 120 Neuburg
  • 211 Herdern-Süd
  • 212 Herdern-Nord
  • 220 Zähringen
  • 231 Brühl-Güterbahnhof
  • 232 Brühl-Industriegebiet
  • 240 Hochdorf ¹
  • 310 Waldsee
  • 320 Littenweiler
  • 330 Ebnet ¹
  • 340 Kappel ¹
  • 410 Oberau
  • 421 Oberwiehre
  • 422 Mittelwiehre
  • 423 Unterwiehre-Nord
  • 424 Unterwiehre-Süd
  • 430 Günterstal
  • 511 Stühlinger-Beurbarung
  • 512 Stühlinger-Eschholz
  • 513 Alt-Stühlinger
  • 521 Mooswald-West
  • 522 Mooswald-Ost
  • 531 Betzenhausen-Bischofslinde
  • 532 Alt-Betzenhausen
  • 540 Landwasser
  • 550 Lehen ¹
  • 560 Waltershofen ¹
  • 570 Mundenhof
  • 611 Haslach-Egerten
  • 612 Haslach-Gartenstadt
  • 613 Haslach-Schildacker
  • 614 Haslach-Haid
  • 621 St. Georgen-Nord
  • 622 St. Georgen-Süd
  • 630 Opfingen ¹
  • 640 Tiengen ¹
  • 650 Munzingen ¹
  • 660 Weingarten
  • 670 Rieselfeld

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Ehemals selbständige Gemeinden bzw. Gemarkungen die die Stadt Freiburg im Breisgau eingegliedert wurden. der ersten Eingemeindung umfasste das Stadtgebiet lediglich ha.

Jahr Orte Zuwachs in ha
1826 Wiehre ?
1890 Günterstal ?
1890 Haslach ?
1906 Zähringen ?
1908 Betzenhausen ?
1914 Littenweiler ?
1938 St. Georgen ?
01.09.1971 Lehen 358
01.12.1971 Opfingen 1.461
01.07.1972 Waltershofen 758
01.01.1973 Tiengen 838
01.07.1973 Munzingen 677
01.09.1973 Hochdorf 1.010
01.07.1974 Ebnet 687
01.07.1974 Kappel 1.381
01.01.1978 Mundenhof (Gemeinde Umkirch) ?

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1385 ca. 9.000
1450 6.135
1500 ca. 6.000
1620 ca. 10.000
1670 ca. 5.300
1754 6.655
1800 9.050
1830 14.115
1871 24.668
1890 48.909
1910 83.324
16. Juni 1925 ¹ 90.475
16. Juni 1933 ¹ 99.122
17. Mai 1939 ¹ 110.110
13. September 1950 ¹ 109.717
6. Juni 1961 ¹ 145.016
27. Mai 1970 ¹ 174.377
30. Juni 1975 177.000
30. Juni 1980 173.600
30. Juni 1985 182.200
27. Mai 1987 ¹ 178.672
30. Juni 1997 200.300
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Dialekte

Durch die südlichen Stadtteile von Freiburg die Mundartgrenze zwischen nieder- und hoch alemannisch .

Theater

Freiburg ist eine Theaterstadt. Neben den Städtischen Bühnen mit Musiktheater Schauspiel Ballett Konzerten und gibt es eine Vielzahl kleinerer Theater:

  • Alemannische Bühne
  • Galli-Theater
  • Theater am Martinstor
  • Theater im Marienbad
  • Vorderhaus - Kultur in der Fabrik
  • E-Werk
  • Wallgraben-Theater; vor allem bekannt für seine Loriot -Aufführungen mit Heinz Meier.

Orchester / Chöre

  • Akademisches Orchester e.V. gegründet 1963
  • Consortium Classicum - Das 1966 von den Klarinettisten Dieter Klöcker gegründete widmet sich vor allem der Musik des 18. und des 19. Jahrhundert .
  • Holst-Sinfonietta e.V. Freiburg
  • Philharmonisches Orchester der Stadt Freiburg
  • SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
  • Musikverein Freiburg-Kappel e.V.
  • Freiburger Bachchor
  • Freiburger Domchor
  • Camerata Vocale Freiburg
  • Studentenkantorei Freiburg

Museen

  • Adelhausermuseum (Völker- und Naturkundemuseum)
  • Augustinermuseum
  • Museum für Neue Kunst
  • Museum für Ur- und Frühgeschichte
  • Wentzingerhaus - Museum für Stadtgeschichte
  • Zinnfigurenklause

Bäder

  • Eugen-Keidel-Bad (Mineral-Thermalbad / Saunalandschaft)
  • Westbad (Sportbad)
  • Faulerbad
  • Gartenhallenbad Haslach
  • Strandbad (Freibad)
  • Lorettobad (Freibad)
  • Freibad St. Georgen

Bauwerke

  • Freiburger Münster ( Wahrzeichen der Stadt). Der 116 Meter hohe gotische Turm des Münsters wurde schon von Kunsthistoriker Jacob Burckhardt als "schönster Turm der Christenheit bezeichnet überragt alle Gebäude der Stadt.
    • Einen Besuch wert ist auch der Markt rund um das Freiburger Münster.
  • Historisches Kaufhaus um 1520 bis 1532 von Lienhart Müller für die städtische gebaut. Der bildnerische Schmuck stammt aus derselben von Sixt von Staufen. Von 1946 - 1947 war das Historische Kaufhaus Tagungsort der Versammlung sowie von 1947 - 1951 Sitz des badischen Landtags.
  • Der "Rote Bär" in Freiburg gilt als Gasthof Deutschlands.
  • Haus zum Walfisch
  • Schwabentor
  • Martinstor
  • Colombi-Schlösschen
  • Das Erzbischöfliche Ordinariat in eigentümlichem neuromanischem Baustil
  • Theater mit Jugendstilelementen .
  • Konzerthaus
  • Erzbischöfliches Archiv
  • Münsterbauhütte


Der Freiburger Markt mit dem Historischen
Kaufhaus im Hintergrund.

Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • Schlossberg (mit Seilbahn und Aussichtsturm)
  • Schauinsland (mit Seilbahn Aussichtsturm und Schaubergwerk)
  • Dreisamstadion
  • Planetarium
  • Tiergehege Mundenhof
  • Botanischer Garten
  • Alter Friedhof
  • Seepark (ehemaliges Landesgartenschaugelände)

Sport

Die Stadt ist Heimat des SC Freiburg . Der Sport-Club ist 2003 zum dritten Mal aus der 2. aufgestiegen und spielt derzeit in der 1. Fußball -Bundesliga (Stand 2004). Die Frauenmannschaft spielt ebenso der ersten Bundesliga. Der EHC Freiburg (die Wölfe) spielt auch in der Liga ( DEL ) seit der Saison 2003-04. Freiburg ist in der ersten Basketballliga der Frauen durch Eisvögel (USC Freiburg) repräsentiert. Außerdem ist Freiburg Olympia -Stützpunkt. Im Jahr 2000 war Freiburg zum vierten Mal Etappenort Tour de France . Am 28. März 2004 fand der "Freiburg-Marathonlauf" statt.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Januar: Internationale Kulturbörse (seit 1989 jährlich)
  • Januar: freiburger-genzenlos-festival (seit 2002)
  • Februar/ März: Die Freiburger Fasnet beschreiben Volkskundler Mischung aus schwäbische-alemannischer Fastnacht und rheinischem Vereinskarneval
  • März: Ferienmesse Freiburg
  • Mai: Freiburger Frühjahrsmess'
  • Juni: Herdermer Hock
  • Juli: Freiburger Weinfest seit 2001
  • Juli: http://www.zmf.de Zeltmusikfestival
  • Juli: Fest der Innenhöfe
  • August: Sommernachtsfest "An den Heilquellen"
  • September: "Baden-Messe"
  • September: Freiburger Herbstmess'
  • November: "Brettlemarkt" (Messe für Wintersport)
  • November: "Freiburger Spielzeug- und Modellbahnbörse"
  • November: "Freiburger Literaturgespräch"
  • November/Dezember: Weihnachtsmarkt seit 1972
  • Dezember/Januar: "Internationales Weihnachtszirkusfestival"

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Ehrenbürger der Stadt Freiburg im Breisgau seit 1945 aufgelistet nach dem Jahr der Verleihung Ehrenbürgerwürde:

  • 1947 : Dr. Conrad Gröber Erzbischof von Freiburg
  • 1947 : Robert Grumbach Stadtrat Rechtsanwalt
  • 1947 : Dr. Benedikt Kreutz Prälat
  • 1949 : Martha Walz-Birrer
  • 1949 : Franz Christian Blum Pfarrer
  • 1949 : Dr. Harry Pfund Professor
  • 1950 : Dr. Paul Uhlenhuth Professor der Medizin
  • 1951 : Dr. Karl Noeggerath Professor der Kinderheilkunde
  • 1954 : Dr. Hermann Staudinger Professor der Chemie Nobelpreisträger
  • 1957 : Dr. Dr. h.c. Karl Bender
  • 1957 : Dr. Aloys Eckert Caritaspräsident
  • 1959 : Dr. h.c. Heinrich Brenzinger Fabrikant
  • 1971 : Anton Dichtel Regierungspräsident
  • 1979 : Dr. Georg Gertrud Luckner
  • 1982 : Dr. Eugen Keidel Oberbürgermeister a.D.
  • 1985 : Philomene Steiger
  • 1985 : Dr. Franz Büchner Professor
  • 1991 : Dr. Georg Hüssler Prälat

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthält bedeutende in im Breisgau geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis Freiburg hatten oder nicht ist dabei unerheblich. sind nach ihrer Geburt oder später von weggezogen und sind andernorts bekannt geworden. Die erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Weblinks


Siehe auch: Freiburg (gleichnamige Städte) -- Zähringerstadt


Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg :
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