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Freikorps


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Als Freikorps (frz. corps – Körper(schaft); aus lat. corpus – Körper) wurden zunächst freiwillige Einheiten Heute beschreibt man damit eher paramilitärische Einheiten. wurden Freikorps durch Friedrich II. um die Zeit des siebenjährigen Krieges ausgehoben. Da sie unter den regulären als unzuverlässig galten wurden sie hauptsächlich für und ähnliche Aufgaben eingesetzt und bald nach Krieg aufgelöst.

Die Bedeutung des Begriffes Freikorps hat jedoch im Laufe der Zeit gewandelt. Freikorps heutigen Sinne entstanden in Deutschland zuerst im der Befreiungskriege gegen das Napoleonische Frankreich aus Truppen Kleinstaaten die den Kampf fortsetzen wollten zusammen Bürgern und Studenten nationaler Gesinnung. Nach Ende 1. Weltkriegs bildeten sich erneut Freikorps aus den Soldaten jedoch ohne historische Kontinuität zu den der Befreiungskriege.

Inhaltsverzeichnis

Freikorps der Befreiungskriege

Während der napoleonische Besatzung Deutschlands gingen wie Ferdinand von Schill und Ludwig Adolf Wilhelm von Lützow teilweise ohne Befehl ihrer Herrschaft gegen napoleonischen Truppen vor.

Freikorps nach dem Ersten Weltkrieg

Vielen der heimkehrenden Soldaten war das Leben nach den Kriegsjahren fremd sie waren Zusammenbruch der Monarchie schockiert und sie waren Angesichts der Unruhen und Aufstände im Reich aber die neue Reichsregierung unter Friedrich Ebert für den Straßenkampf ausgebildete Soldaten zu Schutz. Da das zurückkehrende Frontheer dieser Aufgabe gewachsen war wurde zur Jahreswende 1918/19 die eingeleitet. So schlossen sich etwa 400.000 ehemalige den Freikorps an die zur Niederschlagung linker eingesetzt wurden. Beim Berliner Januaraufstand 1919 wurden die prominenten KPD -Gründer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von Soldaten der "Garde-Kavallerie-Schützen-Division" ermordet.

Werbeplakat einer Freikorpseinheit

Freikorps kämpften 1919 im Baltikum mit Großbritanniens gegen sowjetrussische Truppen 1920/21 in Oberschlesien polnische Truppen. Dort ergab eine Volksabstimmung am 20. März 1921 über die staatliche Zugehörigkeit des Gebiets Mehrheit von fast 60 Prozent für den beim Deutschen Reich. Polnische Freischärler begannen daraufhin 3. Mai 1921 unterstützt von französischen Besatzungstruppen einen bewaffneten um den Anschluß an Polen gewaltsam duchzusetzen. Freikorps des Selbstschutz Oberschlesien gelang am 23. Mai 1921 die Erstürmung des Annabergs der stärksten der Polen und eine Stabilisierung der Lage. 20. Oktober 1921 beschloß der Oberste Rat der Alliierten einer Empfehlung des Völkerbunds das ostoberschlesische Industrierevier Polen zu übertragen. Beim Deutschen Reich verblieb zwar flächenmäßig größere jedoch rein agrarisch strukturierte des Abstimmungsgebiets.

Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags durfte die Weimarer Republik zum Stichtag 1. Januar 1921 nur ein Heer von 100.000 Mann unterhalten. Somit die Freikorps schrittweise aufgelöst werden. Dagegen rührte in den Reihen derer die von Entlassung waren Widerspruch. So kam es Mitte März zum Kapp-Putsch der aber infolge eines General streiks und der Verweigerung der Beamten den der Putschisten zu gehorchen rasch in sich Im Zuge der Auflösung der Freikorps wurden Mitglieder in die Reichswehr übernommen. Andere fanden bei anderen radikalen ein Unterkommen etwa beim Stahlhelm der SA oder SS .

Eine Besonderheit stellte die Technische Nothilfe dar eine aus den Freikorps hervorgegangene Einrichtung beim Reichsinnenministerium zur Bekämpfung wilder Streiks in lebenswichtigen Betrieben. Im Gegensatz zu anderen Freikorps existierte sie weit über das erste Jahrfünft der Weimarer Republik hinaus und wurde erst 1945 aufgelöst.

Viele spätere Mitglieder und Führungspersönlichkeiten der NSDAP waren Mitglieder in Freikorps wie etwa Ernst Röhm der spätere Chef der SA.

Bekannte Freikorps

  • Siebenjähriger Krieg
    • Freikorps von Kleist

  • ErsterWeltkrieg und Weimarer Republik
    • Garde-Kavallerie-Schützen-Division
    • Freikorps Loewenfeld

Berühmte Mitglieder von Freikorps


Weblinks



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