Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 19. November 2019 

Frequenzbereich


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Bei Rechenoperationen an Zeitreihen im Rahmen der digitalen Signalverarbeitung unterscheidet man zwischen zwei Darstellungsformen des

  • Im Frequenzbereich (engl.: in frequency domain) liegt die als komplexes Fourierspektrum vor diskretisiert als komplexe Fourierreihe d.h. als komplexes Array .

Im Frequenzbereich entspricht jedes Array-Glied einer und die obere Hälfte des Arrays enthält konjugiert komplexe Fourierreihe in umgekehter Reihenfolge ohne erste Glied sofern das Array mit Hilfe FFT-Routine aus dem Zeitbereich in den Frequenzbereich wurde. Beispielsweise ist das letzte Glied konkugiert zum zweiten das vorletzte konjugiert komplex zum usw. Das erste Glied entspricht der Frequenz also dem Mittelwert.

Gebräuchliche Rechenoperationen im Frequenzbereich sind:

  • Transformation in den Zeitbereich mittels inverser beispielsweise mit der FFT-Routine
  • tiefpass- bandpass- und hochpassfiltern indem den Teilen des komplexen Arrays Nullen zugewiesen werden. Flanken müssen dabei etwas angeschrägt werden damit Signal im Zeitbereich nicht zuviel überschwingt
  • lineare Transformation: Multiplikation jedes komplexen Fourierkoeffizienten dem entsprechenden Glied einer Übertragungsfunktion (engl.: RAO)
  • Demodulation: Berechnung zweier komplexer Arrays die inverser Fouriertransformation die Hülkurve und den Phasenverlauf darstellen
  • Generierung von Rauschen : Die Beträge der einzelnen komplexen Fourierkoeffizienten dem Betrag des Fourierspektrums der proportional zur des vorgegebenen Energiespektrums ist und die Phasen mit einem Zufallsgenerator erzeugt.
  • Berechnung von Übertragungsfunktionen (RAOs) aus zwei Fourierspektren: in jeder Frequenz wird der Quotient komplexer Fourierkoeffizienten gebildet.
  • Inverse Fouriertransformation einer Übertragungsfunktion um die Impulsantwortfunktion zu bekommen
  • Glättungsalgorithmen beispielsweise Hannig-Filter vorzugsweise getrennt an Amplituden und Phasen
  • Unwrapping: entweder Beseitigung von 180°-Sprüngen aus Phasenspektrum durch Addition eines Vielfachen von 180° erforderlichenfalls Vorzeichenänderung des Amplitudenspektrums oder Beseitigung von durch Addition eines Vielfachen von 360° zum dabei keine Vorzeichenänderung am Amplitudenspektrum. Ziel: Phasenspektrum monoton wachsende oder fallende Funktion der Frequenz Ist z.B. vorm Glätten des Phasenspektrums erforderlich.




Bücher zum Thema Frequenzbereich

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Frequenzbereich.html">Frequenzbereich </a>