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Fresko


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Deckenfresko (1746) des Münchner Hofmalers Johannes Zick Mittelschiff von St. Martin in Biberach/Riß

Fresko Freskomalerei oder Frischmalerei (v.ital.: pittura a fresco intonaco Malerei auf frischem Putz dt. plural: Fresken ) ist eine Maltechnik bei der in Kalkwasser angerührte Farben auf den noch frischen feuchten Putz werden wobei sich die Farben unlöslich mit Untergrund verbinden.

Die Farbe kann nicht wie bei so genannten Seccomalerei ( Wandmalerei auf die trockene Wand) abblättern. Die ist aufwändiger und schwieriger da Putz und Farbe jeweils am selben Tag aufgetragen werden und es keine Möglichkeit der Korrektur gibt.

Daher werden jeweils einzelne Motive des Gesamtfreskos an einem Tag bearbeitet so genannten Tagewerke. Bei genauerer Betrachtung kann die Stöße dieser einzelnen Flächen erkennen da Putz des nächsten Tages ganz vorsichtig bis den bereits eingefärbten Putz des Vortages herangebracht musste um nicht das bestehende Werk zu Die dadurch entstehenden Stöße zwischen den einzelnen sind bei Streiflicht gut zu erkennen.

Die Freskomalerei hat ihren Ausgang in Antike. Guterhaltene Beispiele finden sich in Pompeji und Herculaneum . Im Mittelalter wurde seit Giotto gerne mit einer Mischtechnik von fresco secco gearbeitet. In der Renaissance und im Barock wird dann fast ausschließlich wieder "al gearbeitet. Berühmte Beispiele sind die Sixtinische Kapelle mit dem bedeutendsten Freskenzyklus des Abendlandes von Michelangelo und diejenigen von Raffael im Vatikan .

Fresko im weiteren Sinne

Im deutschen Sprachraum werden umgangssprachlich alle egal ob al fresco al secco mit Mischtechnik oder mit einer anderen gearbeitet wurde als Fresken bezeichnet.



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