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Friedrich Harkort


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Unternehmerisches Wirken

Friedrich Harkort (* 22. Februar 1793 - † 6. März 1880 ) der "Vater des Ruhrgebiets " war ein deutscher Unternehmer in der der industriellen Revolution . Sein persönliches Umfeld lag in der Hagen im heutigen Stadtteil Hagen-Haspe und in Umgebung. Dort galt er als unruhiger Geist schon 1819 gründete er auf der Burg innerhalb der Stadt Wetter (Ruhr) eine mechanische Werkstatt zur Herstellung von Dampfmaschinen und Gasbeleuchtungsapparaten. Die preußischen Behörden förderten Werk denn sie profitierten von den Wasserhaltungsmaschinen den aufstrebenden Bergbau an der Ruhr .

Im Jahre 1825 veröffentlichte Harkort in der Nummer 26 Zeitschrift "Hermann" den Aufruf zwischen Köln am Rhein und Minden an der Weser eine Eisenbahn zu bauen. Zu dieser Zeit begann in Deutschland das Thema zu beachten und handelte wie ein Unternehmer als er seinen unter der Maßgabe einer gewissen Marktstrategie veröffentlichte. Sein Aufsatz begann mit den "Durch die rasche und wohlfeile Fortschaffung der wird der Wohlstand eines Landes bedeutend vermehrt." Seine Überlegungen als Unternehmer galten dem denn für den einheimischen Bergbau besaß Harkort sein Unternehmen im Jahre 1829 bereits eine Produktionskapazität von eine Millionen Pfund Schienen.

1828 gründete Friedrich Harkort gemeinsam mit Nikolaus Egen seinem Schwager Ludwig Mohl (der Kupferhammer im Deilbachtal betrieb) Dr. med. Voß Steele (heute Stadtteil von Essen und den Langenberger Kaufleuten Reichmann und die erste Eisenbahn - Aktiengesellschaft auf deutschem Ihr Zweck war der Bau der Deilthaler (Deilthaler Eisenbahn Aktiengesellschaft) welche am 20.09.1831 eröffnet und den Namen Prinz-Wilhelm-Eisenbahn erhielt.

Im Jahre 1832 wurde unter seinem Einfluss auch die seit 1829 im Bau Silscheder Kohlenbahn eröffnet.

Zur gleichen Zeit wurde Harkort in westfälischen Provinziallandtag gewählt. Dort wiederholte er 1831 seinen Vorschlag. 1833 veröffentlichte Harkort nochmals seinen Aufruf: "Die Eisenbahnen von Minden nach Cöln" . Das Resultat war eine Aktiengesellschaft die sich um das notwendige Kapital den Bau der Strecke bemühte denn der Staat war nicht Willens und in der die Strecke zu bauen.

Auf Grund widriger Umstände konnte das einige Zeit später nicht mehr fortgeführt werden. 1847 war die Strecke vollständig befahrbar und von der Köln-Mindener-Eisenbahn.

Friedrich Harkort gilt als früher Pionier industriellen Revolution. Aus seinem Unternehmen ging später DEMAG in Wetter an der Ruhr hervor. seinen Frühtaten sozialem Gebiet gehört innerhalb seinens die Schaffung einer Betriebskrankenkasse nach dem Vorbild Berggewerkschaftskassen des damaligen Bergbaus.

Nach Friedrich Harkort benannt wurde u.a. Harkortsee .

Bildungspolitisches Wirken

Friedrich Harkort war maßgeblich an der der deutschen Nation im 19. Jahrhundert beteiligt. gründete den " Verein für die deutsche Volksschule und für gemeinnütziger Kenntnisse ". Der Verein zählte binnen kürzester Zeit Mitglieder aus dem gehobenen Bürgertum. Unter diesen sich viele Befürworter einer neuen Schulform welche den Volksschullehrern ermöglichen sollte ihren niedrigen Stand verlassen. Dies war ein heikles Thema da Staat noch Kirche daran interessiert waren mündige Lehrer mit dem Bildungsauftrag zu versehen. Vielmehr das gewohnte Bild des Katecheten nach wie vor den Vorstellungen der

Harkort erkannte die entstehenden Missstände bedingt die fortschreitende Industrialisierung einerseits und durch unzulänglichen der Bildungsmöglichkeiten für das Proletariat andererseits und eine 1844 veröffentlichte Anklageschrift mit dem Titel über die Hindernisse der Zivilisation und Emanzipation unteren Klassen" aus welcher folgende Zitate stammen:

" 100.000 Fibeln die 3000 Taler kosten haben größeren Wert für die Erziehung der Menschheit 100.000 Bewaffnete die jährlich 9 Millionen verschlingen "

und

" 8000 Menschen die auf einer Quadratmeile leben um bestehen zu können eines höheren Grades Bildung und Kenntnissen als einige Hirten die wüster Fläche schweifen "

Mit dem Verständnis für Missstand und setzte Harkort sich über 20 Jahre in Verfassungsgebenden Nationalversammlung Preußens für die Aufhebung der Regulative und der Verabschiedung des Unterrichtsgesetzes ein.

Quelle: Dr.Karl Bungardt:Die Odyssee der Lehrerschaft-Sozialgeschichte Standes(ein Versuch);1961;S.39ff



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