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Friedrich Wilhelm Kritzinger


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Friedrich Wilhelm Kritzinger (* 1890 1947 ) war deutscher Ministerialdirektor in der Reichskanzlei der Zeit des Dritten Reiches .

Kritzinger war nach Hans Heinrich Lammers Chef der Reichskanzlei die zweite Führungsperson dort. verfügte über Kenntnisse von allen antijüdischen Maßnahmen war innerhalb der Reichskanzlei selbst mit Judenproblemen befasst. So beteiligte er sich im 1939 / 40 an der Erarbeitung der Verordnungen gegen Volksschädlinge und an der 11. Verordnung zum der Grundlage für den Einzug des Vermögens deutschen Juden vor deren Deportation . Als Staatssekretär beschäftigte er sich 1942 / 43 mit der Ausarbeitung von Verordnungen zur für Juden. Während der Vernehmungen nach 1945 räumte Kritzinger seine Teilnahme an der Wannsee-Konferenz ein deren verbrecherischen Charakter er zugab.

Leben

Geboren als Sohn eines Pfarrers in Grünfier (Netzekreis). Abitur 1908 Jurastudium. Fronteinsatz zuletzt als Leutnant der Reserve. 1921 danach als Hilfskraft im Reichsjustizministerium tätig. 1925/26 im Preußischen Handelsministerium. 1926 wieder im Reichsjustizministerium. Eintritt in die NSDAP . Februar 1938 Übertritt in die Reichskanzlei Leiter der Abteilung B mit der Amtsbezeichnung Ministerialdirektors Anfang 1942 Unterstaatssekretär und am Ende gleichen Jahres Staatssekretär. April 1945 Flucht aus im Mai 1945 Staatssekretär in der Regierung Dönitz in Flensburg anschließend in Bruchsal interniert. Im April entlassen im Dezember erneut inhaftiert erhielt Kritzinger Haftverschonung wegen Krankheit.

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