Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 23. Oktober 2019 

Friedrich von Flotow


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Friedrich von Flotow war ein Opernkomponist geb. 26. April 1812 auf seinem väterlichen Gut Teutendorf im Mecklenburgischen gest. am 24. Januar 1883 in Darmstadt .

Biographie

Flotow schlug als Jüngling die diplomatische Laufbahn ein gab dieselbe aber bald auf widmete sich der Musik indem er zunächst unter Leitung Reichas Paris die Komposition studierte. 1830 für kurze Zeit nach Deutschland zurückgekehrt er hier seine ersten dramatischen Werke: "Pierre et Colombine" "Rob Roy" und "La duchesse de Guise" die er dann in Paris nicht Mühe zur Aufführung brachte.

Die Frische der Melodien und der Sinn der sich in diesen Werken aussprach Anklang und unaufgefordert übertrug ihm 1838 der Direktor des Théatre de la Renaissance die Komposition der Genreoper "Le naufrage de la Méduse" die binnen Jahresfrist 54-mal aufgeführt wurde.

Darauf folgten in kurzen Zwischenräumen die Opern : "Le forestler" ( 1840 ) "L´esclave de Camoens" ( 1843 ) und das in Gemeinschaft mit Friedr. und Deldevez komponierte Ballett "Lady Harrlet" dessen Stoff später von W. Friedrich für W. Friedrich Riese) zu der Oper "Martha" benutzt wurde. Dieser 1847 in Wien zuerst aufgeführten Oper sowie dem ebenfalls W. Friedrich gedichteten schon 1844 in Hamburg erschienenen "Alessandro Stradella" verdankt Flotow seinen Weltruf.

Seine spätern Opern wie "Indra" ( 1852 ) "Rübezahl" ( 1854 ) wozu G. zu Putlitz die Texte "Die Großfürstin" ( 1855 ) Text von Charlotte Birch-Pfeiffer "Albin" ( 1856 ) u. a. konnten keinen nachhaltigen Erfolg und erscheinen nur als abgeblaßte Reproduzierung der Werke.

Flotow war inzwischen 1855 zum Hoftheaterintendanten in Schwerin ernannt worden gab aber 1863 diese Stellung auf um seinen Aufenthalt in Paris zu nehmen. Flotow starb am 24. Januar 1883 in Darmstadt .

Werk

Von seinen übrigen Kompositionen sind eine Musik zu Shakespeares "Wintermärchen" einige Ouvertüren Klaviertrios Lieder etc. anzuführen.

Flotow kann nicht als bahnbrechender Tondichter er lehnt sich entschieden an die französischen des 19. Jahrhunderts namentlich an Auber an dessen geistreiche er sich bis zu einem bestimmten Grad hat.

Doch ist seinen Werken eine gewisse nicht abzusprechen und selbst der strengere Kritiker die leichte lebendige Bewegung den anmutigen Melodienfluss geschickte und effektvolle Instrumentierung derselben anerkennen.

Quelle



Bücher zum Thema Friedrich von Flotow

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Friedrich_von_Flotow.html">Friedrich von Flotow </a>