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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 22. August 2019 

Friedrich von Isenberg


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Graf Friedrich von Isenberg (* 1193 hingerichtet am 14. November 1226 in Köln ) Sohn von Graf Arnold von Altena († 1209 ). Sein Stammsitz war die Isenburg bei Hattingen .

Die Bluttat

Graf Friedrich triff sich im Jahre 1225 auf den Adelstagen in Soest mit seinem Vetter Graf Engelbert von Berg dem Erzbischof von Köln um eine Einigung bezüglich der Vogtei über die Reichsabtei zu erzielen die Graf Friedrich nach damaligen eigennützig und zu deren Schaden missbrauchte. Es zu keinem Ergebnis.

Auf dem gemeinsamen Rückweg von Soest Köln stellt Graf Friedrich seinem Vetter in Hohlweg am Fuß des Gevelsbergs zwischen Hagen Schwelm am späten Nachmittag des 7. November 1225 einen Hinterhalt. Der Erzbischof wird getötet.

Die Folgen

Über Friedrich von Isenberg werden Reichsacht und Kirchenbann verhängt. Er verliert sämtliche Vogteien und gesamten persönlichen Besitz. Seine Burg wird noch Winter 1225/26 unter dem neuen Erzbischof von Heinrich von Molenark belagert und zerstört.

Friedrich reist mit seinen Brüdern Dietrich Engelbert Bischöfe in Münster und Osnabrück und isenbergischen Notarius mit den schriftlichen Unterlagen nach zur Kurie und wird vom Kirchenbann freigesprochen.

Auf der Rückreise wird Friedrich unter des Gastrechts bei Lüttich gefangengenommen und für Mark Silber an die Kölner Kirche verkauft. 14. November 1226 wird er vor dem Severinstor hingerichtet. werden Arme und Beine zerschlagen er wird das Rad geflochten und auf einer Steinsäule Schau gestellt.

Sein Sohn Graf Dietrich von Altena-Isenberg kämpft später um das väterliche Erbe.

Weblinks

siehe auch: Liste der Burgen und Herrensitze im Ruhrgebiet



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