Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 24. Juli 2019 

Fritz Kortner


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Fritz Kortner (* 12. Mai 1892 in Wien 22. Juli 1970 in München ; eigentlich Nathan Kohn ) war ein deutscher Schauspieler und Theaterregisseur.

Zunächst 1908 Schauspielakademie am Burgtheater Wien. 1910 erstes Engagement am Nationaltheater Mannheim bis bereits 1911 von Max Reinhardt nach Berlin ans Deutsche Theater engagiert Spielt allerdings nur kleinere Rollen und steigt wieder aus. Es beginnen die Wanderjahre von zu Bühne.

1914 wird er bei Kriegsausbruch zum Wehrdienst wird jedoch frontuntauglich geschrieben. Während des Krieges Filmarbeiten. Sesshaft wird er allerdings nicht doch Rollen an den Theatern werden größer.

1919 Durchbruch in Berlin. Spielt am Staatlichen den Mortimer in Maria Stuart von Friedrich Schiller und den Geßler in Wilhelm Tell unter der Regie von Leopold Jessner.

In den 20er Jahren wird er einem der großen Theaterstars die nach dem Weltkrieg sich einer neuen Theaterform verschrieben haben: Expressionismus . Seine größten Erfolge hatte er mit Rollen: Hamlet Othello Danton . Doch über allem steht der Shylock Kaufmann von Venedig von William Shakespeare . Sie wird ihm zur Lebensrolle. Neben Theaterarbeiten verstärkt er seine Aktivitäten beim Film. auch hier mit überwältigenden Erfolg. 1924 heiratet er die Schauspielerin Johanna Hofer. begleitet ihn bis an sein Lebensende.

Die unruhigen Zeiten zu Beginn der Jahre veranlassen Kortner seinen Wohnsitz bereits im 1932 nach Ascona zu verlegen. Als Hitler an die Macht kommt befindet er auf einer Tournee durch Skandinavien und Osteuropa . Aus der Ferne trifft er die nicht mehr nach Deutschland zurückzukehren. Über die Tschechoslowakei dann über Wien nach Paris emigriert die Familie Kortner nach England . Es folgen Filmarbeiten in England.

1937 geht Kortner nach New York und holt 1938 seine Familie nach und es geht nach Hollywood . Arbeitet hier an Drehbüchern. Bis zu Rückkehr nach Europa 1947 spielte er in neun Filmen mit. allerdings nicht überzeugend.

Seit 1947 wieder zurück in Deutschland wird er den 50er Jahren zur Regie-Ikone des Theaters Bundesrepublik Deutschland obwohl Kortner nie Intendant eines war. Seine künstlerische Heimat werden die Münchener unter Intendant Hans Schweikart und das Berliner unter Intendant Boleslaw Barlog. An den Kammerspielen er bis 1967 17 Stücke.

Wichtigste Inszenierungen an den Münchener Kammerspielen

Der Kortner-Stil in Interpretation und Probenarbeit eine neue Regie-Generation. Peter Stein und Jürgen Flimm sind als ehemaligen Kortner hier besonders hervorzuheben.

Am 22. Juli 1970 stirbt er nach langer Krebserkrankung in

Filmographie

  • Landstraße und Großstadt (1921) Regie: Carl
  • Die Brüder Karamasoff (1921) Regie: Dimitri
  • Hintertreppe (1921) Regie: Leopold Jessner
  • Luise Millerin (1922) Regie: Carl Froelich
  • Der Ruf des Schicksals (1922) Regie: Guter
  • Schatten (1923) Regie: Arthur Robison
  • Peter der Große (1924) Regie: Dimitri Buchowetzki
  • Moderne Ehen (1924) Regie: Hans Otto
  • Orlacs Hände (1925) Regie: Robert Wiene
  • Mata Hari (1927) Regie: Friedrich Feher
  • Primanerliebe (1927) Regie: Robert Land
  • Maria Stuart (1927) Regie: Leopold Jessner
  • Das Leben des Beethoven (1927) Regie: Hans Otto
  • Die Büchse der Pandora (1929) Regie: Wilhelm Pabst mit Louise Brooks
  • Das Schiff der verlorenen Menschen (1929) Maurice Tourneur
  • Atlantik (1929) Regie: Ewald André Dupont
  • Somnambul (1929) Regie: Adolf Trotz
  • Die Frau nach der man sich (1929) Regie: Curtis Bernhardt mit Marlene Dietrich
  • Der Andere (1930) Regie: Robert Wiene
  • Dreyfus (1930) Regie: Richard Oswald
  • Danton (1931) Regie: Hans Behrendt
  • Der Mörder Dimitri Karamasoff (1931) Regie: Engels
  • Chu Chin Chow (1934) Regie: Walter
  • The Hitler Gang (1944) Regie: John Farrow
  • The Wife of Monte Christo (1946) Edgar G. Ulmer
  • Berlin Express (1948) Regie: Jaques Tourneur
  • Epilog (1950) Regie: Helmut Käutner
  • Der Kaufmann von Venedig (1968) Regie: Otto Schenk




Bücher zum Thema Fritz Kortner

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Fritz_Kortner.html">Fritz Kortner </a>