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Fritz Sauckel


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Acht der Angeklagten in Nürnberg
vordere Reihe v.l.n.r.: Göring Heß Ribbentrop Keitel
dahinter: Dönitz Raeder Schirach Sauckel

Fritz Sauckel (* 27. Oktober 1894 in Haßfurt ; † 16. Oktober 1946 in Nürnberg ) war ein deutscher Politiker während der Zeit des Dritten Reiches .

1923 wurde Sauckel Mitglied der NSDAP und 1927 Gauleiter von Thüringen. 1932 Ministerpräsident und Innenminister Thüringen. Am 5. Mai 1933 wurde er Reichsstatthalter von Thüringen und am 12. November Mitglied des Reichtstages. Am 27. Mai 1936 gründete er die Wilhelm-Gustloff-Stiftung in Weimar und wurde durch Adolf zum Stiftungsführer dieses Rüstungskonzernes ernannt. Am 1. September 1939 wurde er Reichsverteidigungskommissar für den Wehrkreis in Kassel. Am 21. März 1942 wurde Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz. Als solcher war für die Deportation und Organisation von etwa Millionen ausländischer Arbeitskräfte nach Deutschland verantwortlich die die deutsche Industrie und Landwirtschaft Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus verrichten mußten.

Fritz Sauckel war der einzige Arbeiter der Anklagebank der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse ein ehemaliger Matrose (1909 bis 1914). Prozess bemühte sich Sauckels Verteidigung darum nachzuweisen die zwangsweise Überführung von mehr als fünf Fremdarbeitern nach Deutschland unter häufig entsetzlichen Bedingungen illegal noch unmenschlich sei. Es wurde behauptet habe keine absolute Vollmacht bei der Abwicklung Programmes gehabt er sei von Natur aus grausam gewesen und habe nur seine Pflicht Allein das Gericht schenkte diesen Ausführungen keinen

In der Vorberatung plädierten die Vertreter Sowjetunion auf schuldig nach allen vier Punkten. zwei Gegenstimmen wurde er für schuldlos nach I und II befunden einstimmig hingegen für nach III und IV (Verschleppung von Millionen und auch so zum Tode durch den verurteilt. Als Sauckel das Todesurteil vernahm sagte dazu nur er selbst sei nie ein Mensch gewesen. Erst danach brach er in aus. Er konnte nicht fassen dass der Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion Albert Speer auf dessen Wunsch hin er immer Schübe von Zwangsarbeitern verpflichtet hatte mit einer davongekommen war. Bis zu seiner Hinrichtung am Oktober 1946 klammerte er sich an die eines Übersetzungsfehlers.




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