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Fritz Thyssen


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Dr. jur. h.c. Fritz Thyssen (* 9. November 1873 in Mülheim an der Ruhr ; † 8. Februar 1951 in Buenos Aires) war deutscher Unternehmer.

Fritz Thyssen wurde als Sohn des August Thyssen in Mülheim an der Ruhr geboren. Seit 1885 Teilerbe des Konzerns übernahm er ab 1897 verschiedene Positionen im Konzern seines Vaters im Grubenvorstand der Zeche Gewerkschaft Deutscher Kaiser (1897) im Aufsichtsrat der Saar- und Mosel-Bergwerks-Gesellschaft ( 1900 ) und der Gelsenkirchener Bergwerks-AG ( 1907 ). Nach dem Tod seines Vaters 1926 brachte er Teile des Konzerns in Vereinigte Stahlwerke AG ein deren Aufsichtratsvorsitz er 1939 inne hatte.

Als einer der ersten Industriellen unterstütze öffentlich Adolf Hitler auch mit Spenden. Am 1. Juni 1931 trat er in die NSDAP ein. Am 27. Januar 1932 konnte Adolf Hitler durch die Hilfe vor dem Industrieklub Düsseldorf sprechen und somit seine Partei werben.

Im November 1933 wurde Thyssen für die NSDAP Mitglied Reichstages . 1935 entstanden erste Meinungsverschiedenheiten zwischen Thyssen und 1939 emigrierte Thyssen nachdem er sich gegen Kriegspolitik von Hitler gestellt hatte zuerst in Schweiz und danach nach Frankreich . Sein Besitz in Deutschland wurde enteignet selbst ausgebürgert. 1940 wurde Thyssen verhaftet und nach Deutschland Dort wurde er in verschiedene Konzentrationslager gebracht.

Nach Kriegsende wurde Thyssen durch die gefangen genommen jedoch 1948 wieder freigelassen. Im selben Jahr zog nach Buenos Aires (Argentinien). Am 8. Februar starb er dort.

Fritz Thyssen war seit 1900 mit Amelié Thyssen (* 1877 1965 ) verheiratet.



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