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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 17. November 2019 

Funktionale Bewertungslehre


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Die funktionale Bewertungslehre unterscheidete drei (Unternehmens-)werte die aus dem der Bewertung bzw. dem Bewertungsanlaß resultieren.

Um im Vorfeld von Verhandlungen oder die Grenze der eigenen Konzessionsbereitschaft zu kennen der Entscheidungswert ermittelt. Dieser Grenzwert ist auf das eines bestimmten Subjekts bezogen. Er darf in deren Ergebnis der Kauf oder Verkauf des bewertenden Objekts ist nicht verletzt werden. Auch gutachterlich oder richterlich verfügter Schiedswert wird nur wenn er den Entscheidungswert und daher die der eigenen Konzessionsbereitschaft nicht verletzt.

In Verhandlungen wird der Entscheidungswert jedoch der Gegenseite preisgegeben sondern vielmehr mit Argumentationswerten gearbeitet die dazu führen sollen daß Grenze der eigenen Konzessionsbereitschaft gar nicht erst wird. Je weiter ein erzieltes Verhandlungsergebnis unter/über eigenen Konzessionsbereitschaft bleibt (bei einem Kauf also des eigenen Grenzpreises bei einem Verkauf darüber) vorteilhafter ist es. Daher ist es naheliegend die Argumentationswerte nicht den Entscheidungswert verletzen dürfen. ist es Grundvoraussetzung für ein Verhandlungsergebnis daß die Entscheidungswerte überhaupt überschneiden. Wegen konträrer Argumentationswerte von parteiischen Gutachtern unterstützt werden muß es aber noch nicht zu einem Verhandlungsergebnis dergestalt daß auch ein Kauf oder Verkauf stattfindet.

Dritter Anlaß einer Bewertung ist die zwischen Konfliktparteien. Der Schiedswert ist dabei jener Wert zu dem unparteiischer Gutachter die Interessen zwischen den Konfliktparteien ausgeglichen ansieht. Er kann sich immer nur Überschneidungsbereich der Entscheidungswerte bilden wenn er von Seiten als akzeptabel empfunden werden soll.




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