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Furunkel


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Ein Furunkel ist eine tiefe schmerzhafte Entzündung des und des umliegenden Gewebes die meist durch Staphylokokken ( Staphylococcus aureus ) oder eine Mischflora entsteht.

Durch Gewebsuntergang ( Nekrose ) und zentrale Einschmelzung ( Eiter ) entsteht ein »Pfropf« der die Hautoberfläche durchbrechen und sich damit spontan entleeren Die Abheilung erfolgt unter Narbenbildung .

Die Entzündung des umliegenden Gewebes bewirkt die Schmerzhaftigkeit der Läsion .

Furunkel könen an jeder Stelle der Haut auftreten besonders gefürchtet sind jedoch Furunkelbildungen Gesichtsbereich da der Plexus pterygoidus in der tiefen Gesichtsregion zwischen den sowohl mit den Venen des Gesichts wie dem Sinus carvernosus im Schädelinneren in Verbindung Ebenso kann die Vena nasalis über die Venen der Augenhöhle mit kommunizieren. Eine Verschleppung von Keimen über die Bahn kann zu einer lebensbedrohenden Hirnvenenthrombose führen.

Furunkel treten einzeln oder gehäuft bei Hauterkrankungen wie der Impetigo und Sycosis sowie Metastasen bei eitrigen Erkrankungen anderer Organe und dadurch entstehenden Septikämie auf. Bei schubweisem Auftreten Furunkulose gesprochen.
Weitere Ursachen sind ein bestehender Diabetes mellitus zu eng anliegende scheuernde Kleidung oder unzureichende Desinfektion nach einer Rasur.

Die Therapie besteht in der Inzision Läsion mit dem Skalpell um durch eine das weitere Vordringen der Erreger im Gewebe verhindern. Beim "unreifen" Furunkel kann durch Auftragen Salben in günstigen Fällen eine Heilung eintreten die Reifung des Furunkels und damit die bis zur Inzision beschleunigt werden.
Inzision und Antibiotikagabe können die Narbenbildung

Siehe auch

Abszess - Karbunkel - Follikulitis - Hordeolum



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