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GIMP-Toolkit


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Das GIMP-Toolkit (GTK+) ist eine Entwicklungsplattform für "Grafische ( GUI ) und wurde am Anfang von Peter Spencer Kimball und Josh MacDonald als "Ersatz" Motif entwickelt. Damit war es möglich GIMP ohne Aufruf von Motif zum Laufen bringen. Es ist inzwischen eines der beiden Grafik-Toolkits für das X-Window-System (das andere ist die ehemals proprietäre Qt -Bibliothek von Trolltech). Auf Unix Systemen setzen sich im Moment zwei Desktop -Umgebungen durch. Auf der einen Seite GNOME das auf GTK+ basiert und auf anderen Seite KDE das auf Basis des anfangs nicht Qt entwickelt wird. Mittlerweile wird Qt aber unter der GPL lizenziert. GTK und Qt haben das den frühen 1990er Jahren beliebte Motif inzwischen abgelöst. GTK+ steht unter der LGPL (Lesser GNU Public License). Damit ist auch zulässig das GTK+ zu verändern und solange die Quellen dabei sind.

Inhaltsverzeichnis

Verwendete Sprache

GTK+ ist in C geschrieben wurde jedoch mit einem objektorientierten entwickelt den C anders als C++ eigentlich nicht von Haus aus unterstützt. gibt Anbindungen an viele Programmiersprachen (z.B. C++ Java Perl Python und PHP ).

Look and Feel

Das Aussehen des Toolkits ist zum Teil durch den Benutzer konfigurierbar. Auf Wunsch GTK das Aussehen vieler populärer Toolkits oder emulieren zum Beispiel Windows 95 Motif oder NEXTSTEP.

Umgebungen die GTK benutzen

Der GNOME -Desktop nutzt GTK+ als Grundlage das heißt GNOME-Programme GTK+ als ihr Toolkit verwenden. GNOME-Anwendungen aber nicht die einzigen Programme die GTK und jedes GTK+-Programm kann auf komplett anderen wie zum Beispiel KDE oder XFce ausgeführt werden wenn dort die GTK-Bibliotheken sind. GTK+ ist auch für Microsoft Windows und ermöglicht es damit Anwendungen zu schreiben verhältnismäßig leicht zwischen Unix und Windows portiert können.

Bestandteile der GTK-Bibliotheken

Die erste Version von GTK+ enthielt Hilfsroutinen die strenggenommen nichts mit Grafikdarstellung zu hatten wie zum Beispiel Datenstrukturen für verkettete Listen Binärbäume oder "mitwachsende" Strings. Diese erwiesen sich für Programme als nützlich die eigentlich nicht verwendeten und wurden daher später in eine Bibliothek ausgelagert die Glib library of C functions die inzwischen auch häufig in Programmen wird die gar keine grafische Oberfläche haben. neue Version GTK+ 2 erhielt außerdem neue Funktionen zum Rendern von Text mit Hilfe Pango -Bibliothek eine neue Theme-Engine eine flexiblere API und eine neuartige Bibliothek ( ATK ) zur Verbesserung der Zugänglichkeit des Toolkits behinderte Menschen mit der zum Beispiel Vorlese-Software und alternative Eingabegeräte angesprochen werden können. GTK+ ist nicht kompatibel zu GTK+ 1 daher bestehende Anwendungen portiert werden. Viele Programme verwenden immer GTK1 da sich eine Umstellung für nicht lohnt und GTK1 außerdem weniger komplex GTK2 ist.

Der klassische Weg um mit GTK programmieren ist zunächst die Eigenschaften der verwendeten festzulegen sie dann zu gruppieren und mit Ereignisbehandlungsroutinen zu verknüpfen (ein mögliches Ereignis wäre Beispiel der Klick auf einen Button). Es allerdings auch ein grafischer Designer für GTK-Oberflächen dem Namen Glade der einem die ersten beiden Schritte kann GTK um Rapid-Prototyping-Fähigkeiten erweitert und es Änderungen an der GTK-Oberfläche eines Programms vornehmen können ohne den Quellcode der Software ändern zu müssen.

Weblinks



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