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Gabriele Münter


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Gabriele Münter (* 19. Februar 1877 in Berlin † 19. Mai 1962 in Murnau ) war eine Malerin des Expressionismus und Lebensgefährtin von Wassily Kandinsky in den Jahren 1903-1916.

Leben

Ihre wohlhabenden und Neuem gegenüber aufgeschlossenen die ihre Ausbildung zur Malerin unterstützten sterben Nach einem ersten privaten Zeichenunterricht dem Besuch Damenkunstschule in Düsseldorf 1897 und einer zweijährigen Reise durch die USA zieht Münter 1901 nach München . Zu dieser Zeit wurden Frauen jedoch nicht an der dortigen Kunstakademie aufgenommen. Münter daher ihr Studium an der Malschule des fort und besucht Kurse an Wassily Kandinskys Phalanx . Er ist ein Jahr lang ihr dann schließt die Schule aber er bleibt bis 1911 noch verheiratet ihr Geliebter mit dem offen zusammenlebt - eine für eine junge des beginnenden 20. Jahrhunderts ein mutiger Schritt. 1917 sind sie ein Paar unternehmen zahlreiche Reisen nach Tunesien und Holland nach Italien und nach Frankreich .

Während ihres ersten gemeinsamen Aufenthaltes in Paris 1906 /07 sieht Münter Bilder von Henri Matisse und den anderen Fauves was ihren nachhaltig verändert. Sie schafft zahlreiche Holz- und es entsteht über ein Viertel ihres graphischen Nach ihrer Rückkehr 1908 nach München malt sie spätimpressionistische Freilichtstudien kleinen Formates. 1909 kauft sie ein Haus in Murnau am Staffelsee. Hier verbringt sie die mit Kandinsky und empfängt zahlreiche Künstler der Avantgarde: Marianne von Werefkin und Alexej von Jawlensky später auch Franz Marc August Macke und der Komponist Arnold Schönberg wohnen zeitweise in der Russen-Villa in Murnau. Künstlerisch beginnt sie eine abstrakte Malweise in leuchtenden unvermischt nebeneinander gesetzten und starken Formen die mit dunklen Umrisslinien sind. Sie wird Mitbegründerin der Neuen Münchener Künstlervereinigung aus der sie gemeinsam mit Kandinsky und Alfred Kubin bereits 1911 wieder austritt; sie bilden dann den der jungen Gruppe des Blauen Reiter . Bei einer gemeinsamen Ausstellung erlebt Münter ersten großen künstlerischen Erfolg.

Während des Ersten Weltkrieges verlässt Kandinsky Deutschland als feindlicher Ausländer und kehrt nach Russland zurück. 1915-1920 lebt Münter in Skandinavien es gibt ein letztes Treffen in Stockholm . Aber seit 1917 verweigert Kandinsky jeglichen Kontakt. Erst Jahre erfährt sie daß er in diesem Jahr geheiratet hatte.

Ab 1920 lebt Münter abwechselnd in Köln München Murnau. Depressionen halten sie vorübergehend vom Malen Nach ihrem Umzug 1925 nach Berlin entstehen auf Umrisse reduzierte Portraits in Bleistift. 1929 /30 gibt ein erneuter längerer Parisaufenthalt ihrem neue Impulse. Sie zieht 1931 mit ihrem zweiten Lebensgefährten dem Kunsthistoriker Eichner nach Murnau; dort malt sie im Blumenstilleben aber auch zahlreiche abstrakte Studien. Ein durch die Nationalsozialisten zwingt sie 1937 in den privaten Rückzug.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ist Münter 1949 mit neun Arbeiten in einer Retrospektive Blauen Reiter im Münchner Haus der Kunst vertreten. 1950 wird eine Gesamtausstellung ihres Werkes in deutschen Museen gezeigt. Der Stadt München schenkt zu ihrem 80. Geburtstag ihre einmalige Sammlung eigene Werke über 80 Bilder Kandinskys sowie anderer Mitglieder des Blauen Reiter wodurch die Städtische Galerie im Lenbachhaus einen Schlag weltberühmt wird. Die Russen-Villa in Murnau ist heute eine Gedenkstätte sehr persönliche Arbeiten zeigt u.a. von Kandinsky Münter bemalte Möbel und Wände sowie Sammlungen Objekte.

Werke

1909 " Zuhören " (Bildnis Jawlensky) München Lenbachhaus
1910 " Landschaft mit weißer Mauer " Hagen Osthaus-Museum
1911 " Spreufuhren " München Lenbachhaus
1911 " Reiflandschaft " Wuppertal Von der Heydt-Museum

Weblinks

http://www.abcgallery.com/M/munter/munter.html Eine englische Kurzbiographie von Gabriele Münter einigen ihrer Bilder
http://www.abcgallery.com/K/kandinsky/kandinsky9.html Wassily Kandinsky: Gabriele Münter 1905 Öl Leinwand



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