Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 20. August 2019 

Gasgesetz


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Das Gasgesetz gibt einen Zusammenhang zwischen den Zustandsgrößen Druck p Volumen V Temperatur T und Stoffmenge n bzw. Teilchenzahl N eines idealen Gases an. Es gilt

<math>p\cdot V = n\cdot R\cdot T</math>
bzw.
<math>p\cdot V = N\cdot k\cdot T</math>.

Hierbei ist <math>R</math> die allgemeine Gaskonstante bzw. <math>k</math> die Boltzmann-Konstante .

Die Aussage der Gasgleichung ist dass Produkt aus Druck und Volumen einer Gasportion Stoffmenge ) nur abhängig ist von der Temperatur steigt die Temperatur nehmen Druck und Volumen nur eines von beiden) zu.

Die Ursache für den gesetzmässigen Zusammenhang 1811 von dem Physiker Amadeo Avogadro erkannt und formuliert. Im Jahr 1873 erweiterte Johannes Diderik van der Waals das Gasgesetz zur Van-der-Waals-Gleichung die das Eigenvolumen der Gasteilchen und Anziehung zwischen den Gasteilchen berücksichtigt.

Spezialfälle

Es gibt drei Spezialfälle des Gasgesetzes:

Boyle-Mariottes Gesetz hält die Temperatur konstant zeigt dass Druck und Volumen indirekt proportional sind. Dieses Gesetz wurde ziemlich zeitgleich von Physikern entdeckt dem Engländer Robert Boyle und dem Franzosen Edme Mariotte :

<math>p\cdot V= \mbox{const bei } T=const</math>

Das Gesetz von Gay-Lussac besagt dass bei gleichbleibendem Druck das proportional zur Temperatur ist:

<math>{V\over T}= \mbox{const bei } p=const</math>

Das Gesetz von Amontons erklärt dass sich bei konstantem Volumen Druck proportional zur Temperatur verhält:

<math>{p\over T}=\mbox{const bei } V=const</math>

Siehe auch: Thermodynamik



Bücher zum Thema Gasgesetz

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Gasgesetz.html">Gasgesetz </a>