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Geburt


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Inhaltsverzeichnis

Physiologie

Die Geburt (auch Entbindung ) ist der Prozess am Ende der Schwangerschaft durch den ein Fötus die Gebärmutter der Mutter verlässt.

Der Ablauf jeder Geburt ist verschieden es sich um eine biologische Funktion des handelt die nicht in jeder Einzelheit geplant gesteuert werden kann. Insofern sind Aussagen über Normalität von Vorgängen während der Geburt so verstehen dass normal der Durchschnittswert ist und Abweichungen die

Die Geburt stellt für die noch und gegebenenfalls weitere Beteiligte z.B. den Vater sehr emotionales Erlebnis dar. Die Geburt ist mit großen Schmerzen aber auch mit großen verbunden. Sie wird in der Regel um positiver empfunden je vertrauter die Atmosphäre aus Sicht der Gebärenden ist.

Geburten finden im europäischen Kulturkreis in Regel in Krankenhäusern unter der Verantwortung eines statt. Mehr und mehr Schwangere entscheiden sich auch für eine Hausgeburt bei der in der Regel eine Hebamme die Verantwortung übernimmt.

Wichtigstes Ziel des die Geburt begleitenden ist es Schaden von Kind und Mutter Was das genau heißt ist allerdings umstritten. Atmosphäre bei und generelle Herangehensweise an eine ist je nach Ort Umfeld und Anspruch verschieden. Dabei konkurrieren zwei grundlegende Sichtweisen des miteinander die unterschiedliche Schwerpunkte setzen:

  • Auf der einen Seite wird die Geburt allem als medizinisches Ereignis gesehen das eine Reihe von mit sich bringt. Ziel des die Geburt Personals ist es dabei vor allem Kind Mutter vor möglichst vielen Risiken und vor vor bleibenden Schäden zu schützen. Andere Belange sich diesen Zielen in jedem Fall unterzuordnen.

  • Auf der anderen Seite wird die Geburt normaler körperlicher Vorgang gesehen der in den Fällen ohne Komplikationen abläuft und daher auch wenige präventive medizinische Eingriffe wie Betäubungsmittel oder erfordert sondern eher durch sanfte Methoden der begleitet werden kann. Risiken werden dabei nach Wahrscheinlichkeit beurteilt und ebenfalls sehr wichtig genommen.

Wie die Geburt gesehen wird und sie dann abläuft hängt am meisten vom ab; deutliche Unterschiede sind aber auch abhängig jeweiligen Krankenhaus den behandelnden Ärtzten und den Bei Hausgeburten liegt die Betonung deutlich auf zweiten Variante.

Ablauf der Geburt

Die normale Geburt des Menschen beginnt der Eröffnungsphase dem ersten Stadium der Wehen (Senkwehen): Zuerst erfolgen alle 10-30 Minuten Kontraktionen der Gebärmutter mit einer Dauer von ca. 40 In dieser Phase platzt meist auch die

Die Kontraktionen beschleunigen sich bis auf Frequenz von zwei Minuten. Jede Kontraktion weitet Gebärmutterhals bis er die Breite von 10 erreicht.

Im zweiten Stadium der Geburt der ändern sich die Wehen und werden zu Das Baby wird von der Gebärmutter durch Geburtskanal durch Kontraktionen der Gebärmutter und durch Unterleibskontraktionen hinausgestoßen. Das Baby wird normalerweise in geboren (s. auch Beckenendlage ).

Das letzte Stadium der Wehen tritt eine viertel bis halbe Stunde nach der ein; in diesem Stadium wird die Plazenta (Nachgeburt) ausgestoßen.

Die Dauer der Wehen ist sehr man rechnet durchschnittlich 13 Stunden für Erstgebärende lat. primiparae Geburt) und 8 Stunden für Frauen bereits ein Kind geboren haben.

Medizinische Aspekte

Die medizinische Disziplin die sich mit Geburt befasst ist die Geburtshilfe ; ein Arzt der sich auf Geburten ist ein Geburtshelfer.

Eine Hebamme ist in besonderer Weise ausgebildet um Geburtshilfe zu leisten.

Wegen der durch den aufrechten Gang Form des menschlichen Beckens ist die menschliche Geburt schmerzlicher als anderer Säugetiere . Eine Vielzahl von Betäubungsmitteln wird angewendet um den Wehenschmerz lindern. Viele Gebärende verzichten darauf jedoch bewusst weil durch die Betäubung auch die selbst schwächer werden können was die Geburt kann.

Gelegentlich auftretende Komplikationen während der Geburt Eingriffe wie einen Kaiserschnitt oder die Verwendung einer Zange oder Saugglocke erfordern.

In der Vergangenheit starb eine große Frauen während oder nach der Geburt oft von Wundinfektionen in Folge mangelnder Hygiene (siehe Kindbettfieber ).

Soziologie

In der Soziologie wird mit René und Dieter Claessens von der "zweiten soziokulturellen Geburt" des gesprochen auch als Übergang von der "Humanisation" " Sozialisation " bezeichnet.

Während der Humanisation ist das Neugeborene etwa ein Jahr auf die zugleich anthropologisch (auch: biosoziologisch) und geprägte Dyade zwischen Säugling und "Dauerpflegeperson" angewiesen um spezielle " Urvertrauen " zu gewinnen mit dem es später lernen kann ( Sozialisation ). In der Zoologie wird die Humanisation als das "extra-uterine bezeichnet (Portmann; uterus (lat.) = die Gebärmutter).

siehe auch: Säugling - Geburtenkontrolle - Geburtstrauma - Säuglingssterblichkeit - PDA - CTG - APGAR-Test



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