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Gedenkstätte Hadamar


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Die Gedenkstätte Hadamar ist ein Ort der Erinnerung in Hessen für die Opfer der nationalsozialistischen "Tötung Lebens" im Rahmen der Aktion T4 . Auf dem Gelände der heutigen Psychiatrischen wurden zwischen Januar 1941 und 1945 etwa pflegebedürftige körperlich und geistig behinderte Menschen planvoll

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1907 besteht eine Landesheil- und Pflegeanstalt. 1939: Der geheime Euthanasiebefehl Adolf Hitlers. Es erfolgt eine landesweite in Heil- und Pflegeanstalten geleitet vom Leibarzt Karl Brandt koordiniert von einer Villa in Tiergartenstr. 4 und darum im Kürzel "T4" Januar-August 1941: Im Keller des Gebäudes werden in einer Gaskammer getötet und danach verbrannt. Proteste katholischer Priester wie Clemens August Graf von Galen Bischof von Münster machen den Organisatoren der Morde in klar daß eine Geheimhaltung unmöglich ist. Danach die Tötungen durch nächtliche Injektionen Medikamente und fortgesetzt. 1946: Im Rahmen der Nürnberger Prozesse werden auch Ärzte im sogenannten Ärzteprozeß einem amerikanischen Militärgericht angeklagt. 1953: In der Eingangshalle des Krankenhauses Hadamar wird ein Wandrelief angebracht. 1964: der Gedenkstätte durch den Kirchenpräsidenten der Evangelische Kirche in Hessen und Nassau Pfarrer Martin Niemöller . 1983: Entstehung einer Ausstellung . 1991: Der Landeswohlfahrtsverband präsentiert die Ausstellung Öffentlichkeit.

Adresse und Anfahrt

Gedenkstätte im Psychiatrischen Landeskrankenhaus Mönchberg 8 Hadamar 06433/9170. Öffnungszeiten: Di - Do 9-16 erster Sonntag im Monat 11 – 16 Anfahrt ab Frankfurt: Bahn via Limburg alle Stunden Fahrtzeit 1 5 Stunden; mit dem via A66/A3 bis Ausfahrt "Limburg Nord" (80km 1 Stunde).

Literatur

  • Alexander Mitscherlich/Fred Mielke (Hg.) Medizin ohne Frankfurt 1985 (8. Auflage).
  • Ulrike Puvogel/Martin Stankowski (Hg.) Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus Bonn (Bundeszentrale für Politische 1995.

Weblinks



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