Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 19. September 2019 

Geislinger Steige


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Geislinger Steige ist ein alter Handelsweg über die Schwäbische Alb Sie liegt zwischen Geislingen an der Steige und Amstetten (Württemberg). Unter der Geislinger Steige versteht man:

Die Geislinger Steige um 1912

Die Rampe ist 5 6 km und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 112 Das Neigungsverhältnis beträgt 1:44 5. Die Geislinger gilt als erste Gebirgsbahn Deutschlands.

Inhaltsverzeichnis

Planung und Bau

Mit dem Gesetz "Gesetz betreffend den von Eisenbahnen" wurde 1843 der Bau der Stuttgart - Friedrichshafen die im bekannten Volkslied besungene Schwäbische Eisenbahn beschlossen. Das erste Teilstück wurde 1845 Cannstatt und Untertürkheim eröffnet.

Mit dem Bau der Eisenbahnrampe wurden Michael Knoll und Oberbaurat Karl Etzel betraut.

Der Baubeginn war 1847 . Die Eröffnung fand 1850 statt. Beschäftigt wurden ca. 3.000 Arbeiter.

Eng verbunden mit dem Bau der ist die Firma WMF (Württembergische Metallwarenfabrik) Geislingen der Steige.

Betrieb

Die Geislinger Steige ist bis heute der wichtigsten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Der Betrieb war für die Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen (K.W.St.E.) eine Herausforderung. Jeder Zug auch Orient-Express musste nachgeschoben werden. Für die bereitstehenden stand ein Bahnbetriebswerk mit den notwendigen Behandlungsanlagen zur Verfügung.

1933 wurde die Strecke durch die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft elektrifiziert . Die Elektrolokomotiven waren wesentlich leistungsfähiger. Es konnte manche eingespart werden. Für die verbliebenen Schubleistungen wurden der Baureihe E 93 (später 193) und Baureihe E 94 (194) eingesetzt. Bei der Deutschen Bundesbahn wurden die Züge überwiegend mit Einheitslokomotiven und u.a. mit der Baureihe 103 bespannt.

Die Strecke wurde auf Gleiswechselbetrieb umgestellt. ersetzte die Baureihe 150 die Baureihe 194 als Schublokomotive.

Seit 1991 verkehren auf der Geislinger auch ICE .

Ausblick

Die Streckenhöchstgeschwindigkeit beträgt 70 km/h. Um Nadelöhr Geislinger Steige zu beseitigen ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke Stuttgart - Ulm geplant. Die Entwicklung abzuwarten.

Literatur

  • Geschichtsverein Geislingen Die Geislinger Steige - ein Jahrhundertbauwerk.

Video

  • Bahnvideo Geislinger Steige

Weblinks



Bücher zum Thema Geislinger Steige

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Geislinger_Steige.html">Geislinger Steige </a>