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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 17. September 2019 

Gemeindearten


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Inhaltsverzeichnis
2.1 Rechtliche bzw. historisch überlieferte Bezeichnungen
2.2 Geografische Bezeichnungen bzw. besondere Bezeichnungen für

Definition Gemeinde

Unter dem Begriff Gemeinde versteht man die Grundeinheit der kommunalen oder anders ausgedrückt die unterste Stufe im eines föderalistischen Staates. Die Gemeinde besitzt Rechtspersönlichkeit.

Gemeinden sind Gebietskörperschaften . Diese umfassen das ganze Spektrum von kleinsten Landgemeinde (wie z.B. Wiedenborstel in Schleswig-Holstein : 3 Einwohner) bis zur großen Weltstadt Berlin ca. 3 5 Mio. Einwohner).

Siehe auch Siedlung Ort Wohnplatz

Gemeindearten in Deutschland

Die Gemeinden haben Gebietshoheit ( die Gemeinde hat die Hoheit über ihr ) die Allmitgliedschaft ( alle Bewohner der Gemeinde sind "Mitglied" in Gebietskörperschaft Gemeinde ) und die Allzuständigkeit ( die Gemeinde ist grundsätzlich zunächst einmal für zuständig in ihrem Gebiet ). Für natürliche Personen ergibt sich die in der Gebietskörperschaft aus dem Wohnsitz für Personen aus deren Sitz. Neben den Gemeinden z.B. der Staat ( Bund und Bundesländer ) sowie Gemeinde- bzw. Kommunalverbände (wie z. Landkreise ) Gebietskörperschaften.

Gemeindearten

Die Gemeinden tragen in den einzelnen je nach Größe Bedeutung bzw. Aufgabenstellung unterschiedliche Dabei kann man einerseits rechtliche Bezeichnungen von für Werbezwecke andererseits unterscheiden. Im folgenden werden unterschiedlichen Begriffe alphabetisch aufgelistet und kurz erläutert.

Rechtliche bzw. historisch überlieferte Bezeichnungen

Siehe auch Liste der kreisangehörigen Städte mit Sonderstatus in

Amtsangehörige Gemeinde/Stadt

Kreisangehörige Gemeinde die gleichzeitig einem Amt angehört. Das Amt ist eine Art Verwaltungsgemeinschaft in den Bundesländern Brandenburg Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein . In diesen Ländern können sich kreisangehörige desselben Landkreises zu einer neuen Körperschaft des Rechts (dem "Amt") zusammen schließen. Das Amt für seine amtangehörigen Gemeinden bestimmte festgelegte Aufgaben Im Gegensatz dazu gibt es die amtsfreie Stadt oder amtsfreie Gemeinde die alle kommunalen Aufgaben in eigener erledigt.
Siehe auch: "Verbandsangehörige Gemeinde" "Verwaltungsgemeinschaftsangehörige Gemeinde"

Amtsfreie Gemeinde/Stadt

Kreisangehörige Gemeinde die keinem Amt angehört und insofern alle kommunalen Aufgaben eigener Zuständigkeit erledigt. Es gibt sie in Bundesländern Brandenburg Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein . Im Gegensatz dazu die amtsangehörige Stadt oder amtsangehörige Gemeinde .
Siehe auch: "Einheitsgemeinde" "Verbandsfreie Gemeinde" "Verwaltungsgemeinschaftsfreie

Bergstadt

Eine Stadt in der Bergbau betrieben wurde oder wird durfte sich "Bergstadt" nennen. Diese Bezeichnung kann bis heute werden auch wenn die Stadt kein aktives mehr besitzt. Besondere Rechte hat die Stadt diesen Titel nicht. Bsp. für Bergstädte: Annaberg-Buchholz Clausthal-Zellerfeld

Einheitsgemeinde

  1. Umgangssprachlicher Begriff für alle selbständigen Gemeinden insbesondere solche Gemeinden die aus mehreren Ortsteilen bestehen. Die Gemeinden A B und C wurden einer neuen Einheitsgemeinde D vereinigt.
  2. In Niedersachsen die offizielle Bezeichnung für alle kreisangehörigen die nicht Mitglied in einer Samtgemeinde sind. Sie erledigen alle kommunalen Aufgaben eigener Zuständigkeit.

Flecken

Eine historisch überlieferte Bezeichnung für eine kreisangehörige Gemeinde mit stadtähnlichen Rechten. Der Titel war ursprünglich mit besonderen Rechten wie etwa Marktrecht verbunden. Nachdem diese Rechte heute anderweitig sind hat die Bezeichnung Flecken faktisch keine mehr. Gemeinden dürfen jedoch nach dem jeweils Landesrecht (z.B. § 14 Abs. 2 Niedersächsische NGO) ihre überlieferten Bezeichnungen führen. Flecken gibt vor allem in Niedersachsen (z.B. Ahlden an Aller Bücken Dahlenburg Diepenau Liebenau Uchte) und Sachsen-Anhalt (z.B. Apenburg In Schleswig-Holstein gab es den Begriff bis Damals wurde der letzte Flecken "Arnis" zur erhoben.
Siehe auch: "Freiheit" "Markt Marktdorf Marktflecken Marktort" "Weichbild"

Freiheit

Eine historisch überlieferte Bezeichnung für eine kreisangehörige Gemeinde mit stadtähnlichen Rechten. Der Titel war vor allem im Sauerland üblich heute jedoch meist nicht mehr da sie inzwischen "Stadt" geworden sind oder eine andere Stadt/Gemeinde eingemeindet wurden; vgl. die bei "Flecken".
In diese Kategorie könnte auch die "Freiung" oder "Freyung" fallen die vor allem Bayern auftaucht z. B. "Freiyung Zeil" (auch die Stadt Freyung im Landkreis Freyung-Grafenau ihren Namen aus dieser alten Bezeichnung können). In Hessen gibt es darüber hinaus Begriff "Freigericht" der ebenfalls in diese Kategorie dürfte.

Große kreisangehörige Stadt

In Brandenburg Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz und Thüringen kreisangehörige Städte die teilweise Aufgaben des Landkreises übernehmen. Sie erhalten - wenn sie bestimmte Einwohnergrenze überschritten haben - auf Antrag Stadt von der jeweiligen Landesregierung den besonderen " Große kreisangehörige Stadt ". Mit der Verleihung des Titels werden auch die zusätzlichen Aufgaben übertragen. Die Einwohnergrenze je nach Land unterschiedlich geregelt liegt jedoch Allgemeinen bei über 50.000.
Siehe auch "Mittlere kreisangehörige Stadt" "Große "Große selbständige Stadt" "Selbständige Gemeinde" "Mittelstadt"

Große Kreisstadt

In Baden-Württemberg Bayern und Sachsen kreisangehörige Städte die teilweise Aufgaben des übernehmen. Sie erhalten - wenn sie eine Einwohnergrenze überschritten haben - auf Antrag der von der jeweiligen Landesregierung den besonderen Titel Große Kreisstadt ". Mit der Verleihung des Titels werden auch die zusätzlichen Aufgaben übertragen. Eine Große ist nicht notwendigerweise Kreisstadt (ihres Landkreises) d.h. kann sogar mehrere Große Kreisstädte innerhalb eines geben. Andererseit kann es Kreisstädte geben also die Sitz einer Kreisverwaltung sind die jedoch keine Große Kreisstädte sind (z.B. Tauberbischofsheim Kreisstadt Main-Tauber-Kreises ; hingegen sind zwei andere Städte im nämlich Bad Mergentheim und Wertheim Große Kreisstädte).
Die Einwohnergrenze ist unterschiedlich geregelt. In und Sachsen liegt sie bei 20.000 in bei 30.000 Einwohner. Den Anträgen der jeweiligen wird in aller Regel entsprochen. Bei Gemeinden vorher noch kein Stadtrecht hatten ist diese Erklärung automatisch mit Stadtrecht verbunden. Jüngstes Beispiel aus Baden-Württemberg: Die Remseck am Neckar Landkreis Ludwigsburg ist seit 1.1.2004 "Große und darf sich somit "Stadt Remseck am nennen.
In Bayern wurde der Status "Große mit der Gebietsreform 1972 eingeführt. Damals hatte noch sehr viele kreisfreie Städte die man in die Landkreise eingliedern Dennoch wollte man ihnen gewisse Aufgaben überlassen. gibt daher auch Städte mit weniger als Einwohner die den Status "Große Kreisstadt" haben sie vor 1972 kreisfrei waren z.B. Dinkelsbühl Rothenburg ob der Tauber. Bei Neuverleihungen gilt die Einwohnergrenz von 30.000.
In Sachsen wurde der Titel "Große nach 1990 im Zuge der Wiedererrichtung der auf dem Gebiet der ehem. DDR in an das baden-württembergische Kommunalrecht eingeführt.
Siehe auch: "Große selbständige Stadt" "Selbständige "Große kreisangehörige Stadt" "Mittlere kreisangehörige Stadt" "Mittelstadt"

Große selbständige Stadt

In Niedersachsen kreisangehörige Städte die teilweise Aufgaben des übernehmen. Sie sind in § 10 der Gemeindeordnung abschließend aufgezählt. Es handelt sich um 7 Städte Celle Cuxhaven Goslar Hameln Hildesheim Lingen (Ems) und Lüneburg . Sie haben i.d.R. mehr als 50.000 und kommen auf Grund ihrer zusätzlichen Aufgaben weiten Teilen den "kreisfreien Städten" gleich.
Siehe auch: "Selbständige Gemeinde" "Große kreisangehörige "Mittlere kreisangehörige Stadt" "Große Kreisstadt" "Mittelstadt"

Kreisangehörige Gemeinde/Stadt

Gemeinde die einem Landkreis angehört der für sie überörtliche Aufgaben (z.B. Schulträgerschaft für berufliche Schulen Krankenhauswesen Müllabfuhr Die Gemeinden sind in ihren Selbstverwaltungsangelegenheiten der Rechtsaufsicht des Landkreises unterstellt. Im Gegensatz dazu kreisfreie Stadt welche auch die Aufgaben des Landkreises eigener Zuständigkeit erledigt. Die Mehrzahl der Gemeinden Deutschland sind kreisangehörige Gemeinden. Im Rahmen der Selbstverwaltung können sich kreisangehörige Gemeinden zur Erledigung Verwaltungsgeschäfte auch zu Verwaltungsgemeinschaften zusammen schließen. Siehe hierzu Zusammenarbeit von ( Artikel wird noch erstellt. )

Kreisfreie Stadt

Größere Gemeinden - meist sind es Großstädte oder größere Mittelstädte - gehören in der Regel keinem Landkreis an. Man nennt sie daher "kreisfreie Sie erledigen alle Aufgaben die bei kreisangehörigen der jeweilige Landkreis erledigt in eigener Zuständigkeit. diese Städte somit quasi einen eigenständigen "Kreis" werden sie gelegentlich auch als "Stadtkreise" bezeichnet.
Siehe auch Liste der kreisfreien Städte in Deutschland

Kreisstadt

Bezeichnung für eine Gemeinde die Sitz Landkreisverwaltung sowie ggf. weiterer zentraler Einrichtungen ist. Rechte ergeben sich aus dem Titel Kreisstadt nicht. Der Begriff wird aber auch für verwendet die kein Stadtrecht im eigentlichen Sinne wenn sie jedoch Sitz einer Kreisverwaltung sind. Garmisch-Partenkirchen : "Kreisstadt" des Landkreises Garmisch-Partenkirchen . Die Gemeinde selbst hat kein Stadtrecht darf sich lediglich "Markt" nennen.

Landeshauptstadt

Offizielle Bezeichnung der Hauptstädte in den Flächenstaaten (=Bundesländer ohne Stadtstaaten ) der Bundesrepublik Deutschland. Entsprechende Regelungen ergeben aus den jeweiligen Gemeindeordnungen bzw. Kommunalverfassungen.

Markt Marktdorf Marktflecken Marktgemeinde Marktort

Marktgemeinde (Marktdorf Marktort) war ursprünglich eine für eine Gemeinde die das Recht hatte abzuhalten ( Marktrecht ). Größere Marktgemeinden wurden auch als "Marktflecken" Diese Gemeinden hatten dann stadtähnliche Rechte.
Nachdem das Markrecht heute anderweitig geregelt ( grds. kann jede Gemeinde Märkte abhalten ) hat die Bezeichnung "Markt" keine besondere Bedeutung mehr. In Bayern hingegen können größere Gemeinden auf deren Antrag auch heute noch der Landesregierung offiziell zu "Marktgemeinden" erklärt werden. bayerische Kommunalrecht unterscheidet insofern bei kreisangehörigen Gemeinden Städten Marktgemeinden und sonstigen Gemeinden. Es kommt sogar vor dass der Begriff "Markt" offizieller des Gemeindenamens ist z.B. Markt Absberg Markt Markt Bibart Markt Einersheim Markt Erlbach Markt Markt Nordheim Markt Rettenbach Markt Schwaben Markt Markt Wald.

Mittelstadt

  1. In der Statistik eine Stadt mit mehr als 20.000 weniger als 100.000 Einwohner
  2. Im Saarland ein rechtlicher Begriff der nur den Städten Sankt Ingbert und Völklingen vorbehalten ist. Beide Städte sind kreisangehörig stadtverbandsangehörig haben jedoch auf Grund ihrer Größe Aufgaben des Landkreises übernommen. Sie wurden vom somit den Kreisstädten gleichgestellt. Als Besonderheit führen sogar ein eigenständiges KFZ-Kennzeichen (IGB bzw. VK) was sonst nur bzw. kreisfreien Städten vorbehalten ist.
Siehe auch: "Große selbständige Stadt" "Selbständige "Große kreisangehörige Stadt" "Mittlere kreisangehörige Stadt" "Große

Ortsgemeinde

In Rheinland-Pfalz Bezeichnung für alle Gemeinden die Mitglied einer Verbandsgemeinde sind. Der Gesetzgeber wollte den allgemeinen "Gemeinde" stärker von der "Verbandsgemeinde" als einer Art der Verwaltungsgemeinschaft abheben.
Siehe auch "amtsangehörige Gemeinde" "verbandsangehörige Gemeinde" Gemeinde"

Selbständige Gemeinde

  1. Umgangssprachlicher Begriff für eine Gemeinde im Gegensatz Ortsteil oder Wohnplatz
  2. in Niedersachsen eine kreisangehörige Stadt die teilweise Aufgaben Landkreises übernimmt. Nach § 12 der Niedersächsischen haben alle Städte mit mehr als 30.000 diese Rechtsstellung sofern sie keine "Großen selbständigen bzw. keine "kreisfreien Städte" sind. Sinkt die unter die Grenze von 30.000 so behält Stadt dennoch ihren Status als "Selbständige Gemeinde" Auch Städte zwischen 20.000 und 30.000 Einwohner auf Antrag von der Landesregierung zu "Selbständigen erklärt werden. Sofern dies geschieht wird es Ministerialblatt veröffentlicht. Wenn die Einwohnerzahl unter die von 20.000 absinkt kann allerdings der Status "Selbständigen Gemeinde" wieder entzogen werden.
Siehe auch: "Große Selbständige Stadt" "Große Stadt" "Mittlere kreisangehörige Stadt" "Große Kreisstadt" "Mittelstadt"

Stadt

Eine Gemeinde welche den Titel "Stadt" darf ohne dass ihr dadurch sonstige Rechte Pflichten entstehen.
Früher war die Stadterhebung mit vielen (z.B. Marktrecht das Recht eigene Steuern zu verbunden. Gemeinden die den Titel Stadt aus Zeit führen können ihn auch heute weiter Im Zuge der Gemeindereform konnte es sogar vorkommen dass der "Stadt" einer früheren Gemeinde auf die neu Gemeinde "übertragen" wurde (z.B. die Stadt Gochsheim (Baden) schloss sich mit anderen Gemeinden zur neuen Gemeinde Kraichtal zusammen; die neue Gemeinde darf sich "Stadt Kraichtal" nennen) . Andererseits konnte es aber auch sein der Titel "Stadt" für die neue Gemeinde Anwendung mehr findet die ehemalige Stadt und Ortsteil darf diesen Titel jedoch weiter führen Gemeinde Wachtendonk in NRW; der Ortsteil Wachtendonk darf weiterhin "Stadt Wachtendonk" nennen).
Auch heute können neue Gemeinden von jeweiligen Landesregierung zu Städten erhoben werden. Meist dies auf Antrag der jeweiligen Gemeinde. Als gilt heute i.d.R. das Überschreiten einer bestimmten Einwohnerzahl 10.000; in NRW 25.000) sowie das Aufweisen gewissen "städtischen Gepräges".

Stadtkreis

eine andere Bezeichnung für "kreisfreie Stadt" dort

Stadtverbandsangehörige Gemeinde/Stadt

Gemeinde die dem Stadtverband Saarbrücken angehört. Der Stadtverband Saarbrücken ist ein besonderer Art. Seine Mitgliedsgemeinden sind den "kreisangehörigen der Landkreise vergleichbar; siehe "kreisangehörige Gemeinde"

(Gemeinde-)Verbandsangehörige Gemeinde/Stadt

Gemeinde die Mitglied in einem Verwaltungsverband Gemeindeverwaltungsverband ist an welchen sie bestimmte Aufgaben hat. Die Gemeinden behalten ihre rechtliche Selbständigkeit. Gemeinden gibt es in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt wobei die Bezeichnung sehr selten verwendet Man spricht hier meist nur von "Gemeinden" "Mitgliedsgemeinden eines Verwaltungsverbands".

Verbandsfreie Gemeinde/Stadt

In Rheinland-Pfalz eine kreisangehörige Gemeinde die keiner Verbandsgemeinde angehört und insofern alle Aufgaben in Zuständigkeit erledigt. Im Gegensatz dazu die "Ortsgemeinde" Mitglied in einer Verbandsgemeinde ist.
Siehe auch: "Amtsfreie Gemeinde" "Einheitsgemeinde" "Verwaltungsgemeinschaftsfreie

Verwaltungsgemeinschaftsangehörige Stadt/Gemeinde

Eine kreisangehörige Gemeinde die einer Verwaltungsgemeinschaft die bestimmte Aufgaben für sie erledigt. Im dazu die verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinde die alle Aufgaben eigener Zuständigkeit erledigt. Verwaltungsgemeinschaftsangehörige Gemeinden gibt es Baden-Württemberg Bayern Sachsen Sachsen-Anhalt und Thüringen wobei der Begriff äußerst selten gebraucht Man spricht hier jeweils nur von "Gemeinden" Mitgliedsgemeinden einer Verwaltungsgemeinschaft.
Siehe auch: "Amtsangehörige Gemeinde" "Ortsgemeinde" "Verbandsangehörige

Verwaltungsgemeinschaftsfreie Stadt/Gemeinde

In Sachsen-Anhalt eine kreisangehörige Gemeinde die keiner Verwaltungsgemeinschaft angehört und insofern alle Aufgaben in Zuständigkeit erledigt. Im Gegensatz dazu die Mitgliedsgemeinde Verwaltungsgemeinschaft die bestimmte Aufgaben an diese Verwaltungsgemeinschaft hat.
Auch in anderen Bundesländern bei denen Verwaltungsgemeinschaften gibt bestehen verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinden wenngleich dieser dort nicht üblich ist.
Siehe auch: "Amtsfreie Gemeinde" "Einheitsgemeinde" "Verbandsfreie

Weichbild

Eine historisch überlieferte Bezeichnung für eine kreisangehörige Gemeinde mit stadtähnlichen Rechten. Der Titel war nur in einigen Regionen üblich und heute nahezu ganz verschwunden. vgl. die Ausführungen "Flecken".

Geografische Bezeichnungen bzw. besondere Bezeichnungen für

(die Liste ist nicht abschließend)

documenta-Stadt

Besonderer Namenszusatz der Stadt Kassel weil dort regelmäßig die Kunstausstellung "documenta"

Brundtlandstadt

Nach der norwegischen Politikerin Gro Harlem Brundtland benannte Modellstädte in denen Energiesparen und Klimaschutzmaßnahmen aktiv erprobt und umgesetzt werden sollen. Deutschland sind dies die Städte Viernheim Rheinsberg und Bredstedt in der Slowakei Rajec und in Toftlund

Großstadt

Alle Städte die mehr als 100.000 haben dürfen sich " Großstadt " nennen.

Hafenstadt

Städte die einen Hafen haben nennen sich gelegentlich " Hafenstadt "

Hansestadt

Städte die im Mittelalter Mitglied des " Hanse " waren nennen sich z.T. bis heute Hansestadt ". Die bekanntesten sind Bremen Greifswald Hamburg Lübeck Rostock Stralsund Wismar

Kurstadt

Städte die Kureinrichtungen besitzen nennen sich Kurstadt z.B. Baden-Baden

Städte die sich nach historischen Persönlichkeiten benennen

z.B.:
  1. nach Theodor Fontane : Fontane-Stadt Neuruppin
  2. nach Martin Luther : Lutherstadt Eisenach Lutherstadt Eisleben Lutherstadt Wittenberg
  3. nach Philipp Melanchthon : Melanchthonstadt Bretten
  4. nach Hermann Löns : Hermann-Löns-Stadt Walsrode

Universitätsstadt Fachhochschulstadt

Städte die eine Universität oder Fachhochschule haben nennen sich gelegentlich Universitätsstadt bzw. Fachhochschulstadt z. B. "Universitätsstadt Marburg ".



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