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Geopolitik


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Geopolitik ist eine Mischung aus Geografie Politikwissenschaft Geschichte und Sozialwissenschaft .

Zum ersten mal begründet und schließlich vom Staat anerkannten Wissenschaft wurde die Geopolitik den schwedischen Wissenschaftler Rudolf Kjellén ( 1864 - 1922 ). Die Geopolitik versucht die geographischen Gegebenheiten politischen Zusammenhängen zu verknüpfen und analysiert die zwischen beiden Gegebenheiten (z. B. bei Grenzstreitigkeiten).

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde unter dem Begriff Geopolitik Theorien z. B. Lebensraum im Osten vor allem der NSDAP vertreten. Diese Theorien sollten den Zwang Vernichtung der jüdischen Bevölkerung ( Holocaust ) und die Versklavung der einheimischen slawischen erklären. Außerdem wurde z.B. in "geopolitischen Atlanten" "Verkrüppelung" des Deutschen Reiches durch das "Versailler dargestellt. Bedeutendster Agitator der nationalsozialistischen Geopolitik war Karl Haushofer .

Dadurch kam der Begriff Geopolitik in nach 1945 in Verruf. Nach dem Zweiten wurde es in Deutschland unüblich sich mit zu beschäftigen. In Deutschland werden Auswirkungen der auf die Politik nach 1945 in der Politischen Geographie erforscht.

Im Ausland insbesondere im angloamerikanischen Raum Frankreich ist der Begriff Geopolitik weiterhin gebräuchlich.



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