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Georg Ludwig Hartig


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Georg Ludwig Hartig (* 2. September 1764 in Gladenbach ; † 2. Februar 1837 in Berlin); deutscher Forstwissenschaftler

Wie Heinrich Cotta entstammt auch G. L. Hartig einer forstlich geprägten Familie – Vater und Großvater diesen Beruf auch aus. Nach einer zweijährigen und von einem Lehrbrief des Onkel Freigesprochene an der Universität Gießen Kameralwissenschaft . Ein für die damalige Zeit ungewöhnlicher Im Jahre 1786 trat er in den des Fürsten zu Solms-Braunfels und gründete eine Meisterschule.

In einem frühen Werk trug er damals bekannten Regeln zur Gründung und Pflege Beständen zusammen. Zu kurzen Lehrsätzen zusammengefaßt veröffentlichte sie 1791 als „Anweisung zur Holzzucht für Vier Jahre später veröffentlichte Hartig seine „Anweisung Taxation der Forsten“. Ein Werk daß das ihm konzipierte Massenfachwerk beschrieb. Beim Massenfachwerk werden Wirtschaftsperioden Flächen gleicher Haubarkeitsmassen zugewiesen. Für einige Bestände arbeitete Hartig 120 bis 180 jährige mit genauen Maßgaben zur Behandlung aus. Das Festhalten an diesen Plänen wurde von H. angezweifelt und brachte ihm einen unschönen wissenschaftlichen mit dem kritischen W. Pfeil ein.

Hartig arbeitete in den Folgejahren bei Fürstenhäusern und veröffentlichte 1808 sein „Lehrbuch für das fast siebzig Jahre lang immer wieder wurde. Dieses Standardwerk enthielt auch die Generalregeln Bestandesbegründung.

Nach der Niederlage Preußens in den napoleonischen Kriegen reformierte Stein das Staatswesen von Grund auf. Hartig die Stelle des Oberlandforstmeisters angeboten. Vor ihm die gewaltige Aufgabe die völlig desolate Forstverwaltung zu strukturieren. Eine schulische Unterrichtung der Förster seit Jahren ausgesetzt worden. Die Angehörigen des Feldjägerkorps waren eher eine militärische Formation als Verwaltungseinheit. Sie wurden größtenteils in Naturalien den Accidentien bezahlt was der Korruption Tür und öffnete.

Hartig konsolidierte den staatlichen Forstbetrieb indem unfähige Förster pensionieren ließ und die oft Waldfläche durch Zukauf Tausch oder Verkauf arrondierte. gelang ihm auch den ungehemmten Verkauf von (zur Verbesserung des Haushaltes) zu stoppen. Er das ihm vertraute süddeutsche Revierförstersystem für die der Verwaltung.

Er führte auch ein neues Taxationsverfahren Waldflächen ein nachdem er gemerkt hatte daß bisherige Verfahren die Bestände viel zu niedrig In diesem Zusammenhang definierte er den Nachhaltigkeitsgedanken die preussischen Staatsforsten neu. Die peinlich genaue von Grundsätzen der Nachhaltigkeit brachte den Forstleuten die Anerkennung Schillers ein der sich sehr lobend über Wirken äußerte.

Hartig setzte die Gründung einer forstlichen in Berlin durch deren erster Direktor Pfeil auf sein Betreiben wurde.

Trotz aller Leistungen erkannte Hartig nicht Wandlungen die durch seine Reformen in Bewegung wurden. Sein uneinsichtiges Verhaften an Generalregeln und schematische Vorgehensweise führten dazu daß er noch Lebzeiten miterleben mußte wie die von ihm Ordnung in den preußischen Staatsforsten ersetzt wurde.




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