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George Sand


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George Sand (* 1. Juli 1804 in Paris; † 8. Juni 1876 in Nohant Département Indre ; eigentlich Amantine-Aurore-Lucile Dupin de Francueil ) war eine französische Schriftstellerin die neben auch zahlreiche sozialkritische Beiträge veröffentlichte in denen die Emanzipation der Frauen einforderte. Ihr Vater der Urenkel Augusts des Starken Kurfürst von Sachsen und König von und seiner Maitresse Aurora von Königsmarck .

Leben

George Sand heiratete 1822 den Baron Dudevant. Aus der Ehe gingen zwei Kinder Maurice (geb. 1823) und Solange (geb. 1828). trennte George Sand sich von ihrem Mann. war der Trennung das zufällige Auffinden eines im Sekretär ihres Mannes das Dudevant an gerichtet hatte. Die auf dem Bündel angebrachte "Erst nach meinem Tode zu öffnen" konnte Sand nicht aufhalten; sie war überzeugt ein darauf zu haben zu erfahren was ihr bester Gesundheit erfreuender Gatte von ihr dachte. Inhalt des Testaments war nach Aussagen Sands Aneinanderreihung von Missachtungen und Verwünschungen ihre Person was zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen dem Paar Die Scheidung erfolgte im Jahr 1836.

Ihren ersten Roman "Rose et Blanche" 1831) schrieb Sand in Zusammenarbeit mit ihrem Jules Sandeau aus dessen erster Namenshälfte sie Künstlernamen ableitete. Mit dem Männernamen George Sand sie zugleich die Gewohnheit an von sich der maskulinen Form zu sprechen.

1833 begann George Sand mit Alfred Musset eine leidenschaftliches Liebesverhältnis. Die Schwierigkeiten in Beziehung aufgrund Sands ungebremster Arbeitswut deuteten sich an: Musset beklagte Ende 1833: "Ich habe ganzen Tag gearbeitet. Am Abend hatte ich Verse gemacht und eine Flasche Schnaps getrunken; hatte einen Liter Milch getrunken und ein Buch geschrieben." Eine Reise nach Venedig verbesserte Situation nicht als Musset erkrankte verliebten sich und der Musset betreuende Arzt Pietro Pagello und begannen im Februar 1834 eine Liebesbeziehung. Beziehung zu Musset war damit faktisch beendet schrieben sich beide gegenseitig lange und geradezu Briefe. Die Korresponzdenz endete schließlich 1835.

George Sands Wohnsitz in Paris sowie Landsitz in Nohant waren gern besuchte Stätten Künstler. Der Freundeskreis der eigensinnigen häufig Männerkleidung und Zigarren rauchenden Schriftstellerin umfasste neben Schriftstellern Honoré de Balzac und Alexandre Dumas u.a. den Maler Eugène Delacroix den Komponisten Franz Liszt und dessen Geliebte Gräfin Marie d' Durch Franz Liszt lernte Sand den Komponisten Frédéric Chopin kennen mit dem sie 1838 eine begann. Chopin der gegen die emanzipiert auftretende zunächst nur Abneigung verspürte befand sich zu Zeit in einer emotionalen Krise und fühlte von der musikliebenden enthusiastischen Sand verstanden. Ende reiste das Paar nach Mallorca und wohnte in der Klosterkartause Valldemossa . Die Entscheidung beruhte nicht zuletzt auf Hoffnung dass Chopins Tuberloseerkrankung unter der er litt durch ein möglicherweise besseres Klima gemildert könnte. Der Aufenthalt auf der Insel stand unter einem unglücklichen Stern. Wegen des mäßigen und den kühlen Klosterräumlichkeiten verschlechterte sich Chopins sogar. Überdies wollten die Mallorquiner von dem Paar nichts wissen. Schon nach 98 Tagen Sand und Chopin nach Frankreich zurück. In Roman "Ein Winter auf Mallorca" ("Un Hiver Majorque") setzte Sand ihren mallorquinischen Zeitgenossen ein Denkmal. Die Beziehung zwischen Sand und Chopin 1847.

Die letzten zehn Jahre ihres Lebens Sand dem Schriftsteller Gustave Flaubert innig verbunden. Zahlreiche persönliche Kontakte sowie zeugen von einer tiefen Freundschaft bis zu Tod 1876.

George Sand starb auf ihrem Landsitz Nohant im französischen Département Indre im Alter 72 Jahren und wurde dort in ihrem beigesetzt.

Werk

George Sand galt als "Vielschreiberin". Ca. Bände hat sie in ihrem Leben veröffentlicht zahlreiche sozialkritische Artikel für Zeitschriften. Hinzu kommen 40.000 Briefe von denen etwa 15.000 erhalten sollen. Ihre Werke und ihre Art zu hat ihr Bewunderer wie Verächter gleichermaßen beschert. Charles Baudelaire schimpfte sie eine "Latrine" Friedrich Nietzsche bezeichnete sie abfällig als "lactea ubertas" mit schönem Stil). Unter den weniger missgünstigen kursierte die Anekdote dass Sand kaum dass einen Roman vollendet habe gleich einen neuen Papier ergreife um den nächsten zu beginnen. ihren Bewunderern gehörten neben Musset Balzac und Heinrich Heine viele russische Schriftsteller unter ihnen Fjodor Dostojewski .

Romane (eine Auswahl): "Indiana" (1832) "Lélia" "Mauprat" (1837) "Le Compagnon du Tour de (1840) "Consuelo" (1842 - 1843) "Le Meunier (1845). Aus ihrer Kindheitserfahrung des Landlebens schöpfend sie die Romane aus dem bäuerlichen Milieu Mare du Diable" (1846) "François le Champi" - 1848) "La Petite Fadette" (1849) "Les Messieurs Bois-Dore".

Theater- und autobiographischen Stücke: "Histoire de vie" (1855) "Elle et Lui" (1859) (über Affäre mit Musset) "Journal Intime" (posth. 1926)

vgl. auch Liste französischer Schriftsteller



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