Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 18. August 2019 

Gerhard Stoltenberg


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Gerhard Stoltenberg (* 29. September 1928 in Kiel ; † 23. November 2001 in Bad Godesberg ) war ein deutscher Politiker ( CDU ).

1944 wird Stoltenberg zur Wehrmacht einberufen. Es folgen Kriegsteilnahme und -gefangenschaft. besteht er 1949 das Abitur und beginnt dann ein Studium der Geschichte Soziologie und Philosophie in Kiel welches er 1954 mit der Promotion zum Dr. phil. beendet. Er arbeitet dann als wissenschaftlicher an der Universität Kiel. Nach erfolgter Habilitation wird er 1960 Privat-Dozent. 1965 sowie 1969/70 wird er bei der Friedrich Krupp GmbH in Essen .

Seit 1947 ist Stoltenberg Mitglied der CDU . Von 1955 bis 1961 ist er Bundesvorsitzender der Jungen Union . 1955 wird er außerdem zunächst Stellvertretender Vorsitzender 1971 schließlich Landesvorsitzender der CDU in Schleswig-Holstein . Dieses Amt wird er bis 1989 innehaben. Seit 1969 ist er auch Mitglied im Präsidium CDU Deutschlands.

1954 wird Stoltenberg erstmals in den Landtag Schleswig-Holstein gewählt. Dieses Mandat behält er bis seiner Wahl in den Bundestag 1957 . 1965 wird er von Bundeskanzler Ludwig Erhard in das Amt des Bundesministers für Forschung berufen. Er behält dieses Amt auch der Zeit der Großen Koalition unter Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger .

Nach der Bildung der sozialliberalen Koalition scheidet die CDU aus der Bundesregierung aus und Stoltenberg stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU - Bundestagsfraktion .

1971 verläßt Stoltenberg den Bundestag und wird am 24. Mai 1971 zum Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein gewählt.

Nach der Wende in Bonn wird Stoltenberg am 4. Oktober 1982 von Helmut Kohl in das Amt des Bundesministers der berufen. Sein Nachfolger im Amt des Ministerpräsidenten der bisherige Innenminister Dr. Dr. Uwe Barschel .

Bei der Kabinettsumbildung im April 1989 wird er als Nachfolger von Prof. Rupert Scholz Bundesminister der Verteidigung . Sein Nachfolger im Amt des Finanzministers Dr. Theodor Waigel .

Nach einer umstrittenen Lieferung von Panzern an die Türkei übernimmt Stoltenberg die Verantwortung und tritt 31. März 1992 vom Amt des Bundesministers der Verteidigung Sein Nachfolger wird am 1. April Volker Rühe .

Stoltenberg gehört dann noch bis 1998 dem Deutschen Bundestag an.


Forschungsminister der Bundesrepublik Deutschland :
Hans Lenz | Gerhard Stoltenberg | Horst Ehmke | Hans Matthöfer | Volker Hauff | Andreas von Bülow | Heinz Riesenhuber | Matthias Wissmann | Paul Krüger | Jürgen Rüttgers | Edelgard Bulmahn |

Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein :
Theodor Steltzer | Hermann Lüdemann | Bruno Diekmann | Walter Bartram | Friedrich-Wilhelm Lübke | Kai-Uwe von Hassel | Helmut Lemke | Gerhard Stoltenberg | Uwe Barschel | Henning Schwarz | Björn Engholm | Heide Simonis

Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland :
Fritz Schäffer | Franz Etzel | Heinz Starke | Rolf Dahlgrün | Kurt Schmücker | Franz Josef Strauß | Alex Möller | Karl Schiller | Helmut Schmidt | Hans Apel | Hans Matthöfer | Manfred Lahnstein | Gerhard Stoltenberg | Theodor Waigel | Oskar Lafontaine | Werner Müller | Hans Eichel

Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland :
Theodor Blank | Franz-Josef Strauß | Kai-Uwe von Hassel | Gerhard Schröder (CDU) | Helmut Schmidt | Georg Leber | Hans Apel | Manfred Wörner | Rupert Scholz | Gerhard Stoltenberg | Volker Rühe | Rudolf Scharping | Peter Struck

Bundesvorsitzende der Jungen Union :
Bruno Six | Alfred Sagner | Josef Hermann Dufhues | Ernst Majonica | Gerhard Stoltenberg | Bert Even | Egon Klepsch | Jürgen Echternach | Matthias Wissmann | Christoph Böhr | Hermann Gröhe | Klaus Escher | Hildegard Müller | Philipp Mißfelder |




Bücher zum Thema Gerhard Stoltenberg

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Gerhard_Stoltenberg.html">Gerhard Stoltenberg </a>