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Gesangverein


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Ein Gesangverein wird hier verstanden als Chor der säkulare Musik im nichtprofessionellen Bereich einübt und

Geschichte der Gesangvereine

Im 19. Jahrhundert setzte eine Gründungswelle Männergesangvereinen ein. Dazu trugen mehrere Faktoren bei. begeisterte sich die Romantik für den unbegleiteten und das Volkslied . Man suchte systematisch nach alten Liedern zeichnete sie auf. Gleichzeitig entstanden neue Formen Geselligkeit unter anderem die Vereine. Neben politischen gehörten die Turnvereine und die Gesangvereine zu verbreitetsten neuen Vereinsgründungen. Auch viele dieser Vereine politisch motiviert was sich vor allem auch Gefolge der Revolution von 1848 zeigte. Deshalb viele Vereine von der Obrigkeit kritisch beobachtet. bei den Turnvereinen wurden innerhalb kurzer Zeit und überregionale Sängerfeste veranstaltet bei denen Hunderte Tausende von Sängern zusammen kamen. Die Gesangvereine sich in "Gauen".

Besondere Impulse gingen von zwei Männern Der Berliner Maurermeister und spätere Musikdirektor Carl Friedrich Zelter (1758-1832) gründete 1809 die erste Berliner Friedrich Silcher aus Schnait wirkte als Musikdirektor an Universität Tübingen wo er die "Tübinger Liedertafel" begründete. Männer sind auch als Komponisten und Arrangeure getreten. Das klassische Lied für Männerchor wurde einem vierstimmigen Satz für je zwei Tenorstimmen zwei Bässe gesetzt.

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts die Sängerbewegung einen Höhepunkt. Allerdings ließ sie nach 1871 für patriotische Zwecke instrumentalisieren und sich auch in der Zeit des Nationalsozialismus ohne großen Widerstand den politischen Zielen NSDAP unter.

Zwischen 1950 und 1970 erlebten die eine neue Renaissance da in der Zeit dem Zweiten Weltkrieg traditionelle Werte wie Familie Heimat (vgl. Heimatfilm ) wieder zählten. In der Zeit nach geriet die Sängerbewegung jedoch in eine Krise sie der kritisch eingestellten jüngeren Generation oftmals konservativ rückwärtsgerichtet und kitschig erschien. Dabei wurden Volkslieder keineswegs insgesamt verachtet sondern vor allem Folksängern anders arrangiert und interpretiert (z.B. von Gruppe Zupfgeigenhansel oder von Hannes Wader ). Auch im bekanntesten Liederbuch der linken dem mehrbändigen "Student für Europa" sind sehr Volkslieder enthalten meist mit einer Interpretation bezüglich politischen oder emanzipatorischen Aussage.

Heutige Situation

Dem teilweise dramatischen Schwund an Sängern die Gesangvereine zunächst dadurch zu begegnen dass auch Frauen aufnahmen und damit zu gemischten wurden. Wegen Überalterung mussten jedoch zahlreiche Chöre werden. Seit den 1990er Jahren sind auch zu beobachten durch ein international ausgerichtetes Repertoire moderne Popmusik junge Leute anzusprechen. Im Zeitalter konsumierbarer Massenmusik in der die Tradition des Chorgesangs weitgehend abgebrochen ist gestalten sich diese nicht unproblematisch.

Literatur:



Bücher zum Thema Gesangverein

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