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Geschichte Schottlands


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Die Geschichte Schottlands beginnt mit der Besiedelung Schottlands durch steinzeitliche Jäger und Sammler nach der letzten Eiszeit und ist von der Geschichte und Entwicklung Englands beeinflusst. Insbesondere seit der Union mit im Vereinigten Königreich ist die schottische Geschichte nur gemeinsam der englischen zu verstehen.

Inhaltsverzeichnis

Prähistorisches Schottland

Nach dem Ende der letzten Eiszeit war Schottland schon ein Land in es sich offensichtlich recht gut leben ließ. zahlreichen archäologischen Kostbarkeiten beweisen dass jedoch schon Menschen in Schottland gelebt haben - über lässt sich allerdings viel weniger aussagen als was nach der großen Eisschmelze vor rund 000 Jahren begann.

Steinzeit

Im Mesolithikum (Mittelsteinzeit) siedelten zwischen dem sechsten und Jahrtausend v. Chr. die ersten Fischer und in Schottland. Sie lebten vor allem auf wie z. B. Rum oder in den an Flussläufen oder am Fuss schützender Berghänge. und Kultur dieser Menschen sind bis heute geklärt.

Im Neolithikum (Jungsteinzeit) brachte ab ca. 4000 v. ein weiterer Zustrom entscheidende kulturelle Neuerungen: Ackerbau Viehzucht. Die bei Skara Brae auf Orkney gefundenen Überreste von Steinhäusern (4000-2000 v. sind Zeugen dieser Kultur.

Bronzezeit

In der folgenden Bronzezeit entstanden zwischen und 400 v. Chr. Steingräber Cairns genannt möglicherweise für hochrangige Persönlichkeiten wie oder Clanmütter. Die darin befindlichen Grabkammern wurden ganzen Hügeln aus Steinen bedeckt.
Die besten Beispiele dieser spezifischen Grabkultur u. a. der Maeshowe Cairn auf Orkney die Gray Cairns of Camster südwestlich von Wick in der Region und die Clava Cairns bei Culloden in der Nähe von Inverness .

  

Caldragh Idols (Callanish)

Rätsel geben nach wie vor auch mystisch wirkenden Steinkreise der Megalithkultur wie z. B. der Ring of oder die Standing Stones of Stennes (beide den Orkneys) oder die Steinformationen von Callanish auf der Isle of Lewis auf. Diese Stätten zwischen 3000 bis 2500 v. Chr. errichtet werden u.a. als Kalender interpretiert. So ergibt z. B. am Ring von Callanish die Mondumlaufphase alle 18 Jahre eine eindeutige astronomische Konstellation. Von der Prozessionsstraße aus gesehen erweckt der Mond über umliegenden Hügeln den Eindruck als wenn er dem Steinkreis unterginge.

Einwanderer brachten in den nachfolgenden Jahrtausenden wieder neuartige Techniken landwirtschaftliche Methoden und soziale in das heutige Großbritannien und damit auch Schottland.

In der Bronzezeit und in der Eisenzeit (ca. 400 v. Chr. - 200 Chr.) spielten u. a. die Fertigkeiten in Metallgewinnung und –verarbeitung eine immer wichtigere Rolle die Herstellung von Schmuck Hausrat und Waffen. wurden nicht nur für die Jagd benutzt mehr und mehr auch im Kampf gegeneinander. Überreste der ersten Verteidigungsbauten in Form von ( duns ) die ihren Beginn in der Bronzezeit belegen das recht eindeutig in fast allen Schottlands.

Wahrscheinlich um sich selber die Familie seine Habe (Vorräte Waffen Werkzeug etc.) gegen Überfälle zu schützen wurden dann in der gegen Beginn unserer Zeitrechnung die später so Brochs gebaut.

Andere Verteidigungsanlagen in exponierter Höhenlage so Hillforts oder Duns demonstrierten weithin sichtbar durch ihre oft Ausmaße die Verteidigungsbereitschaft der Bevölkerung.

In den Silben vieler Ortsnamen sind Duns heute neben einzelnen Überresten noch präsent. Beispiel ist der Name Edinburgh der sich der alten northumbrischen Bezeichnung 'Dun Eidin' entwickelte. Burg” war die nördlichste Burg des gleichnamigen Königs aus dem siebten Jahrhundert.

Geschichtliche Zeit

Die Römer in Britannien

Die Römer gewannen nach der Eroberung Galliens durch Julius Cäsar einen ersten Blick auf die Britischen Inseln . Im Jahre 43 unsere Zeitrechung eroberte Kaiser Claudius den Teil Britanniens; die römische Provinz Britannia bestand dann für 400 Jahre. Die Geschichte Britanniens zu dieser Zeit ist geprägt von kontinuierlichen Expansion römischen Einflusses ausgehend im Süden nach Westen ( Wales ) und Norden (Schottland von den Römern Caledonis genannt).

Ca. 80 n. Chr. gelang dem römischen Statthalter Britannias Gnaeus Agricola der Vorstoß bis ins heutige südöstliche hinein. Entlang seiner Eroberungsroute baute Agricola eine von Lagern und Forts von denen zahlreiche als Grundrisse auch heute noch in Schottland finden sind. Die erste Schlacht die in Geschichte dieses Landes einging wurde aus dieser und von den Römern überliefert. 84 n. schlug Agricola am Berg Mons Graupius die erstmalig vereinten Stämme der Caledonier vernichtend. Nach Beschreibungen des römischen Historikers Ptolomaios liegt das an der Nordostküste Schottlands. Der Ort der konnte allerdings bis heute nicht identifiziert werden. Hadrian wollte nach seinem Besuch auf der ein Bollwerk gegen die zahlreichen Überfälle der und gleichzeitig eine Kontrolle haben wer seine überquert. So ließ er 123 n. Chr. den mit Wachtürmen Kastellen und Forts Hadrianswall auf der Tyne-Solway-Linie (dicht an der englisch-schottischen Grenze) errichten.

138 n. Chr. nur wenige Monate nach Hadrian's Tod sich sein Adoptivsohn und Nachfolger Antoninus Pius für eine Vorwärtspolitik in Britannien. Er seinen neuen Gouverneur Lollius Urbicus mit dem das südliche Schottland wieder zu besetzen und km weiter nördlich einen neuen Wall an engsten Stelle der Provinz dem Forth-Clyde Isthmus bauen. Es wurde ein Erdwall mit Wachtürmen Forts und die nördlichste Verteidigungsanlage des gesamten Von diesem Antoniuswall sind auch heute noch Spuren z.B. in Falkirk zu sehen. Viele der von den vormals gebauten und bei ihrem Abzug demolierten und Straßen wurden damals wieder hergestellt. Um 142 n. Chr. herum war der Süden des heutigen wieder erobert. Dieser neue Befestigungswall Antoniuswall benannt dem Kaiser wurde zunächst aber nur bis 183 n. Chr. gehalten.

Schon seit 142 n. Chr. kam es trotz der römischen Schutzwälle wieder zu Übergriffen auf römisches Territorium. Die waren keinesfalls Angehörige eines einzelnen Stammes wurden den Römern aber mit dem Sammelbegriff Pikten belegt.

Obwohl die Römer sich danach generell den Hadrianswall zurückzogen kamen sie aber 208 n. Chr. zu einem dritten Vorstoß mit Kaiser Severus für eine allerdings nur kurze Zeit Land. 367 n. Chr. erfolgten größere und erstmals formierte Angriffe piktischen Stämme über den Hadrianswall auf die Garnisonen (siehe dazu auch den Abschnitt Piktische Kriege im Artikel über die Pikten ).

Zeitgleich mit dem Niedergang des Römischen auf dem europäischen Festland begann sich 383 Chr. die Provinz Britannia aufzulösen. Die Truppenstärke Britannia wurde danach sehr bald drastisch reduziert von den Pikten aus Schottland den Skoten aus Irland und keltischen Stämmen aus dem westlichen Britannien zu ausgenutzt wurde. Nach verlassen der letzten römischen im Jahre 410 lebte die Römische Kultur noch kurzzeitig weiter bis sie von den Sachsen und Angeln abgelöst wurde. Die so Dark Ages ("dunkle Zeit") brachen an.

Germanische Stämme

Nur wenige Angehörige der Inselvölker konnten oder schreiben so dass die Jahre zwischen 400 n. Chr und 800 n. Chr oft als dunkles Zeitalter bezeichntet wird. Es gibt so wie keine schriftlichen Aufzeichnungen aus jener Zeit. und Sagen wie etwa König Arthurs Tafelrunde haben ihren Ursprung in dieser Zeit.

Trotz der fast vierhundertjährigen Besatzung der hinterließen die Römer abgesehen von Bauten und wenig Kultur. Brutaler und nachhaltiger drückten zunächst Nachfolger der Insel ihren Stempel auf. Germanische Jüten Angeln und Sachsen fielen plündernd und mordend in das den Römern verlassene Gebiet ein und erstickten weiten Bereichen das vorrömisch geprägte keltische Leben. der Folge gründeten die neuen Herren auf Boden des heutigen Englands und teilweise auch sieben kleinere Königreiche: Die Jüten Kent die Sachsen Essex Wessex und Sussex und die Angeln Mercia East Anglia sowie Deira und Bernicia das spätere Northumbrien . Letzteres erstreckte sich von York die Ostküste hinauf bis in das des heutigen Edinburgh . Es wurde das größte Königreich auf Vielvölkerinsel.

Christianisierung

Fast zeitgleich mit dem Wechsel der kam es auch zur verbreiterten Christianisierung Englands und Schottlands. Der Glaube war durch christliche Römer in die Provinz gebracht und sickerte von daher in die das Leben der Briten Gaelen und Pikten ein. den südlichen Küsten des heutigen Schottlands bekehrten Mönche zunächst die Kelten.

Whithorn am Solway Firth wurde 397 n. Chr. schon zu Zeiten der Römer unter Ninian zum Zentrum der Missionsarbeit in Schottland. zu Beginn des 5. Jahrhunderts von Sklavenjägern aus der Region des Glasgow nach Irland entführte junge Patrick konnte Er kam in Frankreich mit dem christlichen in Berührung wurde zum Bischof erhoben und 432 n. Chr. von Papst Celestine auf seiner Sprachkenntnisse zurück nach Irland gesandt. Dort er die Clans und Stämme und legte Basis für eine christliche Kultur die vielfach fälschlich als keltisch christliche Kirche bezeichnet wird. gab keine alleinstehende keltische Kirche. Doch die Gläubigen am nordwestlichen Rand der damaligen Welt ihre eigenen Wege zur Glaubensauslegung und –ausübung. dieser Glaubensbasis kamen einzelne unabhängige Kirchenmänner die die frühen christlichen Zellen betreuten oder heidnische missionierten wie St. Ninian in Whithorn St. in Paisley St. Mael Rubha am Loch St. Mungo in Glasgow St. Conval in St. Ethernan auf der Insel May St. in Melrose St. Machar in Aberdeen und Columba auf Iona. 563 n.Chr. landete dieser einem irischen Königshaus stammende Mönch mit einer Schar anderer Mönche auf der Hebriden-Insel Iona . Er kam zu seinen gaelisch christlichen in Dalriada und wahrscheinlich christianisierte er von aus auch Teile von Westschottland. Das ganze Schottland war so schon zu Beginn des Jahrhunderts bekehrt. Der Einfluss Ionas weitete sich bald auch nach Süden und über die aus.

  

Lindisfarne Castle auf Holy Island

St. Aidan einer der bekanntesten Zeitgenossen Columbas wurde einer seiner eifrigsten und erfolgreichsten Von Iona kommend gründete er mit Hilfe des Königs Oswald das Kloster Lindisfarne auf einer vor der Ostküste des Englands gelegenen Insel (Holy Island bei Newcastle). wurde die Urzelle mehrerer anderer später noch Klöster wie Hartlepool und Whitby im Nordosten Lindisfarne und Hartlepool beeinflussten auch den in bekannten Mönch Bonifatius ; mit ihm und anderen wie Gallus setzte die Christianisierung Mitteleuropas und auch „deutschen Lande” ein. Die Gebeine des Bonifatius denn auch im Dom zu Fulda . Somit haben die Menschen der Kirche keltischen Periode über Fulda und St. Gallen und die so genannten „Schottenklöster” z. Ratisbon ( Regensburg ) und Würzburg ihre Spuren auch in Deutschland und Alpenraum hinterlassen.

Die Pikten

Jahrhundertelang wurde allgemein angenommen die Pikten die den größten Anspruch darauf haben Vorfahren der modernen Schotten angesehen zu werden von den eindringenden Mächten der Skoten Britonen Angeln und Wikingern total vernichtet worden. Inzwischen sprechen viele gegen diese Annahme.

Zu der Zeit als sie 297 n.Chr. zum ersten Mal in den Schriften auftauchten bewohnten die Pikten alles Land vom heutigen Stirling und Aberfoyle. Archäologen haben jedoch noch Spuren von piktischen Ansiedlungen gefunden. Die Pikten wahrscheinlich im Gefolge der abschmelzenden Gletscher um sechste Jahrtausend v. Chr. auf die britische gekommen. Das würde sie zu den eigentlichen dieser Gegend und Schottlands insgesamt machen. Sie es dann wahrscheinlich die um das erste v. Chr. frühe Siedlerstämme formten.

Den Römern waren diese Stämme im Britannien wohlbekannt. Einige ihrer Stammesnamen sind nämlich Ptolemäus dem alexandrinischen Geographen und Schwiegersohn Agricolas worden. Für die Nachwelt nicht sehr aufschlussreich aber die römischen Legionen der Einfachheit halber ihre nördlichen Feinde mit dem gleichen Namen dem des mächtigsten keltischen Stamms im ersten n. Chr. - den Caledoniern. Deren Gebiet um den Berg Schihallion im Zentrum des Schottland und um ihren Stützpunkt Dunkeld herum.

Allmählich scheinen die Pikten sich in Gruppierungen unter der Oberherrschaft eines Monarchen zusammengefunden haben. In dieser Zeit kämpften sie sowohl die Römer als auch gegen die südlichen - aber auch gegen einander. Von dem das sie von den Römern erbeuteten oder dem sie bestochen wurden wurde vor einigen ein großer Schatz in East Lothian gefunden heute im neuen schottischen Nationalmuseum ausgestellt ist.

Alle vorgenannten Königreiche wurden langsam durch Invasoren die in das nördliche Britannien eindrangen Um 300 n. Chr. kamen Piraten aus Irland. gälischsprachigen Iren siedelten sich schließlich im heutigen im Westen an und gründeten dort im 6. Jahrhundert das Königreich Dalriada (Dal Riata). Im siebten Jahrhundert widersetzten die Pikten aber mehr und mehr dem der gälischen Dalriadianer.

Kenneth MacAlpin der skotische König von ließ sich um 843 schließlich auch zum König der Pikten Erstmals wurden damit die zwei Völker vereint über den größten Teil des heutigen Schottlands ein allein herrschender König. Diese Region wurde Alba genannt und Kenneth wie auch die Könige wurden in den folgenden 60 Jahren noch als 'Könige der Pikten' bezeichnet. In darauffolgenden knapp zweihundert Jahren wurde Alba von ganzen Reihe von Königen regiert. Die Nachfolge durch die Tradition der "tanistry" entschieden d.h. Mitglied der königlichen Familie wurde vorab zu Amt des neuen Königs bestimmt.

Unter den Nachfolgern Kenneth MacAlpins schmolzen Pikten und die Skoten langsam zu einem Volk zusammen.

Dunkles Zeitalter

Ab dem 7. Jahrhundert gab es in Schottland vier Reiche ständig im Clinch miteinander lagen: Das Reich Pikten lag im östlichen Hochland. Die aus eingewanderten Skoten oder Gaelen („Scoti” nach einem von Beda Venerabilis aus dem 8. Jahrhundert ) lebten in Dalriada im westlichen Hochland und auf den Hebriden . Zwei der Reiche wurden von aus heraufgezogenen Stämmen gegründet.

Die Britannier die aus Wales kamen sich im Königreich von Strathclyde - in Gegen des heutigen Glasgow - niedergelassen.

Die Angeln beherrschten von York in England bis hoch hinauf zum of Forth alles Land nördlich des Flusses Humber . Es war das größte Reich im des heutigen England und setzte sich zusammen den Königreichen Deira und Bernicia und schloss Lothian den Südosten des heutigen Schottland ein. Legende nach ist der Angelnkönig Edwin ( 7. Jahrhundert ) möglicherweise auch der Namensgeber von Edinburgh .

Im späten 8. Jahrhundert - zeitgleich mit der Erweiterung des Frankenreichs auf dem Kontinent durch Karl den Großen der dort die Sachsen unterwarf - bekamen die Völker in Region des heutigen Schottland und Nordengland Probleme außen: Aus Skandinavien drangen die Wikinger (Nordmänner Normannen) in das Land ein. errichteten Stützpunkte an den Küsten des Festlands auf den Shetland - Orkney - und Hebriden -Inseln bis hinunter zur Isle of Man . Von dort aus plünderten sie die und das umliegende Land in Irland England im nordwestlichen und nordöstlichen Hochland. Mit der wurden die Wikinger quasi als fünfter Volksstamm einem enormen kulturellen und politischen Faktor im und Nordwesten von Schottland.

Der erste König der einige Autorität Gebieten südlich des River Forth hatte war II. Er wurde allerdings 937 in einer Schlacht gegen die Angeln und sein Nachfolger wurde Malcolm I.. 937 Malcolm den König Athelstan von Wessex .

Unter Malcolm II. wurde dem Königreich 1018 nach der Schlacht bei Carham am ein Teil des angelsächsischen Northumbriens südlich vom heutigen Edinburgh bis an Tweed angegliedert. Das ist praktisch das Gebiet heutigen Borders. Gleiches geschah nach dem Tod 1034 auch im Westen. Sein Enkelsohn Duncan war schon König des ursprünglich britonischen Strathclyde er war es dann der beide Königreiche seiner Person einte. 1034 befand sich zum Mal das gesamte Land mit Ausnahme der aber einschließlich des Hochlands nördlich von Edinburgh Glasgow unter einer Krone. Bis auf die den Wikingern besetzten Gebiete deckte sich dieses of Scotia fast mit den heutigen Landesgrenzen.

Schottische Einheit und Unabhängigkeit

Königreich Schottland

Das neue Königreich war alles andere eine gefestigte Einheit. Regiert werden konnte im nur der Südosten - die Lowlands - da dieser Landesteil schon früh dem anglo-normannischen Lehnswesen organisiert war. In den Highlands hingegen hielten sich die patriarchalen Clanstrukturen Ursprungs. Wegen der fortdauernden blutigen Überfälle der Wikinger und der Auseinandersetzungen mit den Hochlandclans die schottischen Herrscher nur mit Mühe ihre gegenüber den englischen Nachbarn aufrechterhalten.

Duncan I. Enkel und Nachfolger des Reichsgründers Malcolm unterlag 1040 in einer Schlacht seinem Cousin Macbeth .

Der berüchtigte Macbeth (geb. ca. 1005) auf Grund seiner Herkunft seinerzeit einen ebenso Thronanspruch wie Duncan. Macbeth regierte Schottland über Jahre (1040-57) sehr erfolgreich und verstärkte seine noch durch seine Ehe mit Gruoch der Kenneth III.

Ihr Sohn Lulach aus erster Ehe 1057 wenn auch nur für ein Jahr schottischen Thron. 1054 wurde Macbeth dann nicht von Scone durch Duncans Sohn Malcolm geschlagen. einer anderen Schlacht wurde er 1057 bei (Nähe Aberdeen ) - getötet. Nach seinem Tod bestieg Gegner Malcolm III. Canmore (1058-93) den schottischen Thron. Er zwölf Jahre später mit seiner Frau Margaret der wichtigsten Dynastien in der mittelalterlichen Geschichte Landes.

Margaret war eine Schwester des legitimen Thronfolgers von England (Harald?). Auf der Flucht dem normannischen Eroberer William war sie 1066 zusammen mit ihrem Bruder in Schottland Mit ihren acht Kindern leitete diese Familie grundlegende Wende in der schottischen Geschichte ein. Einfluss führte zu einer starken Normannisierung Schottlands. Handwerk und die Künste erhielten bedeutende Impulse im kulturellen und vor allem religiösen Bereich sich viel. Nicht länger war die keltische des Heiligen Columba (Culdees) tonangebend - ihren nahm fortan die römische Kirche ein.

Malcolm und sein ältester Sohn wurden 1093 in einer Schlacht gegen die Engländer Alnwick getötet. Auf Schottlands Thron folgten nach Wirren und der Intervention des englischen Königs den darauffolgenden 30 Jahren die Söhne Edmund Edgar Alexander und David .

Das aufblühende England zusammengeschweißt aus keltischen Angeln-Sachsen und Normannen betrachte sich zunehmend überlegen den Völkern jenseits seiner Grenzen übergeordnet. So England durch geschickt arrangierte Ehen mit dem Königshaus immer mehr Einfluss auf das Land Norden der Insel. Alexander I. heiratete beispielsweise illegitime Tochter von Henry I. von England und David heiratete Mathilda Tochter des Grafen von Northumbrien .

Schottland erlebte unter David I. (1124-53) jüngsten Sohn Malcolm III. eine relativ friedliche Vielen Städten die damals entstanden wurde eine Charta verliehen oder sie wurden sogar zu Freien Städten erhoben. David setzt das Reformwerk seiner Mutter Margaret die später hauptsächlich für die der römischen Kirche in Schottland heiliggesprochen wurde und erfolgreich fort. Er gliederte das Land in Diözesen und Pfarreien (weltliche und geistliche waren identisch). David war einer der eifrigsten in der Geschichte Schottlands. Das hatte vor einen praktischen Hintergrund: Klöster waren damals die Bildungseinrichtungen. Sie beschäftigten Klerus und Verwaltungsfachleute und Keimzellen landwirtschaftlicher Neuerungen.

Durch seine Verwandtschaft mit dem englischen war David I. einer der größten Landbesitzer damaligen England so dass er kräftig in englischen Politik mitmischen konnte. Im englischen Thronfolgestreit er beispielsweise 1138 Partei für seine Schwester er in England einfach einmarschierte - die in der Nähe von York verlor er Sie ging in die britische Geschichte als Schlacht der Standarten (1138) ein.

1157 musste Davids Enkel Malcolm IV. „the Maiden” (1153-1165) Northumbrien an Henry II. abtreten. Malcolm war politisch schwach und und so war es kein Wunder dass die schottischen Fürsten und Chiefs im Hochland den König auflehnten. Im Tiefland bevorzugten die Adligen einen schwachen Herrscher und gaben somit Rückendeckung.

Malcolms Bruder William genannt 'The Lion' begann 1174 in England einzufallen um die verlorenen zurückzuerobern. Das Unternehmen missglückte William wurde gefangengenommen in die Normandie gebracht. Dort wurde er gezwungen den von Falaise zu unterzeichnen der Schottland der Lehnsherrschaft unterstellte und Northumbrien noch einmal als Besitz bestätigte.

Erst seinem Neffen Alexander II. (1214-1249) gelang es dann Anfang des 13. Jahrhunderts die königliche Autorität innen- und außenpolitisch herzustellen. 1217 erkannte er seinem Schwager dem englischen Henry III. gegenüber die Linie zwischen Tweed und als schottische Südgrenze an - damit verlor die reichen schottischen Besitztümer auf englischem Boden. II. war es aber auch der erstmals die seit mehreren Jahrhunderten auf den westlichen Inseln lebenden Wikinger vorging. Er starb während dieses Feldzugs der Insel Kerrera vor Oban.

Sein Sohn Alexander III. schlug dann die Wikinger in der bei Largs im Jahr 1263 endgültig. Während seiner verhältnismäßig langen Regierungszeit Alexander III. begannen die Menschen sich endlich ein Volk der Schotten zu sehen. Der ließ die Wirtschaft aufblühen der Geldwert stieg mit dem Wohlstand entwickelte sich in Schottland Art 'Goldenes Zeitalter'. Aus seiner ersten Ehe Alexander zwei Söhne und eine Tochter. Als alle drei innerhalb weniger Jahre starben heiratete ein zweites Mal.

Doch bald schon erfüllte sich die Prophezeiung des Wahrsagers Thomas the Rhymer: Alexander 1286 bei Kinghorn in Fife von den und hinterließ außer seiner Enkelin Margarete der des norwegischen Königs Eric keine Erben.

Margarete von Schottland später bekannt als The Maid of Norway wurde nach dem Tod ihres Großvaters kleines Mädchen und letzte Überlebende aus der Linie von Malcolm III. Canmore als erste Königin anerkannt. Auf dem Weg zu ihrer vier Jahre später starb sie jedoch auf stürmischen Überfahrt von Norwegen nach Schottland. Schottland nun keinen Monarchen mehr und so begann Zeit des Ersten Interregnums ein Ränkespiel um und Macht.

Es gab mehrere Bewerber um den Thron weltliche und kirchliche Fürsten konnten jedoch Einigung finden. So wurde der Schwager Alexanders der englische König Edward I. in diesem Thronfolgestreit zum Schiedsrichter gerufen. den zwei engeren Thronbewerbern Robert Bruce Großvater späteren Robert I. und John Balliol entschied sich dieser John Balliol von dem er sich versprach er sich vollkommen nach den englischen Interessen Schottland richten würde.

Als England vier Jahre später Krieg Frankreich führte und Edward I. von den militärische Hilfe verlangte verweigerte Balliol ihm die Edward machte kurzen Prozess marschierte in Schottland schlachtete die Bevölkerung von Berwick-upon-Tweed ab und John Balliol und den Adel und den Klerus zur Kapitulation. Sie alle mussten Edward Oberherrscher ( overlord ) von Schottland anerkennen. Schottland kam unter Recht und englische Verwaltung. Balliol wurde im zu London eingekerkert und später nach Frankreich Das war der Beginn des Zweiten Interregnums.

Dieser Tiefpunkt in der schottischen Geschichte zum ersten Mal massiven Widerstand in Schottland und provozierte die Bildung einer eigenen schottischen Identität. Schottland schloss mit Frankreich einen Vertrag gegenseitigen Unterstützung gegen den gemeinsamen Feind England: Auld Alliance die für Schottland später noch mehrfach großer und oft auch schicksalhafter Bedeutung sein

Die Unabhängigkeitskriege

Die erste heroische Figur auf dem zu schottischen Unabhängigkeit von England war kein sondern ein freier Mann: William Wallace . Wallace begann in den neunziger Jahren 13. Jahrhunderts mit anderen wie z. B. dem Andrew Moray Überfälle auf englische Einheiten auszuüben. kam dass ein englischer Sheriff so wird Wallaces Frau umgebracht hatte weil diese ihm Flucht vor englischen Soldaten verholfen hatte. Damit sich seinem Patriotismus noch ein starkes persönliches bei. Es war der Anfang einer offenen gegen die fremden Machthaber.

Nach mehreren Überfällen und Scharmützeln gelang 1297 zusammen mit Moray bei Stirling sogar ein spektakulärer militärischer Erfolg. Dort der Brücke über den Forth vernichtete er mit ca. 10 000 Rittern doppelt überlegene gefürchtete Streitmacht Edwards I. . Der nichtadlige Wallace wurde von den geehrt und zum „Guardian of Scotland” ernannt. jedoch fehlte es ihm an weiterer Unterstützung den meist normannischen Adel. Zu oft hatten Adligen auch in England Besitztümer und wollten nicht durch Parteinahme für Wallace gefährden. So die aufständischen Schotten 1298 - nur ein nach Stirling Bridge - in der Schlacht Falkirk von Edward geschlagen. Wegen dieser und schwerer Niederlagen die dieser König den Schotten ist Edward I. unter dem Beinamen „Der der Schotten” in die Landesgeschichte eingegangen. Nach Falkirk konnte William Wallace zwar fliehen doch Jahre später wurde er von einem Landsmann gefangen genommen und nach einem aufgeblasenen Verfahren 23. August 1305 in London auf grausamste hingerichtet. Wallace wurde im Bewusstsein der Schotten Märtyrer und zum ersten schottischen Nationalhelden.

Erst Robert I. später bekannt als Robert the Bruce und ein Zeitgenosse Wallaces konnte das Machtvakuum füllen. Er wurde dessen Nachfolger in Führung und im Kampf um die schottische Robert ließ sich am 25. März 1306 in Scone zum König der Schotten

Wegen des Mordes an seinem Vetter seiner ehemaligen Loyalität zu Eduard I. misstraute der schottische Adel und verweigerte ihm die so dass Robert ein macht- und landloser war. Er wurde mehrfach von Eduard geschlagen musste schlussendlich sogar nach Irland fliehen.

Ab 1307 begann er sein Reich zurückzuerobern. In Scharmützeln griff er die Engländer wieder und an. Seine Guerillataktik war erfolgreich und brachten mit der Zeit den Respekt und die der schottischen Adeligen ein. Sein Erzfeind Eduard starb im selben Jahr.

Am 23. und 24. Juni 1314 feierte Robert the Bruce seinen grössten Erfolg: In der Auseinandersetzung um Stirling Castle letzten von Engländern gehaltenen Burg in Schottland sieben Jahre später das riesige Englische Heer der historischen Schlacht an dem kleinen Bach von den Schotten so gut wie vollständig Rund 8000 Schotten unter der Führung von the Bruce besiegten die ca. 24 000 unter Edward II. .

Der unerwartete Sieg über Edward II. die vollständige Akzeptanz von Robert I. als im eigenen Land.

Nach dem Trauma der Unabhängigkeitskriege machten Freien und Mächtigen des Reichs 1320 ihrem König allerdings klar dass er vollkommen willkürlich handeln konnte: In der Deklaration Arbroath erklärten sie dass sie ihn nur unterstützen würden wie er die Rechte der zu wahren bereit war.

Als erste ihrer Art überhaupt im Europa ist diese nachdrückliche Willenserklärung ein bewegendes und die Antwort einer unerschütterlichen Nation an viel stärkeren Mächte die ihre Freiheit beschränken sowie erst recht ein beredter Ausdruck schottischen für eine eigene nationale Identität.

Schottland hebt sich damit unter den europäischen Nationen in deren Selbstverständnis das Gottesgnadentum Krone grundlegend war singulär hervor.

Zwar hielt der Krieg zwischen England Schottland noch an doch wurde 1328 - Jahre nach Bannockburn - die Unabhängigkeit Schottlands den englischen König Edward III. im so genannten Abkommen von Edinburgh Northampton anerkannt.

Robert the Bruce starb 1329 . Sein Sohn König David II. wurde erst 5jährig zum König Schottlands

Die Engländer konnten aber immer noch die schmähliche Niederlage bei Bannockburn vergessen. Sie jetzt Morgenluft und ermutigten Edward Balliol Sohn glücklosen John Balliol als Gegenkönig nach der Krone zu greifen. Der junge David II. ins verbündete Frankreich fliehen.

Edward Balliol wurde aber von königstreuen Fürsten verjagt und damit war der Weg David wieder frei. Erwachsen und gereift zurückgekehrt David dann 1346 u.a. mit französischen Truppen in England und geriet dabei in Gefangenschaft.

Robert Stewart - durch seine Mutter Bruce ein Enkel von Robert I. - der Neffe von David II. Sein Vater das Amt seiner Vorväter - Lord High of Scotland - in seinen Namen übernommen Lord High Steward ist auch heute noch der höchsten Repräsentanten der Krone). Für die während David in England gefangengehalten wurde übernahm die Regierungsgeschäfte in seinem Namen. Durch die eines astronomisch hohen Lösegelds an England ermöglichte ihm die Rückkehr auf den Thron. Ganz litt danach unter einer enormen Steuerlast. Als II. 1371 kinderlos starb hinterließ er seinem Nachfolger Robert II. ein von Abgaben Hungersnöten und Pestepidemien Schottland.

Die Stewarts

Mit Robert II. betrat 1371 zum ersten Mal ein Mitglied des Hauses Stewart die politische Bühne. Er begann die die über 350 Jahr lang auf dem und später auch auf dem englischen Thron Die Stewarts steuerten das Land im Mittelalter schwierigstes Fahrwasser. Fast alle von ihnen kamen als Kind oder gar als Säugling auf Thron doch nur wenige starben eines natürlichen

Robert II. war bei seiner Thronbesteigung 55 Jahre alt und konnte für sein nicht mehr viel bewirken. Er galt als König. Auch seinem Sohn John der als Robert III. den Thron 1390 bestieg waren keine grossen politischen Erfolge

Da Robert III. durch einen Unfall gelähmt war wurden die Regierungsgeschäfte von seinem dem ersten Herzog von Albany wahrgenommen. Dieser später wahrscheinlich sogar seinen eigenen Neffen - ältesten Sohn von Robert und Thronfolger - nur um für sich die Macht zu In dieser schwierigen Zeit wurde 1414 in St. Andrews die erste Universität gegründet.

Roberts Sohn James I. wurde 1406 zwar der rechtmäßige König von Schottland zu dem Zeitpunkt jedoch in Gefangenschaft am des englischen Königs Henry IV. Erst 1424 kehrte er nach Schottland zurück. James es während seiner Regierungszeit die rivalisierenden Hochlandclans und die einflussreichen Lords of the Isles in Schach zu halten sowie die Auld Alliance mit Frankreich zu erneuern. 1437 wurde er ermordet.

Als James II. kam sein Sohn 1437 mit sieben Jahren auf den Thron. Rosenkriege die in dieser Zeit in England Thronfolgekriege zwischen den Fürstenhäusern York und Lancaster tobten schwächte den südlichen Nachbarn. Das den Frieden im schottischen Reich und gewährte Wirtschaft eine kleine Atempause zum Aufschwung. In Regierungszeit wurde 1451 - nach St. Andrews - die Universität in Glasgow gegründet. Damit gab es in Schottland viele höhere Bildungsanstalten wie in England mit Oxford und Cambridge .

James II. starb 1460 auf dem Höhepunkt seiner Macht. Sein James III. heiratete 1486 Margaret von Dänemark und konnte auf Weise die Orkneys und Shetlands wieder ins Schottische Königreich eingliedern. James Regierungszeit zeichnete sich durch innenpolitische Kämpfe gegen Schottischen Adel aus. Nach der Schlacht von wurde er am 11. Juni 1488 von einem falschen Priester ermordet.

Der Sohn des unbeliebten James III. im Alter von 16 Jahren als James IV. auf den Thron. Unter seiner Regentschaft sich das Land im 15. und beginnenden 16. Jahrhundert wirtschaftlich und kulturell. Außenpolitisch war James weniger erfolgreich: Aus politischen Gründen heiratete er Tudor die Schwester Henrys VIII. . Aufgrund der alten Allianz mit Frankreich Auld Alliance ) wandte er sich jedoch gegen Henry und wurde in der Schlacht von Flodden diesem geschlagen und getötet.

Sein Sohn war 1512 in Linlithgow geboren worden und erst 17 Monate als er seinem Vater als James V. im Jahr 1513 auf den Thron folgte.

Schottland war immer schon ein kleines armes Land am Rand der diplomatischen Bühne gewesen. Doch obwohl das Land nur eine spielen konnte war es im damaligen Europa ausschlaggebende Frage in wessen politischen Einflussbereich - Frankreichs oder Spaniens - Schottland gehörte. In Augen Frankreichs und Spaniens war Schottland eine von der aus man den Erzfeind England angreifen konnte (bestes Beispiel für einen solchen ist Flodden). England wiederum betrachtete Schottland als „Sicherheitsriegel”.

Seit Beginn der Reformation gab es neben dem politischen auch ein kirchliches Element in diesen internationalen Beziehungen. Teile des heutigen Deutschland und Skandinaviens hatten sich bis Mitte der 1530er Jahre von der römisch-katholischen Kirche losgesagt. Weil der Papst die Scheidung seiner Frau Katharina von Aragon nicht akzeptierte löste sich 1534 dann auch der englische König Henry VIII. von Rom.

So zielten verständliche Überlegungen in Rom die Frage ab ob und wie Schottland unter den päpstlichen Einfluss gebracht werden konnte. würde das Land im Norden Britanniens ein Stützpunkt für die Gegenreformation unter der Führung oder Frankreichs sein denn von dort aus England vielleicht für Rom zurückerobert werden. Andererseits England bestrebt gemeinsam mit Schottland ein protestantisches als Gegengewicht zu den römisch-katholischen Mächten des zu bilden.

Henry VIII. bot deshalb dem jungen V. seine Tochter Mary (später Mary „die oder „Bloody Mary”) zur Frau an. Das - wenn James angenommen hätte - den der Geschichte zwischen England und Schottland wohl verändert doch er lehnte ab. James wies hinaus die weiteren englischen Vorschläge zurück und sich statt dessen Schottland in das französisch Lager zu bringen. Neben seiner Suche nach reichen Mitgift war das einer der Gründe seine Ehen mit zwei Französinnen.

Im Januar 1537 heiratete er Madeleine Tochter des französischen François I. die jedoch im Juli des selben starb. Kurz darauf nahm James in zweiter Marie de Guise zur Frau.

Am 24. November 1542 kam es im Südwesten des Landes Schlacht auf Solway Moss gegen seinen Onkel VIII bei der die schottischen Streitmächte vernichtend wurden. Nur wenige Tage nach der Schlacht James V. und sein einziges legitimes Kind gerade mal sechs Tage alte Mary wurde seine Nachfolgerin.

Exkurs: Mary Queen of Scots

Bereits kurz nach ihrer Geburt wurde kleine Maria Stuart von ihrem Regenten Arran jungen englischen Prinzen Edward versprochen. Das Versprechen vom Schottischen Parlament für ungültig erklärt was einem neuen Krieg mit England und 1547 die katastrophale Niederlage der schottischen Armee Pinkie in der Nähe von Edinburgh führte.

Währenddessen wurde das Kind Mary versteckt am 7. August 1548 schließlich ins verbündete Frankreich in Sicherheit Der darüber geschlossene Vertrag sah vor dass den ältesten Sohn des französischen Königs Henri II. und seiner Frau Katharina von Medici heiraten sollte.

Am 24. April 1558 heiratete die gebildete junge Frau wie den französischen Kronprinzen François. Sie wurde dann bewegt ein heimliches Abkommen zu unterzeichnen in sie versicherte ihr schottisches Königreich sowie ihren auf den englischen Thron an Frankreich abzutreten sie kinderlos sterben. 1559 starb König Henri II. und Marys wurde als François II. inthronisiert. Bereits ein später starb der junge König infolge einer

Nun war Maria Stuart in Frankreich und wurde in Schottland dringend gebraucht. So sie Frankreich und erreichte am 14. August 1561 Edinburgh. Vorerst liess Mary die Regierungsgeschäfte weiterlaufen. Sie bestand jedoch darauf ihre eigene Religion weiter auszuüben was das Misstrauen von Knox und anderen Reformatoren hervorrief.

Unter der Führung ihres Beraters und James Stewart Graf von Moray bereiste sie Norden Schottlands um die Opposition gegen sie Keim zu ersticken.

Mary wurden die Könige von Schweden und Frankreich der Erzherzog Karl von Österreich Carlos von Spanien die Herzöge von Ferrara und Anjou der Earl of Arran und Earl of Leicester als potentielle Ehemänner vorgeschlagen. aber verliebte sie sich 1565 sehr plötzlich ihren Cousin Henry Stewart Lord Darnley den Sohn des Grafen Lennox. Die wurden am 19. Juli 1565 in Holyrood getraut. Die Eheschließung führte einer kurzen schnell niedergeschlagenen Rebellion unter der von Moray und den Hamiltons. Trotz anfänglicher liess Maria ihren Ehemann Darnley nicht nach Krone greifen.

Nach Morays Aufstand wurde ihr Sekretär Riccio zu ihrem Hauptberater. Riccio war anfänglich Darnley sogar befreundet doch änderte sich das als Darnleys Wünsche nicht erfüllt wurden. Darnley in Ricci das größte Hindernis auf seinem zum Thron und schmiedete gemeinsam mit den Grafen Moray Ruthven Morton und anderen Protestanten Komplott. Am Abend des 9. März 1566 sie gemeinsam in das Eßzimmer der Königin Palast von Holyroodhouse ein und erstachen Riccio Vorzimmer.

Am 19. Juni 1566 wurde Maria Stuarts Sohn James in Castle geboren. Zum Zeitpunkt seiner Taufe am Dezember 1566 wurde die Scheidung zwischen Mary Darnley öffentlich diskutiert. Kurz darauf erkrankte Darnley den Pocken. In der Nacht zum 10. Februar 1567 flog das Haus in dem dieser seiner Erkrankung untergebracht war durch eine Schießpulverexplosion die Luft.

Der Hauptdrahtzieher dieses Ränkespiels war sehr der ihr sehr ergebene Fürst James Hepburn Bothwell. Er wurde zwar des Mordes angeklagt wieder freigesprochen. Gerade einmal zwölf Tage später derselbe Bothwell die Königin auf ihrem Weg Stirling nach Edinburgh ab und entführte sie seine Burg nach Dunbar.

Am 3. Mai also nur wenige Tages später ließ Bothwell von seiner Frau scheiden. Am 12. vergab Mary ihrem Entführer öffentlich indem sie zum Herzog von Orkney erhob. Wiederum drei später und gerade einmal drei Monate nach Ermordung ihres Mannes heiratete Mary diesen Mann.

Wegen dieser Heirat forderten ihre zuvor ergebenen Adeligen ihre Abdankung. Als sich auch eigenes Heer gegen sie wandte musste sich am 15. Juni 1567 ergeben. Sie wurde von ihren eigenen auf einer Insel im Loch Leven gefangengesetzt. 24. Juli unterzeichnete sie ihre Abdankung zugunsten ihres der fortan als König James VI. regierte.

Noch bis 1573 bekämpften sich in Schottland die ihr immer ergebenen Fürsten und diejenigen die auf Seite ihres Sohnes standen. Erst nach dem von Edinburgh Castle war ein Ende des abzusehen.

Am 2. Mai 1568 gelang es Mary von Loch Leven entkommen. Erneut führte sie eine Armee von Getreuen an wurde jedoch am 13. Mai bei Langside in der Nähe von Glasgow vernichtend geschlagen. Mary flüchtete nach Carlisle sie ihre Cousine Königin Elisabeth von England um Unterstützung bitten wollte.

Elizabeth Tudor fühlte sich jedoch von Stuart bedroht. Als Tochter Henrys VIII. war sie protestantisch und wurde von englischen Katholiken nicht unterstützt - diese betrachteten Stuart die katholische Urenkelin Henry VII. als legitime Thronfolgerin.

Deshalb wurde Mary in den 19 nach ihrer Flucht von Getreuen Vasallen Elisabeths den englischen Burgen in Carlisle Bolton Chatsworth Buxton Chartley und schließlich Fotheringhay eingesperrt. Die Lage führte zu mehreren Verschwörungen; schließlich wurde so genannte Babington Plot der u.a. die von Elisabeth und die Befreiung Marys plante und Mary wurde der Mitwisserschaft beschuldigt. Ihr im September 1586 in England der Hochverratsprozess gemacht und das erwartete Todesurteil wurde 25. Oktober ausgesprochen. Am 1. Februar 1587 unterzeichnete Elisabeth die Hinrichtungsurkunde und am 8. Februar 1587 wurde Maria Stuart Queen of Scots geköpft.

Union mit England

Personalunion und Bürgerkrieg

James der gegen die Hinrichtung seiner lediglich der Form halber protestierte hatte hielt auch in Sachen Religion in Schottland diplomatisch Um auch weiterhin seine Thronansprüche als Verwandter kinderlosen Elisabeth von England nicht zu gefährden er 1586 sogar dem Vertrag von Berwick Dieser Vertrag war ein Schutzbündnis gegen Frankreich Jahrhunderte alten Partner Schottlands. Mit dem Tod Elisabeth 1603 bestieg James VI. als direkter Verwandter und Nachkomme von VII. den Englischen Thron und wurde damit James I. von England. Trotz dieser Personalunion englischen und der schottischen Kronen behielten beide zunächst ihr eigenes Parlament eine separate Verwaltungsstruktur ihre jeweils eigene Nationalkirche.

Zu seinem Regierungsantritt in England zog König mit seinem gesamten Hofstaat von Edinburgh London. Danach kehrte er nur noch ein Mal (1617) nach Schottland zurück. Der pompöse Hof war für ihn attraktiver als der Hof Schottlands. Dennoch bemühte sich James die zu vergebenen Ämter gleichmäßig auf Engländer und aufzuteilen - was in England nicht populär Kein Wunder also dass sein zweiter Sohn Charles I. bei seiner Thronbesteigung (1625) keine Ahnung den schottischen Verhältnissen hatte. Charles wurde zwar Dunfermline in Schottland geboren wuchs aber in auf. Sein ältester Bruder Henry der eigentliche starb 1612 im Alter von 18 Jahren. Schwester |Elisabeth heiratete den deutschen Friedrich Kurfürst von Pfalz. Dieser wiederum wurde zum deutschen König Friedrich V. gewählt jedoch ein Jahr später und Beginn des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) ins Exil und ging unter dem Titel „der Winterkönig” die deutsche Geschichte ein.

Charles führte zwar die Royal Mail machte sich u. a. aber durch hohe andere Abgaben und durch seinen extravaganten Lebensstil unbeliebt. Sein größter Fehler aber war sein an das Gottesgnadentum der Krone. Damit versuchte die anglikanische Kirchenordnung mit ihrer bischöflichen Hierarchie schon seit 1560 calvinistisch reformierten Schottland durchzusetzen. Unwille des Volkes darüber zeigte sich deutlich Aufruhr in Edinburghs St. Giles'. Als dort die neue Liturgie eingeführt wurde beschwor das Zorn der von John Knox reformierten Gemeinde Ein Teil verließ die Kirche und protestierte lautstark - schließlich sollen sogar Stühle geflogen und der Bischof musste in einer geliehenen Hals über Kopf fliehen. Das Ganze gipfelte darin dass sich der reformierte schottische Adel das Bürgertum in dem so genannten National zusammenschlossen. In dieser Erklärung erkannte sie klar deutlich die weltliche Herrschaft des Königs an. forderten aber mit Nachdruck die Unabhängigkeit der reformierten Kirche von weltlichen Einflüssen und die der alten Hierarchien zugunsten eines Presbyteriums. Die der Bewegung nannten sich seitdem „Covenanters”. 1638 diese einflussreiche Gruppe die Generalversammlungen der schottischen und des schottischen Parlaments um das Bischofswesen - in Schottland lag eine Revolution in Luft.

Auf ähnliche Widerstände stieß Charles I. in England. Hier regierte er als absoluter seit 1629 sogar ohne das ihm unbequeme Doch genau dieses Parlament musste er 1640 einberufen um ausgerechnet die Bekämpfung der religiösen in Schottland zu finanzieren. Das blieb natürlich ohne Folgen. Aus den alten Differenzen zwischen König und dem englischen Parlament in England sehr bald der Bürgerkrieg der von 1642-1648 und mit der Enthauptung des Königs endete. seinem Verlauf setzt das puritanisch dominierte englische die neugeschaffene New Model Army unter Oliver Cromwell (1599-1658) gegen den König ein. Diese war erstmals in der britischen Geschichte ein das sich aus Gesinnungstreuen des Parlaments zusammentzte.

Im Sommer 1643 unterzeichnete das englische einen „Solemn League and Covenant”. Dieser Akt es den Covenanters gegenüber um des schottischen Willen gegen die Royalisten den Presbyterianismus auch England und Irland einzuführen und dazu auch eine hohe Geldsumme zu zahlen. Unterdessen bildet in Schottland unter James Graham dem Grafen Montrose eine Royalistenstreitmacht in den Highlands die Covenanters bitter bekämpfte jedoch niemals die Unterstützung Lowlands erlangte und mit der Niederlage des aufgelöst wurde.

Zunächst kämpften die Mehrzahl der Schotten für die Sache des englischen Parlaments aber änderte sich als sich Charles der schottischen ergab. Er lehnte es allerdings ab die Kirche in England zu etablieren und so die Schotten ihren König an die Puritaner. sollten sie jedoch bald bereuen denn die ließen Charles am 30. Januar 1649 vor hinrichten. Die an sich königstreuen Schotten waren die Hinrichtung des Königs derart entsetzt dass seinen Sohn in Edinburgh kurz danach zum ausriefen und am 1. Januar 1651 in inthronisierten. Charles II. sollte der letzte König sein der gekrönt wurde. Die Krönung brachte Oliver Cromwell in Schottland auf den Plan: 1650/51 schlug mit seinen Elitetruppen den Ironsides die Schotten bei Dunbar und dann später nochmals bei in England. Charles kämpfte an der Spitze schottischen Heeres doch nach seiner Niederlage in musste er auf einer abenteuerlichen Flucht ins fliehen. Schottland wurde danach von Cromwell besetzt. 1654 erstickte sein General Monk auch den royalistischen Widerstand im Hochland. Insgesamt dauerte die Schottlands bis zum Tod Oliver Cromwells (1658). Cromwells Sohn die Nachfolge seines Vaters antrat er längst nicht dessen Persönlichkeit und Durchsetzungsvermögen und wurde abgesetzt. Das von Monk neu Parlament sorgte für die Restauration der Monarchie es Charles einlud nun auch den englischen zu besteigen.

Killing Times

Nach seiner Deklaration von Breda im 1660 in der er für jedermann Religionsfreiheit wurde Charles II. in London inthronisiert und dann beiden Königreichen den Frieden. Obwohl er religiösen Angelegenheiten zunächst zurückhaltend war betrachtete Charles die extreme Partei der Covenanters in Schottland Bedrohung seiner dortigen Autorität. 1662 widerrief er von ihm zunächst widerstrebend unterzeichnete Covenant und dafür in der Kirche das Episkopat wieder Charles betrat nie wieder schottischen Boden. Stattdessen er sich dort durch John Maitland den von Lauderdale vertreten. Dieser versuchte ebenfalls mit das Episkopat in Schottland durchzusetzen. Das Ergebnis dass es besonders in dem im Südwesten Dumfries and Galloway zu blutigen Auseinandersetzungen kam. Aufstände gab es 1666 und 1679 (das Rising und die Schlacht bei Bothwell Bridge) sie wurden beide blutig niedergeschlagen. Die Anhänger Covenants trafen sich in Konventikeln die in oder sogar unter freiem Himmel Gottesdienste abhielten teilweise sogar von bewaffneten Männern bewacht wurden. der einen Seite gab es die moderat Königstreuen auf der anderen die extremen reformierten des Covenant. Lauderdale wurde schließlich vom Bruder Königs James Herzog von York abgelöst und das Königshaus versuchte per - dem so genannten Test Act von - die Kirche unter Kontrolle zu bringen. Versuch und die damit verbundene Verfolgung der gipfelte in einer Zeit fürchterlicher Kämpfe und Sie ging in die Geschichte ein als Killing Times - die „Jahre des Tötens” die ihren Höhepunkt zwischen 1681 und 1689 und damit über den Tod von Charles andauerten. In seinem historischen Roman Ringan Gilhaize beschreibt John Galt sehr drastisch über drei - von der Reformation bis zu den Times” - die Zeit der religiös motivierten in Schottland.

Charles II. starb ohne legitime Nachkommen 6. Februar 1685. In England war er besonders beim einfachen Volk - populär gewesen. war ein Freund der Künste und wurde als der fähigste Stewart König anerkannt. Charles jedoch ein durchtriebener Politiker. Er hatte die zu erkennen wann der richtige Moment für aber auch für rücksichtsloses Durchgreifen gekommen war.

Der Herzog von York bestieg 1685 James II. den englischen Thron und wurde damit VII. in Schottland. Äußerst fähig und ebenfalls beging er nach dem übrigens New York benannt wurde allerdings einen großen Fehler er versuchte Großbritannien zu rekatholisieren.

Als dann sein einziger Sohn James künftige Thronfolger aus zweiter Ehe dann auch katholisch getauft wurde befürchtete die Mehrzahl der Protestanten große Schwierigkeiten durch ein weiterhin katholisches der Stewarts . Deshalb holte das Parlament in London die protestantische Tochter von James - Mary - und deren protestantischen Ehemann William von Oranien aus Holland und beförderte sie kurzerhand den Thron. Dieser Umsturz ging als die Revolution” in die Geschichte ein. Er verlief denn James floh ins Exil nach Frankreich.

William ließ die zögernden Clanchiefs des Hochlands unter Druck auf die Fahne schwören von den meisten nur äußerst widerstrebend befolgt Die Jakobiten waren Stewart-Anhänger die sich in Irland und vor allem in Schottland nach ihrem ehemaligen König James benannten. Sie hielten der Folge besonders im schottischen Hochland an Stewart Dynastie fest. In uralter Tradition fühlten dort die Clanchiefs und Feudalherren trotz religiöser durch ihren Treueid dem König verbunden. Jetzt die bisher ungekannte Situation ein dass der protestantische König William von ihnen eben diesen forderte während der ins Exil geflohene James lebte. Als dann aber der Chief der von Glencoe aus verschiedenen und äußerst unglücklichen wenige Tage verspätet zu der Eidesleistung eintraf William die Möglichkeit ein Exempel zu statuieren. ließ 1692 durch seinen schottischen Vertreter im Glen Coe ein großes Massaker anrichten. Selbstverständlich im Hochland genau das Gegenteil von dem was William beabsichtigt hatte - dort waren diesem Pogrom die Sympathien für London endgültig dem Gefrierpunkt angelangt.

Volle Union

Nach dem Tod Williams (1702) wurde Schwägerin Anne (die jüngere Tochter von James VII./II.) von England und Schottland. Sie war die Stewart Königin und unter ihrer Herrschaft wurden auch die beiden Parlamente zusammengeschlossen. Die Aufgabe Souveränität Schottlands hatte u. a. und hauptsächlich Gründe: Schottland war nach dem missglückten Versuch Kolonie in Mittelamerika aufzubauen auch wirtschaftlich am Um von den englischen Rechten und den in Übersee zu profitieren und überhaupt Zugang den Kolonien zu bekommen blieb unter diesen nur die vollkommene politische Union mit dem im Süden. Die kam allerdings nur unter Protest der Bevölkerung zustande. Die Ratifizierung des war die letzte Amtshandlung des Schottischen Parlaments danach löste es sich selbst auf. Schottland fortan nur 44 Vertreter in das Ober- Unterhaus nach London.

1714 starb Königin Anne. Das jetzt Parlament holte Georg von Hannover den deutschen von James VI./I. als Georg I. an die Themse. Dieser König Georg sich jedoch nicht wohl in der Rolle: verstand zu wenig von der britischen Mentalität der Politik. Hinzu kam dass er die nicht beherrschte. So musste er sich von Prime Minister dem ersten in der britischen vertreten lassen.

Die Jakobitenaufstände

Die Geschehnisse in Schottland waren nach Flucht von James VII. nach Frankreich im 1688 absolut undurchsichtig und widersprüchlich. Keine einzige Stadt unterstützte den katholischen König oder kam zu Hilfe. Selbst Aberdeen einst eine Bastion Stewarts erkannte jetzt Mary und William an. gab keine Opposition. Während es in England ausgelegt wurde als habe James mit seiner gleichzeitig auf den Tron verzichtet trat das Konventionsparlament am 4. April 1689 mehrheitlich dafür James die Krone abzunehmen. In Schottland war Entscheidung aus einem einzigen Grund heraus getroffen - das Parlament sah die Monarchie seit von Jahren als eine vertraglich gebundene fast zu nennende Monarchie an. Das wurde schon der Deklaration von Arbroath ganz klar festgelegt nur schienen sich die nachfolgenden Monarchen daran mehr erinnern zu wollen. Diese Willenskundgebung wurde nach den fürchterlichen Jahren des Zweiten Interregnums der Unabhängigkeitskriege aufgesetzt. Damals hatten die Menschen immer deutlich unter Eindruck der englischen Besetzung des Banns den die Kirche über den und größten Helden Schottlands - Robert the - verhängt hatte gestanden. So waren die führenden schottischen Persönlichkeiten in der Abtei von zusammengetroffen hatten eine Sinneserklärung im besten und Latein verfasst und sie an Papst Johannes XXII. geschickt. In diesem Manifest hatte die des Landes - Landherren und Fürsten hohe und die gesamte kirchliche Obrigkeit - ihre die Unabhängigkeit Schottlands zu verteidigen betont. Gleichzeitig sie Robert the Bruce auch weiterhin unterstützen - es sei denn er würde sich Feinden des Landes (also an erster Stelle englischen König) beugen. Diese „Deklaration von Arbroath” nie den Bekanntheitsgrad wie die berühmte Magna erreicht die 1215 - knapp 100 Jahre - von der englischen Obrigkeit dem dortigen John aufgezwungen und zur Unterzeichnung vorgelegt wurde.

William war protestantisch und der Sohn der Tochter von Charles I. William heiratete die Tochter von James VII. die wie selbst eine Protestantin war. Für einige war die perfekte protestantische Alternative zu dem katholischen Erstmals erhoben sich in Schottland die katholischen 1689 unter der Führung von John Graham Claverhouse genannt Bonnie Dundee. Im April 1689 er auf dem Dundee Law die Fahne James VII. Im Juli desselben Jahres stand Dundee dann schon an der Spitze eines des Hochlands und schlug die Regierungstruppen bei Diese Schlacht dauerte nur rund zehn Minuten aber sie war mörderisch. Mehr als 30% Kampfkräfte Dundees die ursprünglich 2000 Mann umfassten wahrscheinlich 60% der doppelt so großen gegnerischen unter der Führung General Mackays wurden in kurzen Zeit getötet.

Killiecrankie hätte das Tor zum Norden aufstoßen und damit König James zurückbringen können. Schicksal dieses Aufstands wurde aber durch eine Kugel entschieden die Bonnie tötete; die Hochländer nun ohne starke Führung. Wenige Wochen später nach einer anderen kurzen aber ebenso mörderischen in Dunkeld zogen sie sich einfach zurück ihre Heimatgebiete. Insgesamt dauerte dieser erste Aufstand Monate und endete in Irland mit der von Williams Schwiegervaters James in der Schlacht der Boyne. Auch heute wird in Nordirland jedes Jahr dieser Schlacht gedacht und ihr ist eine wesentliche Ursache des andauernden Nordirland -Konflikts.

Gleichzeitig mit dem Ende des Aufstands die presbyterianische Kirche endgültig in Schottland etabliert. Es aber auch der Beginn des Wegs in der parlamentarischen Union zwischen England und Schottland. entwickelte die Regierung nach Killiecrankie erstmals auch zur Kontrolle des bis dahin unwegsamen Hochlandes. regierungstreue Campbell of Breadalbane ein Mitglied des Clans Schottlands hatte die Idee dass jeder der Clanchiefs einen Treueid auf König Wilhelm sollte. Das war ein schicksalsträchtiger Einfall denn führte zu dem bereits beschriebenen Massaker von das tiefste Empörung in der Bevölkerung auslöste. Regierung sah sich gezwungen eine Untersuchungskommission einzusetzen wie so oft ohne wirkliche Konsequenzen für Führungsschicht des Landes blieb. Der Vorfall rief im westlichen Hochland viel Sympathie für die hervor. Sehr schnell wurde nämlich klar dass König in London sich herzlich wenig für Belange interessierte. Er ratifizierte englische Gesetze des Parlaments die die englischen Kolonien stärkten und englischen Handel beschützten Schottland aber von allem Der schottische Finanzexperte William Paterson der in die Bank of England gegründet und in ein Vermögen gemacht hatte dachte zu diesem er hätte eine Lösung für das Dilemma. gründete die Scottish Trading Company - eine Handelsgesellschaft - und plante eine Kolonie in Region des heutigen Panama zu gründen. Da englische East India Company dazu in Opposition wurden englische Kaufleute davon abgehalten in diesen zu investieren und das Ganze wurde eine schottische Angelegenheit. Die Hälfte des gesamten Kapitals wurde in Patersons Gesellschaft gesteckt aber das endete als Desaster: Das ausgewählte Gebiet war und die schottischen Siedler wurden von spanischen angegriffen. Der König gab ausdrückliche Anweisungen den Siedlern keine Hilfe zu gewähren. Nach dem der Kolonie war das investierte Geld verloren mehr als 2000 schottische Siedler kamen ums bevor der ganze Plan endgültig aufgegeben wurde. war buchstäblich bankrott.

Die parlamentarische Union wurde erst im 1700 langsam ein politisches Thema in England. zukünftige Königin Anne verlor nämlich mit dem von William Herzog von Gloucester den letzten Nachfolger. Er war das jüngste ihrer 17 - seine Geschwister waren schon alle vor gestorben. Die englische Act of Settlement von machte es danach für Katholiken grundsätzlich unmöglich regieren oder ein Staatsamt zu bekleiden. Das Parlament bestimmte darüber hinaus dass die Nachfolge durch das Haus Hannover erfolgen sollte. Da nun kinderlos war bestimmte Anne die Kurfürstin von Hannover zu ihrer Nachfolgerin. Diese war fünfte und einzige protestantische Tochter von Elisabeth Böhmen und damit eine Enkelin von James

1703 verabschiedete das schottische Parlament ein das verhindern sollte dass Schottland durch die Annes in kriegerische Unternehmen außer Landes hineingezogen Im Gegenzug beschloss Annes Regierung 1705 die genannten „Alien Act”. Dieses Gesetz drohte alle außerhalb Englands als Ausländer zu behandeln und so vom Handel mit England und seinen auszuschließen - Schottland war in die Enge Viele schottische Adlige unter ihnen der Herzog Argyll und der Herzog von Queensberry sahen in der parlamentarischen Union mit England den Weg die Interessen Schottlands aufrechtzuerhalten und zu Die Unionsvereinbarung (Treaty of Union) wurde am Januar 1707 mit einer Mehrheit von nur berechtigten Stimmen aber gegen den Wunsch von 75% der Bevölkerung Schottlands vom Schottischen Parlament

Nachfolgeschaft der Stewarts zu Grunde lag. wird durch die Aufstände der Jakobiten in Jahren 1715 1719 und letztlich 1745 vollends doch dazwischen und nur ein Jahr nach Union fand 1708 schon eine Rebellion statt. Quadrat zwischen dem im Exil lebenden Hof James VII./II. dem unzufriedenen schottischen Tieflandadel den und der französischen Regierung wurde von 1700 und in den darauffolgenden 40 Jahren zunächst Frankreich und später auch von Rom aus wieder ein doppeltes Spiel gespielt: Französische Hilfe jeweils davon ab ob weitgehende Unterstützung eines in Schottland selbst gewährleistet schien. Dagegen war schottische Engagement wiederum davon abhängig wie weit Unterstützung und Material von Frankreich aus zugesichert

Nur ein Jahr nach der Union England und Schottland wollte Louis XIV. von Frankreich 1708 die Streitmacht Englands aufspalten. Er stattete dazu James den Old mit einer Flotte und sechshundert Mann aus. Wetter und mehrere englische Schiffe die auf Bildfläche erschienen vereitelten die geplante Invasion.

1715 hisste der Graf von Mar 6. September in Brae-mar die Standarte von zum ersten richtigen Aufstand der Jakobiten. Schon darauf stand Mar an der Spitze einer von 12.000 Hochländern. Er war aber als der Aufständischen der ganzen Sache bei weitem gewachsen sondern zögerte und versäumte es die zu ergreifen. Als er schließlich auf Stirling marschierte wurde er nicht weit davon bei abgefangen. Dort kam es zu einer Schlacht unentschieden endete. Der „Old Pretender” war noch Dezember in Peterhead gelandet und hatte versucht Aufstand den dringend notwendigen Rückhalt und den zu geben. Trotzdem schmolz die Unterstützung der nach der Schlacht von Sheriffmuir; das Unternehmen fehl denn die großen Städte Schottlands hielten zur jetzt gesamtbritischen Regierung. Zusätzlich brachte der von Sutherland den äußeren Norden Schottlands gegen Aufständischen auf und gewann sie für die der Hannoveraner. Die Jakobiten erhielten keinerlei Unterstützung Frankreich denn nach dem Tod von Louis versuchte der Regent Orléans ein Friedensabkommen und ein Bündnis mit England zu schließen. So sich dann auch beide - Mar und „Old Pretender” - am 4. Februar 1716 den Kontinent ab.

Während der Aufstand von 1715 noch Interesse der Jakobiten in Schottland vertreten hatte der Versuch von 1719 nur als eine der Diplomatie des spanischen Kardinals Alberoni betrachtet Dieser versuchte seine eigenen politischen Ambitionen in durchzusetzen indem er Britannien mit einer Flotte 27 Schiffen und 5000 Mann angreifen wollte. einer zweiten Front versuchte er wieder mit alten Taktik die Verteidigungskräfte aufzuspalten wobei er geschickt der schottischen Frage bediente. Alberoni förderte Störüberfall auf den Nordwesten Schottlands und setzte zwei Fregatten und einige hundert Mann unter Führung des schottischen fünften Grafen Seaforth ein. Streitmacht wurde aber noch im Juni des Jahres in der Schlacht im Tal von Shiel von den Armeeinheiten der Regierung aufgerieben die Seaforth-Festung der MacRaes - Eilean Donan - von Regierungsschiffen unter Beschuss genommen und gesprengt worden war.

Der 1745er Aufstand war ebenfalls nicht Er kam aus zwei Gründen zustande: erstens die diplomatische Situation in Westeuropa und zweitens Grund der Persönlichkeit des jungen Charles Edward Bonnie Prince Charlie . Der erste Sohn von James Francis Stewart und der polnischen Prinzessin Maria Clementina wurde 1720 in Rom geboren und sprach Latein Italienisch Französisch Englisch und Gälisch. Aus Frankreich kommend hisste am 19. August 1745 wenige Tage nach Landung bei Glenfinnan im Zeichen der Rebellion Standarte. Mit 5000 Hochländern verschiedener Clans marschierte auf Edinburgh zu und begegnete bei Prestonpans Regierungstruppen auf dem Schlachtfeld die dabei von vernichtend geschlagen wurden. Die Stadt - nicht die Burg - fiel Charles danach mehr wenige in seinen Schoß. Für gut sechs residierte er danach sogar im Palast von und gab dort auch noch einen großen auf dem er so heißt es die nur so verzaubert habe.

Doch die Kontrolle über Schottland reichte nicht aus: Mit seiner auf 5000 Mann Hochlandarmee marschiert Charles Edward bald danach in ein wo er sich noch größeren Zulauf den englischen und irischen Jakobiten erhoffte. Diese aber wurde enttäuschte: Die englische Seite war In schnellen Aktionen wurden jedoch die Städte und Manchester eingenommen. Im Dezember stand er vor Derby nur knappe 150 km von völlig unvorbereiteten London entfernt. Das schnelle Vordringen Jakobitenarmee löste bei Hof und in der Stadt Panik aus. König Georg II. verging das Lachen denn neben der wurde ihm dann auch noch fälschlicherweise die von 10 000 Soldaten aus Frankreich an englischen Südküste angekündigt.

Genau zu diesem Zeitpunkt beging jedoch den strategisch entscheidenden Fehler. Anstatt weiter auf völlig überraschte London vorzurücken wurde er von Hochländern zum Rückzug nach Schottland gezwungen um die Truppen erneut aufzubauen. Jetzt erst fasste die Regierung ein Herz und schickte den Königs Georg II. - Wilhelm August Herzog von Cumberland - hinter ihm her. Von da war die Sache der Stewarts verloren. Die zog sich nach mehreren Kämpfen tatsächlich zurück hinauf nach Inverness.


Gedenkstein auf dem Schlachtfeld von Culloden
Am 16. April 1746 wurde diese erschöpfte hungernde und schlecht ausgerüstete Armee von 5000 Mann vor den Toren der Stadt dem Dörfchen Culloden vernichtend geschlagen. Ihr stand gutausgerüstete disziplinierte und trainierte Armee in Stärke 9000 Mann unter dem Kommando von Cumberland Cumberland hatte nie zuvor eine Schlacht gewonnen. seiner fast doppelt so starken Übermacht aus Armee und zusätzlich ausgehobenen Truppen unter besserer stärkerer Bewaffnung brauchte er aber nur knapp Minuten um die Clanarmee zu vernichten und kannte dabei keine Gnade. In England wurde nach seinem Sieg in Culloden als großer gefeiert. In Schottland schimpfte man ihn fortan ohne Grund den „Schlachter”.

Der Prinz entkam. Auf seiner Flucht er fünf Monate lang kreuz und quer das Hochland und über die Inseln. Trotz nach allem was die Menschen des Hochlands ihm und durch ihn erlitten hatten und der unglaublichen Belohnung von £30.000 die auf Kopf ausgesetzt war halfen sie ihm während Flucht denn sie waren dem alten Königshaus immer treu ergeben. Er wurde versteckt und mit Hilfe der im Hochland auch heute als Heldin gefeierten Flora MacDonald in Frauenkleidern. Zofe Betty Burke verkleidet ruderte er zusammen Flora in einer höchst abenteuerlichen Fahrt über Meer zu der Insel Skye. Am 20 1746 schaffte Bonnie Prince Charlie es endlich heimlich im Gebiet von Moidart wo seine etwas über ein Jahr zuvor begonnen hatte und nach Frankreich zu segeln. Die Menschen ihm geholfen hatten und an ihn glaubten er zurück - um sie „kümmerten” sich berüchtigt brutaler Manier Cumberland und die Regierungsarmee. Edward Stewart ging zurück auf den Kontinent lebte ohne zurückzuschauen ein Leben voller Ausschweifungen.

Die Regierung reagierte auf diesen letzten sehr entschieden und mit drakonischen Maßnahmen. Über bereits in den 30er Jahren des 18. ausgebaute Wege- und Straßennetz wurden Truppen ins gebracht und dort an strategisch wichtigen Punkten Militärbastionen wie dem speziell dafür gebauten riesigen George in der Nähe von Inverness postiert. am Aufstand beteiligten Clanchiefs und oft auch Clanmitglieder mussten ins Ausland fliehen oder wurden Schauprozessen hingerichtet. Die gälische Sprache die Hochlandkultur z. B. das Tragen der traditionellen Hochlandkleidung das Dudelsackspielen wurden verboten. Ein Großteil des gälischen Kulturgutes versiegte für immer. Die Wirtschafts- Sozialstruktur im Hochland wurde drastisch geändert. Was war aber die romantische Erinnerung an den katholischen Stewart - Bonnie Prince Charlie.

Die Schottische Aufklärung

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war noch eines der ärmsten Länder in Europa. Landwirtschaft war primitiv und Industrie existierte praktisch Die einzigen Exportprodukte waren Tierhäute Holz Kohle und gelegentlich noch Wolle oder Leinen. Doch ein Jahrhundert später war Schottland schon auf besten Weg eine der blühendsten Wirtschaften der Zeit zu entwickeln. Zunächst begann aber gleichzeitig den Clearances auch die Zeit der schottischen Sie brachte buchstäblich eine Explosion des Geistes Es scheint als wenn die Energien jahrhundertelangen plötzlich umgeleitet worden waren und statt Freiheitshelden Persönlichkeiten auf den Gebieten der Kunst und der Wissenschaft Technik und der Architektur hervorbringen Die Wurzeln dafür lagen in der Zeit die wirtschaftliche Entwicklung nach der Union von und das Ende der Jakobitenaufstände eine grundlegende der Bodennutzung brachten. Ebenfalls trugen die Erkenntnisse Erfahrungen der Land- und Bodenbesitzer die sie ihren europäischen Reisen der so genannten „Grand gewonnen hatten ganz entschieden dazu bei. Nach zurückgekehrt setzten sie diese Kenntnisse in die um verbesserten sie z. T. und passten den Bedingungen des Landes an.

Die Zeit nach Culloden sah eine in Schottland. Statt einer ständigen Opferung für sich ausbreitende Imperium Britannien englischer Prägung nahm die Herausforderung an – und übernahm es. Zusammenbruch des jahrhundertealten zurückschauenden Kults von Ehre Tapferkeit schuf Platz für eine blühende und vorn schauende Modernität. Nur 20 Jahre nach Schlacht wurden die Städte Glasgow und Edinburgh als die Städte von Geist und Genie. dieser Zeit konnte nämlich schon der schottische Tobias Smollet (1721-1771) seinen Helden Matthew Bramble dem Briefroman Hum-phrey Clinker (1771) feststellen lassen: ist eine Brut-stätte des Genies”. Innerhalb einer kurzen Periode von nur wenigen Jahrzehnten entwickelte dort eine geistige Elite die selbst auf Kontinent ihresgleichen suchte. Sie setzte sich aus großen Anzahl Männer zusammen die mit ihren nicht nur dem Land ein umfangreiches kulturelles und wirtschaftliches Erbe hinterließen sondern auch der unserer Zeit einen schier unermeßlichen Schatz gültiger und Techniken gegeben haben.

Das Scottish Enlightenment hatte sein Zentrum Edinburgh denn hier wurde ein neues Schottland Der unersättlicher Appetit für Fakten und Vermögen ein sich ständig vergrößerndes Potential von Wissenschaftlern Künstlern. So wurde denn auch eine erste die erste - Fortschrittstheorie in Britannien von Philosophen - David Hume (1711-76) und Adam (1723-1816) - entwickelt.

  
Sie erkannten in der historischen Tragödie eigenen Landes die gesamte Spannweite der humanen Entwicklung: von Sammlern und Jägern über eine Landwirtschaft bis hin zur wahren Zivilisation – kommerziellen industriellen und wissenschaftlichen Welt der Städte. wohl offensichtlichste Ausdruck dieser Aufklärungsperiode ist so heute in der New Town von Edinburgh sehen. George Drummond dem sehr weitsichtigen Bürgermeister es zu verdanken dass sich das Bild Stadt und deren Situation angesichts der Übervölkerung Altstadt derart drastisch verändern konnte. Große Architekten im 18. Jahrhundert in Schottland geboren oder nach Aufenthalten in England zurück nach Schottland. sind deren Spuren dort auch noch zu Einer der größten überhaupt war Robert Adam die Edinburgher Anlage um Charlotte Square in New Town konzipierte. Er hat in dieser eine große Anzahl herrlicher Gebäude und verteilt ganz Großbritannien prächtige Herrenhäuser und Schlösser hinterlassen. heute wird dieser in Kircaldy am Forth Mann in Britannien als der erste Stilkönig der Architektur anerkannt. Er entwarf und baute für den Adel und die neureichen englischen die Paläste die in ihrer puren neoklassischen noch immer die von den Eigentümern gewünschte Größe ausstrahlen.

Der Schotte der den weltweit tiefsten hinterließ war der Wirtschaftsphilosoph Adam Smith (1723-90). In seinem Buch Inquiry into the Nature and Causes of Wealth of Nations legte er mit seiner Theorie wie einer wissenschaftlich fundierten Tatsache fest dass die einen natürlichen Hang zur Selbstverbesserung hat. Erlaube ihr ihren natürlichen Bedürfnissen zu folgen würde auch ungewollt eine bessere Welt schaffen: reicher und mit einer besseren Ausbildung; einzige Bedingung Regierungen dürften sich nicht im Weg der entwickelnden Märkte stellen. Mit dieser These schuf den Begriff der freien Marktwirtschaft.

Einige andere der herausragenden Persönlichkeiten dieser waren Schriftsteller und Poeten wie Robert Burns und Sir Walter Scott (1771-1832) Maler wie Ramsay (1713-84) und Sir Henry Raeburn (1756-1823) Techniker wie James Watt (1736-1819). Dank dieser Köpfe gelang es Schottland den Anschluss an gleichzeitig auf dem Kontinent stattfindende Aufklärung zu Während 1796 in Frankreich der kometenhafte Aufstieg begann setzte sich in Schottland der Trend „Enlightenments” bis ins 19. und 20. Jahrhundert Viele große Persönlichkeiten vollbrachten eine beachtliche Reihe Ersttaten Entdeckungen und Leistungen auf den verschiedensten Unter ihnen waren James Clerk Maxwell (1831-79); Naturphilosoph Elektrizität und Magnetismus) Sir „Young” Simpson (1811-70; Anästhesie) Joseph Lister (1827-1912; die Schriftsteller Robert Louis Stevenson (1850-94). und Arthur Conan Doyle (1859-1930) der Entdecker und Afrikaforscher David Livingstone (1813-73) und der Arzt Sir Alexander (1881-1955) der das Penicillin entdeckte. John Logie Baird (1888-1946) erfand Fernsehen .

  

19. Jahrhundert - Wandel zur Industriegesellschaft

Die Wende zum 19. Jahrhundert war gleichzeitig eine Wende vom Agrar- Industriestaat. Großbritannien wurde zum Modellfall der Industriellen Diese Entwicklung erreichte Schottland und speziell die in den 1820er Jahren. Hand in Hand ging ein rapides Bevölkerungswachstum. Eine bisher unerwähnte der Clearances war dass Zehntausende von Hochländern die Städte des Zentralgürtels strömten. Sie bildeten in den neuentstandenen Industriezentren beschäftigte Fabrikarbeiterschaft.

Schwierigkeiten bereitete die unterentwickelte Infrastruktur Schottlands: gab nur sehr wenige Wege und Straßen. in England wurden daher ab Beginn des Jahrhunderts in Schottland Kanäle gebaut die durch wesentlich ökonomischeren Eisenbahnen allerdings sehr bald überholt und an Bedeutung verloren. Die dann einsetzende der Industrie und die Erschließung von ertragreichen im südwestlichen Schottland waren die Faktoren die phänomenalen Aufstieg von Glasgow führten.

Mitte der 1840er Jahre wanderten auf Flucht vor der Kartoffelfäule Hunderttausende von Menschen Irland ein. Notdürftige Behausungen wuchsen ohne jede besonders um die Fabrikanlagen Glasgows herum. Es mehrfach zu Epidemien und Typhus und Cholera dezimierten ganze Stadtteile. Trotzdem wuchs aber Bevölkerung sowohl aufgrund weiteter Zuwanderungen als auch der sich langsam verbessernden Lebensbedingungen.

Nach seinem phantastischen Aufstieg unter dem der Tabakbarone Mitte des 18. Jahrhunderts hatte mit dem Verlust der Plantagen in Virginia dramatischen Niedergang erlitten. Mit der Industrialisierung erhob jedoch die Stadt wie ein Phönix aus Asche. Um 1850 war Glasgow die Arbeiterstadt schlechthin zuerst aufgrund ihrer und mit Aufkommen der Eisenbahn als einer Hochburg des Lokomotivenbaus. Glasgow nach London zur zweiten Stadt des britischen Großartige Architekten wie u.a. David Rhynd die James Thomson Alexander „Greek” Thompson Honeyman und Charles Rennie Mackintosh hinterließen in dieser Metropole Vermächtnis aus der kleiner werdenden viktorianischen Welt. ist die Wertschätzung dieser Reichtümer erst in Zeit wieder erwacht.

Mit der Industrialisierung und der sich weiter aufblähenden viktorianischen Armee steigerte sich aber Großbritannien zunächst der Woll- und der Nahrungsbedarf. Schaf konnte das alles liefern und Land es im Hochland genug. Schafe machten die Landbesitzer reich.

Schottland begann sich zu verändern. Die einzelner schottischer Persönlichkeiten auf das gesamtbritische Leben nicht zu verleugnen. Umgekehrt schwappten aber auch Vorstellungen und Gewohnheiten über die Grenze nach Trotz des Austauschs war Schottland aber weit davon von England assimiliert zu werden - alte Differenzen blieben bestehen andere wurden jedoch beigelegt. Das Land änderte sich so sehr so schnell dass Sir Walter Scott 1814 Postskriptum zu seinen Waverley Novellen schrieb: „Keine Nation hat sich innerhalb nur eines halben so total geändert wie dieses Königreich Schottland”. Parlament in Westminster war Schottland von Anfang - seit 1707 - deutlich unterrepräsentiert. 1885 allerdings mit dem Scottish Office ein eigenes für Schottland.

  
Das Jahr 1875 wurde zum Jahr Wende auch wenn der Impuls von England Erstmals wurde damals den Gewerkschaften das Existenz- Streikrecht gesetzlich garantiert.

Das viktorianische Zeitalter war Großbritanniens große Es zeichnete sich durch industriellen Wohlstand und Expansion aus. Als Reaktion auf die Industrialisierung jedoch besonders in England mehr und mehr Sehnsucht nach Natur und Landschaft in den Königin Viktoria war es vor allem die in diesem Zusammenhang für sich entdeckte und urwüchsiges Reiseland populär machte.

Während Glasgow mit der Industrialisierung wuchs sich Edinburgh zum Kulturzentrum Schottlands. Mediziner Philosophen Ingenieure und Entdeckungsreisende machten die Stadt durch Errungenschaften bekannt und Schriftsteller wie Stevenson schrieben sie.

20. Jahrhundert - Devolution und Neubeginn

Die Industrielle Revolution hatte vor allem Westen Schottlands eine riesige Arbeiterklasse geschaffen. Die war entsprechend politisch linksorientiert. Der Friedensschluss nach Ersten Weltkrieg brachte für Schottland sehr bald eine wirtschaftliche Depression denn das Land hing von Schwerindustrie ab und der internationale Wettbewerb wirkte aus.

Glasgow wurde politisch „rot”. 1929 kam zu Generalstreiks; zeitweise lag sogar Revolution in Luft und es drohte militärischer Einsatz. Auf Höhepunkt der Depression 1931 waren dann 65% Werftarbeiter am Clyde arbeitslos. Weil sich die Situation in Schottland immer weiter verschlechterte wurde einigem Recht angenommen dass London die Lage Vernachlässigung schottischer Belange verschlimmerte. Der Ruf nach home rule einer eigenständigen Regierung wurde in Schottland lauter. Die britische Regierung setzte daraufhin 1928 Staatssekretär für Schottland mit dem Rang eines ein. Im Zuge dieses ersten Schrittes in devolution der verwaltungsmäßigen Loslösung von London wurde die Leitung der Bereiche Gesundheit Landwirtschaft und in Schottland übertragen. Dieser Minister hatte seinen im St. Andrew's House in Edinburgh.

Doch all das genügte nicht um Schottland den Wunsch nach Eigenständigkeit zu unterdrücken. formte sich die Scottish National Party und diese Bewegung verstärkte sich nach zweiten Weltkrieg weiter. Ein markanter Ausdruck dessen 1950 die dramatische Entführung des Stone of vom Krönungsstuhl in Westminster Abbey nach Schottland. 1979 sollte in einem Referendum die Möglichkeit Loslösung von der Zentralregierung erwogen werden. Die Labour Regierung fürchtete aber die erstarkte Schottische Partei und brachte eine Klausel in die ein derzufolge eine einfache Mehrheit nicht mehr sollte sondern 40% der Wahlberechtigten mindestens zustimmen Eine einfache Mehrheit wurde zwar erreicht aber 40% Hürde konnte nicht genommen werden.

Im September 1997 stimmten in einer Volksabstimmung 80% der Wahlberechtigten für eine Teilunabhängigkeit in Folge dessen am 6. Mai 1999 nach 300 Jahren wieder ein Parlament Schottland gewählt wurde. Seine gesetzgebende Macht erstreckt auf die Gebiete Gesundheitswesen Bildung lokale Regierung Verwaltung Soziales Wohnungswesen Wirtschaftsentwicklung Justiz Umwelt Landwirtschaft und Forstwirtschaft Sport Kunst und Kultur und Bereiche des Transportwesens. Das Parlament wählt einen Minister (Premierminister) als Leiter der scottischen Exekutive das bisherige Scottish Office ersetzt und dem Parlament Rechenschaft ablegen Der erste Amtsinhaber der allseits beliebte Donald verstarb im Oktober 2000.

Wie sich allerdings darüber hinaus die Schottlands zum Rest Großbritanniens entwickeln wird und ob es letztlich doch zu einer vollständigen kommen wird muss vorerst offen bleiben.

Siehe auch: Liste der Herrscher Schottlands - Geschichte der Schottischen Clans

Literatur

  • Hans-Walter Arends: Die kleine Schottlandfibel : Alles - von Pikten bis zum neuen Parlament - und viel mehr. Luath Press ISBN 0946487898



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