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Kirchenmusik


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Unter Kirchenmusik wird die Gesamtheit der in der vor während und nach gottesdienstlichen Handlungen zur Aufführung gelangenden Musik Kirchenmusik außerhalb der Kirche (zum Beispiel die eines Oratoriums in einem Konzertsaal) gezählt. Zumindest partiell die Kirchenmusik genealogisch zur sog. F-Musik wenngleich sie auch Überschneidungen zur E- und U-Musik aufweisen kann.

Der oder die Kirchenmusiker / bzw. Kirchenmusikerin einer bestimmten Gemeinde der Kantor oder die Kantorin bzw. der oder Organist / Organistin. Er/Sie ist gleichsam Musiklehrer/in Gemeinde und leitet singt oder spielt (auf im liturgischen ( siehe: Liturgie ) Amt innerhalb und außerhalb des Gottesdienstes die zum Gemeindeleben gehörige Musik. Als / Musikpädagogin unterrichtet und begleitet er/sie die in (möglichst)allen Altersgruppen.

Kirchenmusik ist Gattungsbegriff für sakrale Tonkunst also Musik zur Vertonung biblischer religiöser Inhalte mit Anbindung an eine der Gruppierungen.

Kirchenmusik ist mehr als ein Begriff es folgen unvollständige Beispiele aus der kirchenmusikalischen :

  • Die Vertonung einer Messe ist (komponierte) Kirchenmusik.
  • Eine Motette geistlichen Inhaltes ist (komponierte) Kirchenmusik.
  • Das Choralvorspiel ist Kirchenmusik.
  • Die Musik zum Abendmahl ist Kirchenmusik.
  • Das Singen mit Kindern als Hinführung zu biblischen Themen ist Kirchenmusik.
  • Das Orgelkonzert mit spiritueller Sinngebung und(oder) biblischen Bezügen ist (angewandte) Kirchenmusik (unabhängig davon ob es in einer Kirche im Konzertsaal erklingt) .
  • Alle Musik des Gottesdienstes oder der Messe ist Kirchenmusik.
  • Die Gestaltung der Musik zu einer Beerdigung ist Kirchenmusik.
  • Die Musik zur Hochzeit zweier Menschen mit dem Segen Gottes heiraten wollen ist Kirchenmusik.
  • Die Musik zum Gebet um Frieden ist Kirchenmusik.
  • Die Musik während der Passionszeit (Passionsmusik Kirchenmusik.
  • Die Musik zur Taufe eines Kindes ist Kirchenmusik.
  • Die Chorprobe mit Ziel der musikalischen biblisch-religiöser Inhalte ist Kirchenmusik.
  • Die musikalische Probe mit Solisten und/oder für eine kirchenmusikalische Aufführung ist Kirchenmusik.
  
Der Begriff Kirchenmusik meint also sowohl den Gattungsbegriff für Musik als auch die gemeindepädagogischen (siehe Gemeindepädagogik) der Musikpädagogik in Verbindung mit der Religionspädagogik die Hinführung zur Musik und die Hinführung biblischen bzw. religiösen Inhalten durch die Musik.

Inhaltsverzeichnis

Die Anfänge

Um die Kirchenmusik so wie wir heute kennen zu verstehen ist es sinnvoll die Anfänge vor Augen zu führen.

Wir Christen brauchen ein einziges Instrument das des Friedens mit dem wir Gott verehren aber das alte Psalterium die Pauken Trompeten Flöten.
Clemens von Alexandrien (um 150 - 216 Leiter der alexandrinischen Katechetenschule)

Schon in den Evangelien nach Matthäus Markus und Lukas in der Bibel wird von liturgischer Musik gesprochen. So hat schon Jesus und seine Jünger beim letzten Abendmahl dem Sprechen des Dankgebetes einen Lobgesang angestimmt. auch in den Briefen des Heiligen Paulus finden sich gesungene Hymnen .

Bevor im Jahre 49 griechische Musikstrukturen in die christliche Liturgie wurden war die frühchristliche Musik noch stark der synagogalen Praxis beeinflusst.

Erwähnenswert ist außerdem dass die frühchristliche keine Musikinstrumente kannte sondern lediglich aus menschlichen bestand.

Allein durch die „von Gott geschaffene menschliche sollte „der Lobpreis Gottes erklingen
Paulus 1 Kor. 14 7ff

Die Kirchenmusik im Mittelalter

Im Frühmittelalter

Gregor I. beim Diktieren der Gregorianischen Gesänge

Zu Beginn des Mittelalters war die Kirchenmusik identisch mit dem genannten Gregorianischen Gesang einem nach Papst Gregor I. um 600 benannter einstimmiger liturgischer Gesang. Ebenso gewannen an Bedeutung.

Im Hochmittelalter

Entwicklung der Mehrstimmigkeit

Im frühen Hochmittelalter kam es dann zur Entwicklung der und somit bildeten sich auch neue musikalische die im Frühmittelalter mit dem einstimmigen Gregorianischen nicht möglich waren. Wegen der neuen Mehrstimmigkeit nun aber die liturgischen Bücher von der Realität ab. Somit gab es bis zum Vatikanum eine Abtrennung zwischen Kirchenmusik und Liturgie .

Die erste Erwähnung des Wortes „Kirchenmusik“

Um das Jahr 1300 wurde das Wort „Kirchenmusik“ erstmals von Musiktheoretiker Johannes de Grocheo verwendet und zwar den Gregorianischen Gesang im Gegensatz zu den Gattungen.

Vom Konzil von Vienne und seinen

Auf dem Konzil von Vienne das in den Jahren 1311 und 1312 stattfand forderten die Dominikaner das Verbot der Motette . Daraufhin versuchte Papst Johannes XXII. das entstandene Problem durch Verbot bestimmter zu lösen sprach aber auch „gewisse Neuerer“ Wichtig sind nun die Auswirkungen dieses Dekretes. Dekret hatte zwar keinen Einfluss auf die Entwicklung bewirkte aber dass man vielerorts diese der Motette abschloss. Somit kam es schon 14. Jahrhundert zu der Verwendung einer Orgel im Gottesdienst . Jedoch wurden die liturgischen Gesänge nicht sondern die liturgische Musik war oft von zwischen Orgel und Gesängen geprägt. Andere Musikinstrumente wurden jedoch kaum verwendet.

Im Spätmittelalter

Im Laufe des 15. Jahrhunderts kam man von den meist lokalen Praktiken zur so genannten gemeineuropäischen Musikkultur die das Konzil von Konstanz entscheidend vorangetragen wurde. bedeutete dass Hofkapellen die „Funktion musikalischer Institutionen“ es kam zu einer Gründungswelle von Kapellen Kathedralen Stiftskirchen und Stadtkirchen. Nebenbei ist ebenfalls erwähnenswert die bedeutendsten Komponisten nördlich der Alpen bis ins 16. meist Niederländer waren. Erst dann traten auch Komponisten hervor.

Im 16. Jahrhundert kam es mit Reformation zur Spaltung der Kirche in den und den Protestantismus . Somit müssen wir nun die katholische evangelische Kirchenmusik getrennt voneinander betrachten.

Die katholische Kirchenmusik

Die Reform der Kirchenmusik auf dem von Trient

Konzil von Trient

Auf dem Konzil von Trient 1545 gab es zwei unterschiedliche Auffassungen über Reform der Kirchenmusik: Die Einen suchten die von Messe und Motette die Anderen eine wortgezeugte Kirchenmusik welche das Madrigal (Musik) (= mehrstimmige solistische Vokalkomposition) zum Vorbild sollte. Das Konzil endete jedoch nur mit Verbot von „anstö-ßigen Melodien“. Außerdem wird auf Konzil die Frage der Textverständlichkeit durch den Kardinal Borromeo aufgegriffen. Jedoch wurde nur ein entwicklungsfähiger Satzstil angefertigt. Die eigentliche Bedeutung des für die Kirchenmusik liegt darin dass von ab die Kirchenmusik als „Ausschmückung“ der Liturgie wurde.

Die Kirchenmusik im 17. und 18.

Im 17.und 18. Jhdt. war die (ital. Sonata da chiesa) für ein oder Soloinstrumente und Generalbass gebräuchlich. Komponisten wie Corelli Vivaldi Albinoni Mozart u.v.a. hinterliessen einen reichhaltigen Fundus solcher Sie wurde später auch als Epistelsonate bezeichnet.

Im Umkreis der katholischen Reform taucht Begriff Kirchenmusik mit neuer Bedeutung wieder auf: Man unter ihm nun die Musik der Messen Motetten. Jedoch kam der Begriff dann schon in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts Gebrauch. Während des Barockzeitalters war die Kirchenmusik der musikalischen Repräsentation weltlicher und geistlicher Fürsten die kirchenmusikalischen Stile wurden nun Stufen des der Fürstenhöfe. Aber auch Jesuiten und Franziskaner setzten die Kirchenmusik bewusst als Mittel Anreiz für einen Gottesdienstbesuch ein.

Im Allgemeinen wurde die Kirchenmusik in beiden Jahrhunderten für den normalen Tagesbedarf komponiert. Lieder sind uns bis heute überliefert und uns diese Herkunft unschwer erkennen. Erst in zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wuchs dann bürgerliche Kirchenmusikkultur heran.

Zusammenfassend für diese beiden Jahrhunderte kann sagen dass die Kirchenmusik nur als lokale verstanden wurde jedoch nicht als allgemeines Repertoire.

Die Kirchenmusik im 19. und 20.

Im 19. Jahrhundert trat der Begriff erneut wieder auf und diesmal mit wieder Bedeutung: Man verstand nun unter diesem Begriff Ideal einer Heiligen Tonkunst die sich von der weltlichen Musik Die Musik ist aber nicht heilig weil sich auf den Gottesdienst bezieht sondern „das unmittelbar zu Gott erhebt“. Im Jahre 1868 der „Allgemeine Cäcilien-Verein“ gegründet der es sich Aufgabe gesetzt hat die „wahre katholische Kirchenmusik“ der Verein) zu finden und das kirchliche zu fördern (Cäcilianismus).

Außerdem wurde zu Ende des 19. das Komponieren von Kirchenmusik zur Spezialdisziplin von Viele namhafte Komponisten des 19. Jahrhunderts wie oder Bruckner haben nur sehr wenig Musik Gottesdienste komponiert. Interessant ist auch die Entwicklung Kirchenmusik in Frankreich. Im Gegensatz zu den europäischen Ländern lehnte sich in Frankreich die der weltlichen Musik an.

Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wesentlich davon gekennzeichnet dass die katholische Kirchenmusik mit der raschen Entwicklung der weltlichen Musik In Deutschland entstand nach dem Ersten Weltkrieg katholische Kirchenmusik die nunmehr ein anderes Verhältnis Liturgie aufweisen kann als die Kirchenmusik nach Konzil von Trient. Charakteristisch für den hieraus Musikstil ist ein durchsichtiger liedhafter Text.

Die Kirchenmusik nach dem Zweiten Vatikanum

Das Zweite Vatikanische Konzil bezeichnet die überlieferte Kirchenmusik als wertvollen Schatz den es zu pflegen und mehren gilt (Liturgiekonstitution vom 4. Dezember 1963 ). Somit kam es unter anderem auch Förderung von Kirchenchören. Diese Liturgiekonstitution stellt die Kirchenmusik auf neue Grundlagen: Die Kirchenmusik selbst nicht mehr das Sprechen der Gesangstexte durch Priester ist liturgischer Vollzug. Das heißt nichts als dass die Kirchenmusik nun Ausdrucksform der im Gottesdienst ist und dass Chor und Teil dieser Gemeinde sind. Ebenso wurde nach Zweiten Vatikanischen Konzil die jeweilige Landessprache in Liturgie aufgenommen die dann auch Auswirkungen auf Kirchenmusik haben sollte: Die Kirchenmusik wurde nun für die verschiedenen Gattungen des Volksgesangs sowie für evangelische Kirchenmusik und zeitgenössige Musik. Daraufhin schließlich im Jahre 1975 ein neues Gesangbuch mit dem Namen „Gotteslob“ aufgelegt das noch in seiner wesentlichen Art in Verwendung

Die Kirchenmusik außerhalb des Abendlandes

Das Zweite Vatikanische Konzil sah die der Berücksichtigung der Besonderheiten der verschiedenartigen Musikkulturen. entwickelte sich vielerorts eine eigenständige Kirchenmusik. Im nun einige Beispiele für die außereuropäische katholische

Die Kirchenmusik auf dem amerikanischen Kontinent in vielerlei Hinsicht mit der des Abendlandes In Australien bildeten sich dagegen viele unterschiedliche die in vielfacher Hinsicht gefördert wurden. Wie dem amerikanischen Kontinent so ist die japanische dem europäischen Musikleben weitgehend zugewandt. Neuerdings versucht durch eine Besinnung auf eine reiche musikalische eine eigene katholische Kirchenmusik zu schaffen.

Die evangelische Kirchenmusik

Die Anfänge

Martin Luther

Johannes Calvin

Die evangelische Kirchenmusik wurde durch Martin Luther und dem protestantischen Kantor J. Walter Beide verwendeten das Wort „Kirchenmusik“ jedoch nicht. ging um die Musik als Schöpfergabe also den gottesdienstlichen Gebrauch. Im Mittelpunkt standen der Choral und der Gemeindegesang.

Johannes Calvin hatte ebenfalls die Bedeutung der Kirchenmusik den Gottesdienst erkannt ließ aber wegen seiner der Gefahr des ästhetischen Genusses der Kirchenmusik den einstimmigen Gemeindegesang zu.

Ulrich Zwingli verbannte aus diesem Grunde die Kirchenmusik aus dem Gottesdienst.

Die weitere Entwicklung bis zum 19.

Die Eigenständigkeit der evangelischen Kirchenmusik entfaltet an dem an mittelalterliche Formen anknüpfenden lutherischen Die typische Lesungsmusik waren oft vertonte Evangeliensprüche.

Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts dann schließlich der Begriff „Kirchenmusik“ eingeführt. Doch sollte lediglich die Funktion der Musik beschreiben nicht den Stil.

Während der Aufklärung verfielen die alten gottesdienstlichen Formen die Kirchenlieder wurden modernisiert und es kam allgemein Emanzipation des Geisteslebens. Die Aufklärung war somit Epoche des Niedergangs der Kirchenmusik.

Durch die romantische Restauration im 19. Jahrhunderts gab es zwar Rückkehr zur Überliefung. Jedoch versuchte man nur wiederherzustellen. Die Folge war dass sich die Kirchenmusik nun selbst ins Abseits der allgemeinen Entwicklung gestellt hatte. Das äußerte sich auch Komponierverhalten großer Komponisten jener Zeit wie Mendelssohn-Bartholdy Brahms die kaum Kirchenlieder komponierten.

Die Kirchenmusik im 20. Jahrhundert

Verbunden mit der liturgischen Erneuerung wurde Kirchenmusik in den 20er und 30er Jahren letzten Jahrhunderts wieder gleichbedeutend mit gottesdienstlicher Musik man sich unter anderem an der Reformation

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 kam es zu einer großen Entfaltung Kirchenmusik. Die Voraussetzung dafür war die Wiederherstellung hauptberuflichen Kantorenstands .

Ab der zweiten Hälfte des letzten führte die Komplizierung der Kompositionsverfahren zu einem Auseinandertreiben zwischen kirchenmusikalischer Moderne und gottesdienstlicher Gebrauchsmusik.

Im Zuge der allgemeinen Entwicklung der haben Elemente aus der Popularmusik Einzug in Kirchenmusik gehalten. Vor allem in den 1960er kam es zu zahlreichen Neuschaffungen von Kirchenliedern denen einige (wie das berühmt-berüchtigt "Danke-Lied") sofort poulär wurden. Titel wie "Jazzmesse" versuchten Inspiration den Jazz zu suggerieren aber faktisch ist ein Teil der damals unter solchem Rubrum entstandenen nicht eigentlich durch Jazz Beat oder Rock beeinflusst. Insofern diese Musik während eines und dazugehörend aufgeführt wird ist sie als zu bezeichnen (siehe Neues geistliches Lied ). Dazu rechnet auch die auch außerhalb USA immens beliebt gewordene Gospelmusik die aus dem Spiritual hervorgegangene sakrale Urform des Soul .

Formen der Kirchenmusik

Die Kirchenmusik hat im Laufe von Jahrtausenden viele verschiedene Stile hervorgebracht. Um sie wenig zu ordnen kann man unter anderem einstimmigen und mehrstimmigen Stilen unterscheiden.

Der Gregorianische Choral

Der Gregorianische Choral ist ein einstimmiger liturgischer Gesang der Kirche in lateinischer Sprache. Er ist benannt Papst Gregor I. der um 600 eine der Liturgie vornahm.

Der Lutherische Choral

Der Lutherische Choral geht auf Martin Luther zurück der den gemeinsam in deutscher gesungenen Choral als zentrales Mittel des evangelischen Gottesdienstes verwendete. Dabei bedienten sich Luther und Nachfolger populärer Volkslieder und beliebter Melodien häufig Stil damals beliebter Tänze (Allemanden etc.).

Das Oratorium

Als Oratorium bezeichnet man opernnahe Großformen in denen und zugehörige Kommentare mit verteilten Solorollen Chor Orchester quasi "in Szene" gesetzt werden. Nahezu handlungstragenden Bibeltexte sind bereits vertont worden am geworden sind jedoch Passionsoratorien.

Dabei handelt es sich um die Leidensgeschichte Jesu von seiner Gefangennahme bis zur Die Passion wird in der Karwoche an Tagen nach den Berichten der Evangelisten gelesen gesungen. Außerdem gibt es das so genannte das von der Liturgie losgelöst ist und wird.

Beispiele:
  • Matthäus- Lukas- und Johannespassion 1665/66 von Schütz
  • Johannespassion 1724 und Matthäuspassion 1727 von S. Bach

Die Kantate

Die Kantate ist eine Vokalkomposition häufig mit instrumentaler Sie entstand zu Anfang des 17. Jahrhunderts gehört nicht immer zur Kirchenmusik. Erst seit Zeit Johann Sebastian Bachs werden unter Kantaten immer Sakralwerke verstanden.

Es gibt Solokantaten Chorkantaten und Mischformen.

Das Kirchenlied

Das Kirchenlied wird üblicherweise in der jeweiligen Landessprache und ist meist strophisch aufgebaut. Gesungen wird in Gottesdiensten aber auch oft zu Prozessionen Wallfahrten. Man kann es in katholisches und Kirchenlied unterteilen.

Beispiele:

  • „Komm Gott Schöpfer“ (Martin Luther)
  • „Laudato sii“
  • „Lobe den Herren“

Die Kirchenmusik in der Praxis

Die Kirchenmusik im Gottesdienst

Die Musik im Gottesdienst besteht aus Elementen der Liturgie der künstlerischen und/oder der liturgischen Musik. Beispiel: Präludium Interludium Intonationen Choralvorspiel Chormusik Kammermusik Musik "sub communionem" (= Musik zum Postludium und dem Gemeindegesang (dem Kirchenlied oder dem Choral ).

Historisch und an der Liturgie der Messe (Vgl. auch lutherische Messe oder Deutsche bzw. evangelische Messe) gemessen sind historische Liturgieelemente ihrem Wesen nach in Form etwa die zum Proprium (kirchenjahreszeitlich wechselnde Texte) Introitus (Eingangspsalm) Graduale oder Halleluja (-vers) vor allem jedoch der Psalm der bereits auf biblischer Grundlage gesungenes Gebet ist. Diese gehören auch zugleich zu ältesten Teilen der Liturgie. Das lutherische Verständnis Messe bezieht in großem Anteilen gerade auch den Gesang die ganze Gemeinde in den der Verkündigung oder des (gesungenen) Gebetes mit

Einen Teil der traditionellen Gesangsbegleitung der im Gottesdienst ist die Liedbegleitung durch die Orgel (liturgisches Orgelspiel) es sind aber auch Formen der Gesangsbegleitung mit allen anderen Instrumenten und Stilformen (bis zur Band ; mit E-Orgel Schlagzeug Bass und evtl. im Gospel-Gottesdienst obligatorisch) heute denkbar.

Der gottesdienstliche Gesang der Gemeinde kann begleitet oder unbegleitet einstimmig oder mehrstimmig sein. wird aus liturgischen oder historisierenden Gründen auch noch auf unbegleitete Einstimmigkeit Wert gelegt. Die einstimmige Form des Gesanges gelegentlich noch gebräuchlich beim Wechselgesang des Kyrie zwischen Kantor und Gemeinde geht auf die alte der so genannten Gregorianik als Grundlage der katholischen Kirchenmusik zurück. entstand auch gerade hieraus die Mehrstimmigkeit nämlich 900 mit dem Organum der Wurzel der mehrstimmigen mittelalterlichen Motettenkunst mit ihrem Höhepunkt im und 13. Jahrhundert. Mit Ausnahme gewisser historisch Bestrebungen etwa die Orgelmusik in Kirchen ganz verbieten und Kirchenmusik verschiedensten Sanktionen zu unterwerfen sich im Gegensatz dazu die Geschichte der Kirchenmusik immer schon glanzvollster Formenvielfalt und sie epochenweise große Freiheit in den Musizierformen und Art der Gesangsbegleitung.

Besondere Aufmerksamkeit aus der lutherischen Kantoreipraxis verdient das Alternatim - Musizieren in der Formen der Liedbearbeitung und Begleitung von (Lied-)Vers Vers abwechseln und bei welcher im Gefolge Reformation erwachsene Laien Jugendliche und Kinder musik- und gemeindepädagogisch Anteil hatten.

In den letzten Jahrzehnten ist es einem starken Liedaustausch zwischen den deutschsprachigen Ländern Gleichsam weisen die Gesangbücher ( Gotteslob Evangelisches Gesangbuch heute auch eine Vielfalt Lieder und Lieder aus aller Welt auf.

Immer häufiger findet sich im Gottesdienst auch so genannte "populäre" christliche Musik wieder über 40 Jahren existiert in Deutschland eine Popmusikszene .

Eine Kirche die nur noch Gebrauchsmusik macht dem Unbrauchbaren und wird selbst unbrauchbar.
Joseph Kardinal Ratzinger aus: Theologisches zur Kirchenmusik

Berufsbild Kirchenmusiker/Kirchenmusikerin

siehe:

Komponisten

Bedeutende Komponisten der Kirchenmusik aus dem deutschsprachigem Raum u.a.:

In Italien u.a.:

Siehe auch: Liste der Werke der Kirchenmusik Kirchenlied Kantate Oratorium (Musik) Choral Messe (Musik) Requiem Kirchenmusiker E-Musik Conductus Schola Posaunenchor Gospel Kantor Komponisten




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