Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 23. September 2019 

Geschichte der Schottischen Clans


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Das englische Wort Clan stammt aus dem gälischen clann und heißt übersetzt „Kinder” „Abkömmlinge” „Stamm” „Familie”. Die Sippe kann den gleichen Namen wie das Gebiet in dem sie lebt einen bestimmten Clan-chief anerkennen. Es ist dagegen dass alle Schotten gleichen Nachnamens dem selben angehören genauso wie es falsch ist dass Clan einen Häuptling haben muss.

Inhaltsverzeichnis

Struktur der Schottischen Clans

Unterschieden wird zwischen drei verschiedenen Kategorien Clans:

  • Zur wichtigsten Gruppe gehören Clans wie die die MacDonalds die Gordons und vielleicht noch Chattan und die Mackenzies die über große herrschten. Sie alle zerschlugen kleinere Clans und oder übernahmen diese und deren Land mit durch Einheirat oder geschicktes politisches Agieren. Darüber hatten sie oft auch auf nationaler Ebene politischen Einfluss.

  • Die zweite Kategorie mit etwas weniger Einfluss die Frazers Gunns Macphersons Maclachlans Macleans und Dazu gehörten ebenfalls kleine Familiengruppen wie der Clan.

  • Schließlich gab es Clans die Titel oder hatten wie z. B. „Clan der Nacht” Morrisons von Mull) „Clan der Briten” (die Familie von Gigha) oder der „Clan der Raigns” (die Rankins).

Geographie der Clans

Generell sind die Clans mit dem Hochland und den Inseln verbunden und nur zu einem geringeren in den Randgebieten wie z. B. den und Galloway heimisch. Im Zentralbereich Schottlands und im Teil des Flachlands sind solche Verwandtschaftsgruppen schon sehr früh das Feudalsystem verdrängt worden.

Mit Margaret der Frau Malcolm Canmores und besonders ihrem Sohn David hielt das Feudalrecht das das genaue des Clanwesens bildet Einzug in das keltische

Ursprünglich gehörte das Land der Clangemeinschaft wurde vom Chief verwaltet; nach dem Lehnsrecht aber das ganze Land königliches Eigentum. Die der Clanangehörigen gehörte traditionell ihrem Chief; sie sich keinesfalls als direkte Untergebene des Königs.

Die Entschlossenheit einer Reihe von Königen Clanwesen durch das Lehnswesen zu ersetzen trieb Keil zwischen das keltische Hochland und das Tiefland der bis zur Wende von Culloden das Ende der Jakobitenaufstände markierte steckenblieb.

Geschichte und Niedergang der Schottischen Clans

Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Clans wurde vor durch die Unabhängigkeitskriege ( 1296 - 1314 ) erzeugt.

Die 21 Clans die sich damals Robert the Bruce auf dem Schlachtfeld von Bannockburn versammelten ein gemeinsames Ziel: Die Freiheit des schottischen von jeglicher Fremdherrschaft. Doch die Gewinner durften auch der großzügigen Verteilung von Ländereien und sicher sein; die Besiegten wurden vertrieben. Besonders Name sollte sich mit dem Schicksal Schottlands verbinden: derjenige der Campbells.

Bis zum Ende des 14. Jahrhunderts hatten sich die meisten Clans etablierte. Clanchiefs hausten z. T. recht fürstlich auf - wenn auch kalten - Trutzburgen. Wie verpachteten sie Ländereien an ihre Untergebenen. Einem anzugehören hieß nicht nur in ein soziales eingebunden zu sein sondern beinhaltete auch Pflicht Kriegsdienst für den Herrn.

Dieses Sozialgefüge offenbarte seine Schwachpunkte als Clans ihre eigenen Verwaltungsstrukturen zu bilden begannen. Familien suchten durch Bündnisse und Gegenbündnisse beim Nachbarn Schutz. Es kam aus den verschiedensten zu Auseinandersetzungen von kleineren Fehden bis zu Schlachten - ja regelrechten Clankriegen die manchmal anhielten.

Als Schottland und England längst unter Krone vereint und die Lowlands befriedet waren verschanzten sich die Clans noch im unwegsamen Bollwerk des Hochlandes .

Mit Blick auf die Geographie des Hochlands ist es kein Wunder dass die es sehr schwierig fanden ihre Autorität über Menschen auszuüben die in den entfernten und Bergen lebten.

Die Hochlandlinie erstreckt sich diagonal vom bis nach Stonehaven an der Nordsee südlich Aberdeen . Nördlich davon fühlten sich die Clans die jeweiligen Gebiete gebunden die sie als beanspruchten. Die tiefen Täler und weiten Hochlandgebiete von Clans wie den Campbells in Argyll Camerons in Lochaber den Robertsons in Rannoch Mackays in Sutherland bevölkert und die Inseln im Westen waren die Domäne der MacDonalds in der Macleans in Mull Tiree und Coll während Skye zwischen den MacDonalds MacLeods und Mackinnons war.

Trotz des kargen Bodens waren alle nahezu autark und lebten von den Kleinrindern in den Bergen weideten. Auf den Inseln an der Küste fischten die Clanmitglieder und den Fangüberschuss ins Tiefland. In den Tälern sie ihre Gerste zum Whiskybrauen (hauptsächlich zur des Chiefs und seiner nächsten Untergebenen) und als Grundnahrungsmittel. Es war ein karges Leben die Clanangehörigen. Weil das Vieh geschützt werden entwickelten diese keltischen Bergmenschen Ausdauer und sammelten Erfahrung. Bei passenden Gelegenheiten waren dann die wie auch die Engländer von ihrer Angriffswut entsetzt.

12. Jahrhundert

Die erste herausragende Persönlichkeit die in Geschichte der Clans genannt wurde war Somerled Urahn des Clans Donald. Er war der im Widerstand gegen die Norweger die die westlichen Inseln die Orkneys und Shetland kontrollierten. Somerled war ein außergewöhnlicher Krieger piktisch-norwegischem Geblüt. Nach einer fürchterlichen Seeschlacht im 1156 gewann er das Königreich Man .

Damit kontrollierte er die westlichen Inseln Bute im Clyde bis Ardnamurchan.

Im Gegenzug für Somerleds Treueversprechen erkannte Malcolm IV. seine Herrschaft dort an. In diesem gab es aber erstmals ein bedeutendes Missverständnis. Malcolm meinte Somerled erhielte seine Ländereien als von der Krone betrachtete dieser sich als und autonomer Machthaber.

Aus seiner politisch abenteuerlichen Ehe mit der Tochter des norwegischen Königs der Insel hinterließ Somerled drei Kinder von denen zwei Linie fortsetzten. Dougal der die MacDougals von und Lorn gründete und Reginald dessen Sohn Namen Donald trug die MacDonalds von Islay. Nachkommen Somerleds - die MacDonalds - wurden „Herren der Inseln” ( Lords of the Isles ).

13. Jahrhundert

Die Clans arbeiteten nicht zusammen. Selbst dem Ende der norwegischen Besetzung im Jahre 1266 kämpfte sie im Hochland gegeneinander und Krone verzweifelte schier daran sich ihre Loyalität sichern und das Hochland zu befrieden.

Ein herausragendes Beispiel waren die MacDougals Lorne und MacDonalds von Islay. Sie widersetzten König Robert the Bruce da sie mit ihm noch ein zu rupfen hatten: Der von ihm ermordeten Comyn war mit ihnen verwandt gewesen.

Doch trotzdem folgte der Clan Donald Bruder des Chiefs - Angus Og - kämpfte in der Schlacht von Bannockburn an rechten Seite von Bruce. Diese Geste von stärkte die Position der MacDonalds und bewahrte illoyalen Mitglieder des Clans vor Strafmaßnahmen.

Aufsplitterungen und Zerwürfnisse von denen es Beispiele und Berichte gibt waren innerhalb der die Regel. Die einzige Zeit in der wirklich beträchtliche Anzahl von Clans zusammenwirkte und einem Strang zog war während der Unterstützung Stewart-Dynastie im 18. Jahrhundert.

Die große Ausnahme bildete in dieser des Bürgerkriegs - Tiefland gegen große Teile Hochlands - der Clan Campbell der sich die Seite der Hannoveraner schlug. Die katholischen waren immer überzeugt davon dass der Stewart der Chief der Chiefs sei obwohl die den anderen Clans gegenüber nie besonders freundlich gewesen waren. Wenn sie sich jemals überhaupt sie interessiert hatten dann nur wenn es ging das Hochland den Normen des Tieflandes

15. und 16. Jahrhundert

James IV. schaffte es schließlich das normannische Feudalkonzept Tieflands endgültig auch im Hochland durchzusetzen. Er vielen Chiefs ihre Landansprüche durch ein königliches - die so genannte Schafsfellurkunde.

Damit unterstrich er dass diese Vasallenclans Ländereien direkt durch die Krone erhielten. James auch Campbell von Argyll einen Dreijahresvertrag über Ländereien die zuvor von den Lords of Isles beherrscht worden waren. Klug unterstützten die jedermann der ihnen Vorteile verschaffte. Darüber hinaus sie an die angrenzenden Ländereien ebenfalls zu

Um ihren Landbesitz zu vergrößern nutzten in Argyll und im Nordwesten jede sich Möglichkeit - das Schicksal der MacGregors ist ein beredtes Beispiele.

17. und 18. Jahrhundert

Die MacGregors (ein späterer Abkömmling wurde als Rob Roy) besaßen sowohl in Argyll auch in Perthshire Land nach dem alten Ohne dokumentarischen Eigentumsbeweis und ohne diese Schafsfellurkunde sie sich lediglich auf die Tradition berufen. der Beschlagnahmung von immer mehr MacGregor-Land verzweifelte Clan nach und nach - und um noch leben zu können wurden die MacGregors Viehdieben.

Nach 1603 waren die Campbells entschlossen ihnen endgültig Garaus zu machen. Der Graf von Argyll des Clan Campbell schürte einen Streit zwischen MacGregors und den Colquhouns von Luss am Loch Lomond . Dieser Streit endete wie viele andere in einer fürchterlichen Schlacht die im Glen stattfand. Zwar siegten die MacGregors trotz gewaltiger der Gegner doch es war ein Pyrrhussieg. Schlacht war so blutig und fürchterlich dass James VI. gerade auch zu James I. von gekrönt ein Gesetz durch sein Privy Council ließ das die MacGregors zu Vogelfreien machte und ihren Namen auslöschen sollte.

Danach war dieser Clan über 139 lang ein Clan der Gesetzlosen (zwischendurch wurde Anordnung zeitweise aufgehoben). Trotzdem bekannten sich 1775 - 30 Jahre nach Schlacht von - immerhin noch 826 Menschen zur Mitgliedschaft Clan MacGregor und stellten dadurch die bemerkenswerte Gefühlsbindung die das alte Clanprinzip schuf unter

James war es leid immer nur Blutfehden und Streitereien zu hören. So beauftragte schließlich Lord Ochiltree unter allen Umständen Gesetz Ordnung auf den Inseln zu schaffen. Dieser wurde durch Andrew Knox den Bischof der in seiner schwierigen Aufgabe unterstützt.

Die Chiefs der MacLean of Duart Gorm of Sleat (Skye) Clanranald MacLeod und of Ardgour hatten es aber offensichtlich nicht eilig damit und zusammen dinierten sie zunächst einmal auf Duart Castle (Mull) bevor sie Einladung zur Predigt durch Bischof Knox auf Flaggschiff Lord Ochiltrees folgten. Einmal an Bord das Schiff nämlich den Anker und brachte nach Edinburgh wo sie eingekerkert und erst freigelassen als sie sich dazu bereit erklärten Bishop bei der Reform der Inseln zu unterstützen.

Großbritannien wandte sich allmählich einer neuen blühenden Ära zu in der kein Platz für Clans war. Das war jedenfalls der von William III. der seine Macht durch die Schlacht der Boyne gefestigt hatte.

Er entschied dass mit den Hochländern Drastischeres geschehen müsse da diese offensichtlich immer auf der Seite der Stewart-Dynastie standen. Der Sir John Dalrymple Graf Stair Unterstaatssekretär für plante eine Lösung des Hoch-landproblems. Er wurde seinen Bestrebungen von William unterstützt und fand John Campbell dem Grafen von Breadalbane einen Helfer.

Zunächst bekam Breadalbane vom König £12.000. sollte er die Loyalität der Clanchiefs kaufen. von König William III. für Schottland eingesetzte entsprechend verantwortliche Staatssekretär ließ jedoch in einem Gespräch gegenüber Campbell von Breadalbane verlauten die Donnel und Lochiel sollten ausgerottet werden.

So wurde entschieden dass alle Chiefs zum 1. Januar 1692 einen Treueid auf den König ablegen Denjenigen die sich widersetzten würde „mit Feuer und Schwert und allen möglichen von Feindlichkeiten begegnet werden” . Das Datum war offensichtlich sehr sorgfältig worden denn der harte Hochlandwinter würde die teilweise lähmen. Ein Punkt der von Stair wohl kalkuliert worden war:

„Der Winter ist die einzige Saison in wir sicher sein können dass die Clanmitglieder mit ihren Frauen Kindern und Rindern in Berge entfliehen können. Dies ist die richtige sie in der langen dunklen Nacht zu .

Die meisten Clanchiefs leisteten diesen Eid Lediglich der mächtige MacDonnel of Glengarry und alte MacIan MacDonald of Glencoe hatten dies zum 1. Januar nicht getan. MacIan hatte langen Überlegungen versucht seinen Treueid am 31. Dezember in Fort William abzulegen. Da aber Magistrat nicht anwesend war war er gezwungen den Schnee nach Inveraray zu ziehen. In schlimmen Winter kam MacIan aber erst am 2. Januar in Inveraray an. Da aber auch nur ein Stellvertreter des Kommandanten war erreichte Eid Edinburgh erst am 6. Januar .

Endlich hatte Wilhelm damit seinen Sündenbock. schrieb an den Kommandanten in Fort William:

„Wenn MacIan von Glencoe und sein Stamm von den Übrigen so verschieden verhalte haben eine klare Rechtfertigung öffentlicher Justiz dass dieser Clan mit Stumpf und Stiel ausgerottet wird” .

120 Mann vom Regiment des Grafen Argyll wurden unter dem Kommando von Hauptmann Campbell of Glenlyon nach Glen Coe in gesetzt um dort in den Hütten Quartier beziehen. Die Soldaten wurden mit der üblichen des Hochlands empfangen. Über 15 Tage lang die MacDonalds die karge Speise und Trank ihnen. Hauptmann Campbell spielte sogar Karten mit alten MacIan MacDonald und dessen Söhnen.

Doch am 12. Februar 1693 erhielt der Hauptmann den Befehl:

„Ihnen wird hiermit befohlen über die Rebellen MacDonalds von Glencoe herzufallen und alle unter dem Schwert zuzuführen. Besonders haben Sie dafür sorgen dass der alte Fuchs und seine unter keinen Umständen Ihren Händen entfliehen können” .

Das Morden sollte um fünf Uhr folgenden Morgen beginnen. Am Vorabend soll Hauptmann sogar wie in den Tagen zuvor Karten den Söhnen MacDonalds gespielt und nebenbei erwähnte wie sehr er sich schon auf das des folgenden Tages zusammen mit dem Chief Als sich nach langer und stürmischer Nacht Morgen näherte begannen die Soldaten mit ihrer Aufgabe. Das Ergebnis war dass mehr als MacDonalds ermordet wurden. Viele Mitglieder des Clans es geschafft hatten sich in den immer tobenden Schneesturm zu retten erfroren darin. Etliche aber und machten das Gemetzel ruchbar. Es nicht nur ein vollkommen sinnloses Verbrechen sondern eine totale und bewußte Verhöhnung der jahrhundertealten die selbst dem ärgsten Feind Gastfreundschaft gewährte.

Jakobitenaufstände

Wilhelm mag seine Macht und Entschlossenheit haben erzielte aber das genaue Gegenteil des Nach Glencoe wirkten die Stewarts verheißungsvoller denn je. Kurz nach der Vereinigung Schottlands und Englands war es klar die Clans dass sie nur einen Status Minderheitengruppe in „North Britain” wie Schottland nun auf englischer Seite genannt wurde hatten. Sie ihre Hoffnungen mehr und mehr auf „den jenseits des Wassers” James und nach dessen auf seinen Sohn Francis Edward den „Old

1714 kam Georg I. Auf den Thron des vereinigten Königreiches. war unattraktiv intellektuell schlecht ausgestattet und über neues Königreich hatte er so gut wie Kenntnisse. Die Jakobiten glaubten nun sei die ideale Gelegenheit die Wiedereinsetzung der Stewarts gekommen.

Nach dem Jakobitenaufstand von 1715 erschloss General Wade der Generalkommandeur von das Hochland mit einem Netz von Straßen Brücken von denen einige noch heute erhalten Er reorganisierte die sechs von Clanmitgliedschaft unabhängigen Kompanien und überließ ihnen die Kontrolle des Diese Black Watch wie die Regimenter genannt trugen das auch heute noch beliebte dunkelblaue grüne Muster in ihrem Kilt .

1724 schätzte Wade dass rund 22 000 im Hochland Waffen tragen könnten. Davon wären mehr als die Hälfte bereit wieder eine zu unterstützen. Nach diesen Zahlen kann die zu jener Zeit sehr gut auf ca. 000 beziffert werden. Die Regierung befürchtete aber so sehr die Anzahl der Oppositionellen sondern die Durchschlagskraft die diese Clanmänner im Kampf konnten. Am gefürchtetsten war ein Präventivschlag der Dieser stützte sich allein darauf dass Schwung Ansturm gepaart mit der absoluten Rücksichtslosigkeit sowohl selbst aber auch dem Gegner gegenüber den in Angst lähmten. Mit dem Kleinschild am Arm einem Dolch in der linken Faust dem kurzen Breitschwert in der Rechten konnten Hochländer weit in die gegnerischen Truppen vordringen sich dann kämpfend unter der Führung ihres in kleine Einheiten aufteilen. Diese Technik war - ganz besonders während des ‘45er Aufstands sehr gefürchtet so sehr dass sie von Bonnie Prince Charlie als eine Art 'Geheimwaffe' immer wieder wurde.

Der Zeitpunkt zum Umsturz schien gut - die britische Regierung war in finanziellen und hatte nur eine Armee von gerade 3000 Mann hauptsächlich Rekruten unter General John

So landete der Prinz am 2. August 1745 30 Jahre nach der Niederlage seines von Frankreich kommend auf Eriskay einer Insel Äußeren Hebriden .

Auf seiner Reise hatte er fast Material verloren nur noch sieben Getreue bei und keinerlei Waffen oder Unterstützung mehr. Er in ein Land von dem er kaum wußte und das er nicht kannte. Zu sträubten sich die schottischen Jakobiten Bonnie Prince zu unterstützen. Wegen des „Königs jenseits des wie sein Großvater romantisch genannt worden war die Clans in der Vergangenheit sehr zu gehabt. Die MacDonalds of Clanranald MacDonalds of und MacLeods of Dunvegan - alle lehnten ab sich für den Prinz zu erheben. und im naiven und vollen Vertrauen auf Rechtmäßigkeit seines Thronanspruchs gewann Charles den schlauen of Lochiel an seine Seite. Am 19. August 1745 hisste er vor rund 1200 seine Standarte in Glenfinnan. Fortan bildeten die seine Hauptunterstützung.

Nach 1745

Nach dem letzten Jakobitenaufstand von 1745/46 der Schlacht von Culloden waren die Hochländer und ihr Mut wurde mit dem neuen endgültig gebrochen. Zusätzlich zur Niederlage wurde die das Sozialgefüge und das Clanwesen mit Gesetzesmitteln Das schottische Tiefland war über die Auslöschung erleichtert.

Schottland war in zwei Nationen geteilt: eine war kommerziell ausgerichtet und bemühte sich Gepflogenheiten anzunehmen die andere war landwirtschaftlich orientiert weiten Teilen gegen die südlichen Nachbarn eingestellt machte aus ihrem keltischen Temperament kein Hehl. ist schon richtig die Clans leben heute noch in den historischen Dimensionen. Zum Zeitpunkt endgültigen Niederlage waren sie aus der Sicht Tiefländer längst ein wirtschaftlicher und sozialer Anachronismus. für die Menschen des Hochlands bedeutete diese der alten Ordnung den tragischen und unwiederbringlichen ihrer eigene Sprache und Kultur.

Militärpfade und Straßen mussten im 18. von der Regierung erst noch gebaut Burgen und besetzt werden.

Nach der Schlacht von Culloden flohen Clanchiefs und Familien ins Ausland. Die Folgen daraus resultierenden Umverteilung der Ländereien an Nichthochländer das Desinteresse der neuen Herren an dem der jeweils lokalen Clans und stattdessen die eigener Wirtschaftsinteressen; die Verbreitung der Beweidung durch im großen Stil sowie die daraus resultierende der auf dem Land lebenden Bevölkerung aus Teilen des Hochlands in den berüchtigten Clearances.

Das größte Problem lag nunmehr in Verantwortung der Landherren für die Bevölkerung auf Land. Das alte Clansystem war gestorben und dort wo die Chiefs das Land noch konnten sie die gewaltig gewachsene Bevölkerung nicht ernähren. In ersten Landstudien wurden im Jahr 1801 noch 1.608.420 Menschen in Schottland erfasst 1831 nur 30 Jahre später gab es 2.364.386. Das war ein Anstieg um fast in dieser kurzen Zeit. Im Hochland wurde Land sehr schnell knapp: 200 000 Menschen auf dem nicht sehr ergiebigen Boden des und konnten sich nur mehr schlecht als davon ernähren. Die verbliebenen alten Clanchiefs und fühlten sich trotzdem noch verantwortlich für die ihrem Grund lebenden Menschen und saßen damit einer Zwickmühle.

Neue Erkenntnisse der Landnutzung und Aufteilung vom Kontinent und aus den Lowlands erworben in die Situation des Hochlands umgesetzt. Das nutzbare Land konnte nur eine stark ausgedünnte richtig ernähren. Damit gehörten die einfachen Bewohner schottischen Hochlands also wieder einmal zu den

Auf den riesigen Weideflächen die einst genug waren Rinder zu mästen und Getreide wurden bald die allesvertilgenden Schafe gehalten die Landherren schnelle und bessere Profite brachten.

Die Clanmitglieder wurden oft gewaltsam von Pachtgrund vertrieben. Hütten die nicht freiwillig geräumt steckte der Verwalter in Brand oft ohne darauf ob Alte oder Kranke darin waren. Verlauf der Clearances von denen sich das bis heute noch nicht erholt hat wurden vom Land vertrieben und ein Großteil des buchstäblich entvölkert.

Einige Kleinbauern bekamen von ihrem Landherrn den Küstenregionen ein kleines Grundstück als Ausgleich doch kaum einer der vertriebenen Bauern kannte See oder konnte mit einem Fischerboot umgehen; kamen um. Zehntausende emigrierten auf den Kontinent nach Kanada Amerika Neuseeland und Australien oder wurden mit bezahlten Passagen dorthin Zurück blieb die einst zumindest in Teilen Heimat - heute ist sie oft menschenleeres mit ein paar überwucherten Grundmauern.




Bücher zum Thema Geschichte der Schottischen Clans

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Geschichte_der_Schottischen_Clans.html">Geschichte der Schottischen Clans </a>