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Geschichte der Stadt Kalisz


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Kalisz ( deutsch Kalisch ) ist seit Entstehung des Landes Polen älteste Stadt Polens und war Tausend Jahre eine von vielen schon in griechischen und Quellen benannten Menschensiedlungen östlich der Elbe .

Die Stadt wurde als Calisia im Lande der Sueben um das Jahr 150 n. Chr. alexandrinischen Geographen Claudius Ptolemäus in seinem Werke "Abriss der Geographie" das Gebiet war aber bereits um das 1200 v. Chr. von der Bevölkerung der Lausitzer Kultur bewohnt welches man durch zahlreiche Ausgrabungen zu können glaubt.

In der Zeit von Ptolemäus lag im Gebiet Magna Germania als Knotenpunkt an der wichtigsten Handelsstraßen Zentraleuropas Bernsteinstraße genannt die das Römische Imperium im Süden mit der Ostseeküste verband.

Calisia war damals von Lugiern (griechisch: Lygiern) bewohnt die nach der deutscher Historiker eine Kultgemeinschaft wandalischer also germanischer Völker in Schlesien und späteren Westpolen waren während polnische Gelehrte sie slawischen Stamme zuführen. Dieses altertümliche Calisia lag nicht im Tal der Prosna wie die Stadt sondern ein paar Kilometer weiter östlich dem Gebiet der heutigen sog. Alten Stadt . Später in der frühen piastischen Zeit bestand dieses Kalisch aus der herzoglichen mit der Paulskirche der Handwerkersiedlung mit der noch einer benachbarten Siedlung mit der Gotthardkirche einer Judenstadt die ebenfalls in der Nähe Burg lag.

Der frühesten Erwähnung von Kalisch im begegnen wir 1106 in der Chronik des Gallus Anonymus der die Kämpfe zwischen zwei Söhnen Herzogs Wladyslaw I. Herman Boleslaw III. Schiefmund und Zbigniew beschreibt: Kalisch geriet in die Machtsphäre der 1102 - 1106 Herr der Stadt war.

Zum zweiten Mal erwähnt wird Kalisch Jahre 1136 in der Bulla des Papstes Innozenz II. der über Kalisch als eine der Kastellaneien auf dem Gebiet Polens spricht. Nach mancher Historiker war Kalisch damals auch Hauptstadt Mittelpolnischen Provinz die die Kastellaneien von Kalisch Sieradz Leczyca umfasste.

Stadtwappen

Das Wappen von Kalisch besteht aus zweitürmigen Kastell über dessen Tor ein polnisch wachsender Wächter in das Horn stößt umgeben vier Sternen. Auf den Zinnen der Türme je drei Rohrkolben hervor. Farben Rot in

Inhaltsverzeichnis
1 Sehenswürdigkeiten
2 Literatur

Wichtige Jahreszahlen in der späteren Geschichte von

Piastenzeit

  • 1138 : im Testament Boleslaw III. wird Kalisch dem Senior-Herzogtum Krakau zugeteilt
  • 1146 : Aufruhr der jüngeren Brüder gegen Wladyslaw II. den Vertriebenen sein Sturz; Kalisch kommt zum Herzogtum wo Mieszko III. genannt der Alte regiert.
  • um 1155 : Mieszko III. stiftet die romanische Schloßkirche Heiligen Paul wo 1193 sein Sohn Mieszko und 1202 er selbst bestattet werden. Die Fundamente Kirche mit dem Grabstein Mieszkos wurden erst 1960 auf dem Gebiet der sog.Schwedenschanze gefunden.
  • ab 1193 : Kalisch wird zur Hauptstadt des gleichnamigen :Herzogtums das seine Grenzen oft ändert und verschiedene Nachkommen Mieszko III. regieren.
  • 1233 : der schlesische Herzog Henrich I. der führt Krieg gegen den großpolnischen Vetter Wladyslaw belagert die Kalischer Burg erobert und zerstört Das Herzogtum Kalisch geht zu den schlesischen Piasten über.
  • um 1234 : Heinrich I. verlegt die Burg und Stadt an die heutige Stelle - eine zwischen drei Armen der Prosna. Das alte nunmehr Alte Stadt genannt sinkt zu einem herab.
  • um 1235 : (die genaue Jahreszahl ist nicht bekannt)- erhält das Magdeburger Recht und wird nach dem Muster der Städte in strenger Gitterform mit rechteckigem Marktplatz aufgebaut. Das Gebiet der Stadt umfasst 18 alle Gebäude außer zwei Kirchen - Nikolaus- Franziskanerkirche - sind aus Holz.
  • 1264 : die "Alte Stadt" erhält das Dorfrecht.
  • 1305 : Verwaltungsreform nach der Wiedervereinigung Polens unter Wladyslaw I. dem Ellenlangen . Neue Verwaltungseinheiten Woiwodschaften genannt werden geschaffen. Kalisch wird zur der gleichnamigen Woiwodschaft die (mit gewissen Grenzänderungen) Jahre 1793 der 2. Teilung Polens bestehen soll. Sie umfaßt Süd-und Ostgroßpolen Kalisch Gnesen Pyzdry/Peisern Konin und Sroda/Schroda und außerdem Naklo/Nakel an Netze .
  • 1331 : Am 21. September belagert das Heer des Deutschen Ordens unter dem Oberstmarschall Dietrich von Altenburg die Stadt Kalisch zieht jedoch nach paar Tagen ab ohne Erfolge erzielt zu
  • 1343 : Im Juli laufen Vorbereitungen zum "Kalischer zwischen dem Königreich Polen und dem Deutschen große Tagung in Kalisch an der König III.der Grosse persönlich teilnimmt. Mehrere damals bedeutende Städte unter ihnen Kalisch sind Unterzeichner des der am 23. Juli in Kraft tritt.
  • 1333 bis 1370 : Regierung des letzten Piastenkönigs Kasimir III. Großen die einen großen Fortschritt in der der Stadt Kalisch bedeutet: um 1361 erbaut man aus Ziegeln die Wehrmauer Stadt um 1363 erweitert man das alte Schloß Heinrich Bärtigen. Es entstehen neue Vorstädte die Breslauer am Breslauer Tor und die Thorner Vorstadt am Thorner Tor und eine Pfarrkirche zur Mariae Himmelfahrt. Außer dem alten gibt es nun zwei gemauerte neue Klöster der Stadt das der Kanoniker zum Hl. Geist und das der vom Lateran . 1353 wird auch das erste Palais der Erzbischöfe in der Stadt errichtet.
  • 1372 : die erste Städtische Schule entsteht.

Jagiellonenzeit

  • 1410 : Truppen aus der Woiwodschaft Kalisch nehmen eigener Fahne an der großen Schlacht gegen Deutschen Orden bei Tannenberg (in polnischer Geschichte als "Schlacht bei bekannt) teil.
  • 1425 : Wladyslaw II. Jagiello befreit die Salzhändler aus der Stadt Steuern auf dem Territorium Polens und Litauens. empfängt er den dänischen und schwedischen König Erich X. von Pommern im Kalischer Schloss.
  • 1426 : das erste Rathaus mit einem Turm errichtet. Um diese Zeit entsteht auch die Städtische Schule an der Himmelfahrtskirche die gewisse Rechte hat und unter der Obhut der Universität steht.
  • 1454 : während des Dreizehnjährigen Krieges des Königs Kasimir IV. gegen den Deutschen Orden nehmen Kalischer an der Belagerung Marienburgs teil.
  • 1461 : das Hospital zur Heiligen Dreieinigkeit in Breslauer Vorstadt entsteht.
  • 1489 : das hölzerne Bernhardiner Kloster und -kirche in der Thorner werden erbaut.

Wasazeit und Schwedische Kriege

  • 1583 : der Bischof Stanislaus Karnkowski holt die Jesuiten nach Kalisch.
  • 1584 : die Jesuiten beginnen ihre Lehrtätigkeit in provisorischen Schulgebäude. (1584: 200 Schüler 1586 : schon 500 Schüler.
  • 1585 bis 1591 : die barocke Jesuitenkirche zum Hl. Stanislaus und Hl. Adalbert mit dazugehörigem Kloster und Kollegium wird Karnkowskis Privatmitteln errichtet. Die Architekten sind italienische
  • 1592 : das Jesuitentheater am Kollegium beginnt seine Zuerst werden nur lateinische Stücke inszeniert später polnische.
  • 1603 : die erste Buchdruckerei in Kalisch (Besitzer: Meister Johann Wohlraab bis 1632 Adalbert Gedelius) wird eröffnet es aber ausschließlich Werke von religiösem Inhalt verlegt. dem Tode von Gedelius (um 1636) wird Druckerei von den Jesuiten übernommen die sie 1773 betreiben.
  • 1655 : der "Polnische Krieg" des Schwedenkönigs Karl X. Gustav beginnt. Schwedische Truppen unter Feldmarschall Arvid Wittenberg besetzen Posen und erreichen am 7. August Kalisch. Kalischer Magistrat huldigt dem König von Schweden zahlt eine Kontribution von 6000 Gulden .
  • 1656 : Am 10. und 11. August verheert ein großer Brand die Stadt. bleiben nur gemauerte Gebäude: Kirchen Rathaus eine und ein paar Häuser in der Breslauer
  • 1657 : König Johann II. Kasimir nimmt die in Augenschein und befreit die Stadt und ihr zugehörigen Dörfer von allen Steuerlasten. Dies jedoch wenig der Aufbau der Stadt dauert lange.
  • 1700 : der grosse Nordische Krieg beginnt. Dänemark Polen Rußland und Sachsen gegen den Schwedenkönig Karl XII. der Subsidien aus Frankreich erhält.
  • 1706 : Am 29. Oktober wird die Schlacht bei Kalisch zwischen Schweden und den polnischen Anhängern des Königs Stanislaus I. Leszczynski (zusammen 15.000 Mann) und Sachsen Russen Polen (Anhängern August II. des Starken - zusammen 35.000 Mann) ausgefochten. Die verlieren ihr Befehlshaber Arvid Axel Mardefelt wird gefangengenommen.
  • 1707 : nach der schwedischen Okkupation zählt die nur 1000 Einwohner.
  • 1726 : das schwer beschädigte Kalischer Schloß wird (die Arbeiten dauern bis 1730).

Ausklang der Adelsrepublik

  • 1769 : Kriegshandlungen während der Barer Konföderation zerstören Stadt noch mehr.
  • 1776 : der Aufbau der Stadt unter der der "Kalischer Kommission für gute Ordnung" die Grundbesitzern der Woiwodschaft gebildet wurde. Wiederbelebung des und Handwerks.
  • 1792 : durch den großen Brand vom 13. September der in der Breslauer Vorstadt beginnt alle Häuser der Stadt außer Kirchen und zugrunde. Der große Wirbelwind am 14. Dezember vollendet den Untergang von Kalisch.

Preußische und napoleonische Zeit

  • 1793 : Am 23. Januar unterschreiben Preußen und Rußland den Vertrag die 2. Teilung Polens . Woiwodschaften Posen und Kalisch werden Preußen Bis Mai 1793 steht Kalisch unter preußischer Am 7. Mai huldigen die Stände Großpolens dem König Preußen Friedrich Wilhelm II. . Die annektierten Gebiete erhalten den Namen Kalisch wird dem Regierungsbezirk Posen unterstellt. Im desselben Jahres entsendet Berlin nach Kalisch eine unter der Leitung des Majors von Schack die Aufgabe erhält das alte Jesuitenkollegium zu Kadettenschule umzubauen. In demselben Jahre kommt auch erste Welle der deutschen Übersiedler vor allem der Mark Brandenburg und Niederschlesien . Die Zahl der deutschsprachigen Einwohner von beträgt in diesem Jahre 120 Personen. Gesamtanzahl Einwohner in diesem Jahre: 3.832.
  • 1794 : da die ehemaligen polnischen Beamten keine haben beginnt man Beamte aus Berlin und Ostpreußen zu importieren welches zu Reibungen führt die neuen Beamten die polnische Sprache nicht und lokale Juden deren Sprache Jiddisch ein deutscher Dialekt ist als Dolmetscher müssen.
  • 1795 : Kalisch wird zur Hauptstadt des neuen Regierungsbezirks Kalisch erhoben der die Kreise Kalisch Leczyca samt Wielun und Tschenstochau umfaßt. Im selben Jahre kauft die evangelische Gemeinde die ehemalige Jesuitenkirche. Sie soll 1945 als evangelisches Gotteshaus dienen.
  • 1796 : das baufällig gewordene Kalischer Schloss wird Im nächsten Jahr trägt man auch das beschädigte gotische Rathaus ab.
  • 1797 : feierliche Eröffnung der Kalischer Kadettenanstalt. Die sind Söhne des ärmeren Adels aus der im Alter von 8-10 Jahren (1797: 125 1799 schon 200). Der Unterricht umfaßt einen Preußens Geschichte Grundlagen der Mathematik und militärische Die Absolventen der Anstalt werden zum weiteren im Kadettenkorps nach Berlin geschickt.
  • 1798 : Karl Wilhelm Mehwald († 1824 ) wandert aus Jauer ein läßt sich in Kalisch nieder eröffnet seine Druckerei die bis 1914 überleben sollte.
  • 1805 : Mehwalds Verlag beginnt die erste Kalischer die zweisprachige " Chronik der Stadt Kalisch/Kronika Miasta Kalisza " herauszugeben. Später im gleichen Jahr beginnt das zweisprachige " Kalischer Wochenblatt/Pismo Tygodniowe Kaliskie " zu erscheinen ebenfalls bei Mehwald.
  • 1805 : die preußischen Behörden lassen den Stadtpark die großzügig geplante " Königin-Luise -Allee" anlegen die längs der Prosna vom Tor zum Park läuft. Später hieß sie Joséphine-Allee" und ist bis heute der Prachtboulevard Kalisch.
  • 1806 : Kalisch hat schon etwa 1.800 deutsche die Zahl der Deutschen ist größer als der Juden.
  • 1806 : November-nach der Niederlage Preußens bei Jena-Auerstedt werden die preußischen Truppen in Kalisch der Bürgerwehr entwaffnet die meisten preußischen Beamten fliehen. 14. November wird Kalisch von französischen Truppen besetzt.
  • 1807 : Durch den Frieden von Tilsit wird das Großherzogtum Warschau geschaffen. Kalisch wird zur Hauptstadt des Departements ausersehen. Der 30-köpfige Munizipalrat löst den Stadtrat ab der Bürgermeister - jetzt Stadtpräsident genannt bekommt erweiterte Machtbefugnisse.
  • 1808 : die von den Preußen geschaffene Kadettenanstalt neu organisiert und den Militärbehörden des Großherzogtums Die Ruine des gotischen Rathausturms wird abgerissen. 1890 hat Kalisch kein Rathausgebäude.
  • 1810 : die Städtische Realschule wird auf den des abgetragenen Schlosses erbaut. Die renommierte Schule bis heute als "Adam-Asnyk-Lyzäum".
  • 1811 : Napoleons Große Armee sammelt sich auf Territorium des Departements K. Russlands Eroberung wird Viele Plünderungen und Kontributionen.
  • 1812 : die kläglichen Reste der geschlagenen Grande ziehen durch Kalisch nach Frankreich zurück. Viele sterben im provisorischen Lazarett das eigens für eingerichtet wurde und werden auf dem Friedhof Bernhardinerkirche begraben. Eine dort errichtete Gedenksäule erinnert heute an sie.
  • 1813 : Am 13. Februar wird Kalisch von russischen Truppen belagert. nach einem Tag der Kämpfe ziehen sich Truppen nach Schlesien zurück die Russen okkupieren Stadt.

Unter dem Zarenadler

  • 1815 : Beschlüsse des Wiener Kongresses . Der größte Teil des ehemaligen Großherzogtums Warschau wird an Rußland als sog. Kongreßkönigreich Polen übergeben. Kalisch wird nun die Hauptstadt Woiwodschaft und ist von zwei Seiten von umgeben: Richtung Posen und Richtung Breslau beträgt Abstand von der Stadtgrenze zur Grenze Preußens etwa 5 Kilometer. Der Schmuggel in beiden Richtungen floriert und so es bis 1914 bleiben. Nach Deutschland werden vor allem geschmuggelt aus Deutschland bezieht man Eisenwaren Salz Tabakwaren und Jagdgewehre. Kalisch hat in diesem 7.521 Einwohner.
  • ab 1815 : Pläne der Warschauer Regierung aus Kalisch Industriezentrum zu machen gehen voll in Erfüllung. 1815 enstehen folgende Fabriken:
    • Tuchmanufaktur der Gebrüder Johann und Benjamin Repphan Birnbaum )-1816 ( 1880 abgebrannt) etwa 2000 Beschäftigte die Fachkräfte ausschließlich aus schlesischen Einwanderern
    • Textilmanufaktur des Wilhelm Meyer (aus Brieg ) 1827-38 etwa 150 Beschäftigte
    • Textilfabrik des W.D.Przechadzki (später: Eduard Fiedler) 1821 Beschäftigte
    • Färberei des Wilhelm May (aus Sachsen) 1827 Beschäftigte
    • Textilfabrik Pohl et Co. von Johann Heinrich Karl Fischer und Friedrich Pohl- (alle aus ) 1826 220 Beschäftigte exportierte Baumwolleprodukte sogar China
    • Leinwandweberei des Johann Friedrich Ruderisch (aus Sachsen) um 20 Gesellen
    • Brauhaus des Wilhelm Weigt um 1820 100
    • Kurzwarenfabrik des Franz Krause (aus Reichenberg)- 1824- 40 Beschäftigte
    • Kurzwarenfabrik des Heinrich Buhle-1818- 80 Beschäftigte
    • Färberei des David Christoph Schnerr- 1804- etwa Beschäftigte
    • Weißgerberei des Karl Heinrich Fritsche (aus Ostpreußen)-1823- 30 Beschäftigte
    • Klavierfabrik des Gregor Lindemann-1827- Jahresprodution 20-30 Instrumente
    • Klavierfabrik des Karl Grünberg-1840- Jahresproduktion etwa 10
    • Gerberei des Wilhelm Fulde (aus Sachsen)-1857 etwa Beschäftigte
    • Seifefabrik des Emil Stark -um 1860 etwa Beschäftigte
    • Spitzenfabrik des J.D.Meisner -um 1870
    • Klavierfabrik des Arnold Fibiger (aus Sachsen -1878) 100 Beschäftigte. Diese Fabrik arbeitet bis heute
    • Klavierfabrik des Alexander Fibiger (aus Sachsen) bis Jahresprodukion etwa 10 Instrumente
    • Fabrik der landwirtschaftlichen Geräte der Gebrüder Fellner-
    • Plüsch-und Samtfabrik des Friedrich Gaede - um etwa 500 Beschäftigte damals und lange Zeit größter Arbeitgeber in Kalisch.

  • 1824 : monumentales Gerichtsgebäude an der Josephinenallee wird
  • 1825 : die schöne steinerne Alexanderbrücke (als Huldigung Stadt an den "guten Zaren" Alexander I. ) und das Woiwodschaftsamt werden erbaut
  • 1837 : nach der Niederlage des polnischen Novemberaufstandes 1830 wird Kongreßpolen in das Russische Kaiserreich Woiwodschaften werden aufgelöst Kalisch wird Hauptstadt eines Gouvernements.
  • 1852 : Frühjahr-Ausbruch der Choleraepidemie . Sie fängt im jüdischen Viertel mit miserablen hygienischen Verhältnissen an und verbreitet sich die ganze Stadt. 60 Personen täglich sterben. nach dem großen Brand des Judenviertels am 18. Juli geht die Seuche zurück.
  • 1854 : große Hungersnot herrscht in der Stadt. findet die Stadtpolizei Leichen von verhungerten Alten elternlosen Kindern.
  • 1855 : Auflösung des Gouvernements Kalisch wird zum Mal in seiner Geschichte zu einer Kreisstadt
  • 1867 : Wiederaufrichtung des Gouvernements Kalisch
  • 1871 : Bau der ersten Gasanstalt Einführung der Gasbeleuchtung . Der Koks muss auf Pferdefuhren aus benachbarten preussischen Ostrowo transportiert werden da Kalisch keine Eisenbahn hat.
  • 1880 bis 1890 : ein neues (turmloses) Rathaus (Stil der Gründerzeit ) wird errichtet. Kalisch hat etwa 20.000 und besitzt 3 Hotels 8 Restaurants 92 5 Konditoreien und 6 Kaffehäuser außerdem im etwa 10 Biergärten.
  • 1889 : nach seinem Examen an der Nikolajewschen in Sankt Petersburg tritt der spätere finnische Nationalheld Gustaf Mannerheim seinen ersten Offiziersposten im 15. Aleksandrijskij in Kalisch an.
  • 1890 : eine riesige russisch-orthodoxe Kirche mit fünf wird im Zentrum der Stadt errichtet. Sie den russischen Charakter der Stadt betonen.
  • 1897 bis 1900 : ein neues Stadtheater im Stil der Gründerzeit entsteht
  • 1898 bis 1902 : mit großer Verspätung und nach Jahrzehnten Plänen und Gegenplänen bekommt Kalisch endlich eine über Lodz nach Warschau. Bisher mußte man die km nach Lodz mit einer Pferdekutsche bewältigen. nach Breslau (Einkaufsparadies der Kalischaner) oder Posen man aber wie bisher mit einer Pferdedroschkenfahrt deutschen Grenzbahnhof Skalmeritz (6 km) anfangen. Die macht aber nach russischer Sitte einen weiten um die Stadt (aus Angst der zaristischen vor Revolutionen). Der Bahnhof ist etwa 4 vom Stadtzentrum entfernt. Kalisch hat damals 23.882
  • 1902 : Bau des ersten noch kleinen Elektrizitätswerkes. das Zentrum bekommt Strom.
  • 1905 : Arbeiterunruhen und Schülerstreik: man fordert u.a. Unterricht in polnischer Sprache (bisher wurde sogar Polnisch auf Russisch unterrichtet). Der Gouverneur ruft Kalisch und dem Gouvernement den Ausnahmezustand aus. Niederwerfung der Proteste durch Polizei Militär.
  • 1906 : die Bahnstrecke Kalisch - Skalmeritz wird es gibt also endlich eine feste Verbindung preußischen Eisenbahnnetz.
  • 1909 : Gustaf Mannerheim kommt nach Kalisch zurück als Befehlshaber des 15. Dragonerregiments. Hier erhält seine Beförderung zum Generalmajor 1911 . Er bleibt in Kalisch bis 1914.
  • 1910 : die ersten Telefone in der Stadt werden installiert
  • 1912 : Erste Arbeiten bei der Kanalisierung der
  • 1913 : Kalisch zählt schon 65.400 Einwohner davon 70% Polen 25% Juden und 5% Deutsche Russen. Man bezeichnet die Stadt als "Stadt vier Kulturen". Für die Russen "beginnt Russland Kalisch und endet in Wladiwostok ".

Erster Weltkrieg

  • 1914 : Am 1. August erklärt Deutschland Rußland den Krieg. Die Verbände ziehen sich aus Kalisch zurück. Am 2. August wird die Stadt vom deutschen 155. aus Ostrowo unter dem Befehl Major Preuskers Die Stadt muss 50.000 Rubel Kontribution zahlen und 20 Geiseln stellen. Am 7. August tritt die neben dem Brand von größte Katastrophe in der Geschichte von Kalisch Aus Gründen die bis zum heutigen Tage ganz geklärt sind (man sprach von russischen die sich nachts in der Stadt herumtrieben von deutschen Patrouillen die aus Versehen aufeinander beginnt die deutsche Artillerie auf Preuskers sinnlosen die Beschießung der völlig werhrlosen Stadt die zum 22. August dauert. Am Ende bleiben nur ein Kirchen und das Gouverneurpalais stehen das neue und das Theater gehen mit beinahe allen der Stadt zugrunde: 426 Wohnhäuser 9 Fabriken 6 öffentliche Gebäude sind nicht mehr. Die von Kalisch wurde damals in ganz Europa und tat der Sache der Mittelmächte keinen Schaden an - von nun an sprach von "deutschen Barbaren". Im Dezember lebten nur 5.000 Einwohner in der Stadt Kalisch. Gleichzeitig die Stadt oder das was von ihr ist Sitz der "Kaiserlich deutschen Zivilverwaltung für links der Weichsel ".
  • 1916 bis 1917 : die preußische Verwaltung der Stadt legt gut ausgearbeiteten Aufbauplan vor der zwar nicht realisiert werden kann aber später von den des unabhängigen Polens übernommen wird und als für den Aufbau der Stadt dient. Im 1916 wird auch die neue grosse Gasanstalt so dass die ganze Stadt jetzt mit versorgt werden kann.
  • 1916 : Kalisch hat 29.227 Einwohner.

2. Polnische Republik

  • 1918 10. November: die Bürgerwehr und die Pilsudski -treue Polnische Militärorganisation (Polska Organizacja Wojskowa POW) den Militärstab des Kalischer Landes" unter dem des Leutnants der POW Julius Ulrych.
  • 1918 : Am 11. November wird die Unabhängigkeit Polens proklamiert. In entwaffnet man die deutschen Soldaten unter tätiger der Soldatenräte.
  • 1919 : polnische Verwaltungsreform. Deutsche Regierungsbezirke österreichische Kronländer/ und russische Gouvernements werden abgeschafft Woiwodschaften und wiedereingeführt. Kalisch wird nun zum zweiten Mal seiner Geschichte zu einer Kreisstadt degradiert. Historisch die Region zwar zu Großpolen aber die zwischen Polen aus ehemaligem Kongreßkönigreich und Polen der preußischen Provinz Posen sind zu groß - man befürchtet die beiden Gruppen nicht imstande sein würden Eintracht zu leben. Kalisch kommt zur Woiwodschaft Lodz nicht zu Posen. Die deutsche Grenze zwar verschoben und liegt nun dort wo jahrhundertelang bis 1793 war - 60 km von der Stadt die Schmuggelgeschäfte gehen jedoch diesmal schmuggelt man vor allem Spirituosen Kleidung Saccharin und Tabakwaren aus Deutschland nach Polen nur wenig in umgekehrter Richtung.
  • 1919 bis 1936 : intensiver Wiederaufbau der Stadt. 6800 neue werden erbaut davon 6405 durch Privatmittel 307 den Magistrat und 68 vom Staat. Die kommen vom Privatkapital aber auch von großzügigen des Finanzministeriums und des Ministeriums für Öffentliche Leider hält man sich sklavisch treu (aufgrund Eigentumsverhältnisse bei den Grundstücken) an den alten Stadtplan mit engen Gassen wo im Sommer und stickige Luft herrscht. Die wichtigeren in Zeitraum errichteten Gebäude sind:
  • 1920 - 1925 ): das neue Rathaus (mit Turm) im des epigonalen Klassizismus
  • 1925 : die wuchtige russisch-orthodoxe Kirche wird abgetragen kleinere am Eingang zum Stadtpark erbaut. Die Innenausstattung wird aus der alten Kirche in neue überführt.
  • 1926 : die Polnische Nationalbank an der Josephinenallee der Moderne )
  • 1927 : das Sportstadion
  • 1932 : das neue grosse Elektrizitätswerk entsteht. Nun die ganze Stadt den elektrischen Strom bekommen.
  • 1937 : das neue Kreiskrankenhaus (Stil der Moderne).
  • 1939 : Am 1. Januar zählt Kalisch (1929 zum Stadtkreis erhoben 1938 der Woiwodschaft Posen angeschlossen) nach zahlreichen der Vorstädte vom Jahre 1934 81 052 Einwohner davon etwa 20.000 und 2000 Deutsche. Etwa 50% der Einwohner in der Industrie und etwa 25% im beschäftigt. Die Stadt hat 19 Grundschulen mit 039 Schülern und 8 Gymnasien darunter 3 Die jüdische Gemeinde verfügt über 6 Grundschulen 1 Gymnasium. Im Brockhaus der Nazi-Zeit (Ausgabe finden wir die Bemerkung "die Stadt K. einen westeuropäischen Charakter".
  • 1939 Am 1. September bricht der Zweite Weltkrieg aus.

Unter dem Hakenkreuz

  • 1939 : Am 4. September besetzt die 8. Infanteriedivision der Wehrmacht unter General J. von Blaskowitz die Kalisch ohne Kämpfe. Zum 26. Oktober 1939 u. a. das Posener und Kalischer Gebiet und als Teil des neuen Reichsgaues Posen später Wartheland in das deutsche Reich eingegliedert. Kalisch zum Sitz des Regierungspräsidenten des gleichnamigen Regierungsbezirks. Geschäfte in der Stadt bekommen deutsche "Treuhänder". Straßen bekommen neue deutsche Namen - beispielsweise die Josephinenallee ab nun "Hermann- Göring -Allee". (Nach 1945 wird sie selbstverständlich Stalinallee heißen).
  • 1940 : Zum 1. Januar 1940 wird Kalisch als Stadtkreis bestätigt. Der Stadt wird das Recht Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935 verliehen der Folge dass sie nicht mehr von Stadtkommissar sondern durch einen Oberbürgermeister nach den gleichen Grundsätzen wie im Altreich verwaltet wird. Zum 1. April 1940 der Sitz des Regierungspräsidenten von Kalisch nach früher Łódź verlegt. Diese Stadt war mit ihren Gebiet nachträglich am 9. November 1939 in Wartheland eingegliedert worden. In Kalisch hat der des Landkreises Kalisch seinen Sitz ferner der Amtskommissar für Amtsbezirk Kalisch-Land. In diesem Jahr wird auch für die Kalischer Juden geschaffene Getto aufgelöst und die Insassen nach Lodz In diesem Jahr entstehen zwei polnische Widerstandsorganisationen aber schon im nächsten Jahr von der Gestapo entdeckt werden. 65 Untergrundskämpfer werden in geschickt viele von ihnen nach Buchenwald .
  • 1941 : Beginn der schonungs- und rücksichtlosen Germanisierungspolitik. polnischen Einwohner müssen die Stadtmitte verlassen um Wohnungen für die anzusiedelnden Deutschen freizumachen. Diese vornehmlich Baltendeutsche Deutsche aus Siebenbürgen und Deutsche aus der Bukowina die von den NS-Behörden überredet wurden alte Heimat zu verlassen und ins Wartheland gehen. 1945 wird dies zu einer großen Tragödie diese Bevölkerungsgruppe führen. Da Lodsch seit dem April 1940 Litzmannstadt heißt wird auch der Kalisch am 15. Februar 1941 in Litzmannstadt
  • 1942 - 1944 : weitere Deportationen der polnischen Bevölkerung von insgesamt werden 30.000 Personen ausgewiesen. In diesen schaffen die NS-Behörden das "Gaukinderheim" im Gebäude ehemaligen Klosters der Nazaretschwestern. Im Gaukinderheim verweilen Kinder die den rassischen Idealen der Nazis Ihren Eltern entrissen sind sie zur Adoption Deutschland vorgesehen bekommen neue deutsche Vor- und und dürfen nur deutsch sprechen. Das Heim im Durchschnitt etwa 200 Kinder jährlich. Das vieler von diesen Kindern ist bis heute Im Jahre 1942 entsteht in Kalisch eine der Heimatarmee/Armia Krajowa - der größten polnischen 1943 entsteht auch eine Parteizelle der polnischen es gelingt jedoch nicht in der stark oder sozialdemokratisch empfindenden Stadt eine Kampforganisation der zu gründen.
  • 1944 : Im März wird die Kalischer Heimatarmee der Gestapo entdeckt die meisten Mitglieder werden
  • 1945 : Am 19. Januar steht die Sowjetarmee 50 km östlich Kalisch. Vier Tage vor der Befreiung werden Untergrundkämpfer der Heimatarmee von der SS erschossen. frühen Morgen des 23. Januar beginnt der Kampf um Kalisch am wird die Stadt von der Sowjetarmee besetzt. Schäden in der Stadt sind diesmal gering der Turmhelm der Josephskirche wird abgeschossen und Haus in der Innenstadt brennt nieder.

Unter der Roten Fahne

  • 1945 : Am 24. Januar formiert sich die kommunistische "Volksmacht". Es noch (bis 1948 ) andere Parteien außer der Polnischen Arbeiterpartei die ihre Vertreter zum Stadtrat (nunmehr und 1990 " Städtischer Nationalrat" genannt) entsenden alle Posten - Stadtpräsident Polizeikommandant usw. werden jedoch Kommunisten besetzt einer Partei die vor 1939 20 Mitglieder in Kalisch zählte. Kalisch kommt zur Woiwodschaft Posen welches sich aus oben polnische Republik) angeführten Gründen als keine gute erweist. Die alte preußisch-russische Grenze spukt noch den Köpfen. Kalisch hat damals etwa 50 Einwohner davon etwa 400 Alt-Kalischaner deutscher Herkunft höchstens 100 Juden.
  • 1945 : die Evangelische Kirche wird der Gemeinde und wird katholische Garnisonkirche. Spätere Versuche der Gemeinde die Kirche zurückzubekommen scheitern daran daß entsprechende Grundbucheintragung über den Kauf der Kirche Staat (1795) zerstört wurde.
  • 1945 bis 1948 : die Stadt ist überbevölkert denn das Kalisch muß viele obdachlos gewordene Familien aus Warschau aufnehmen. Ein kommunistisches "Einquartierungsamt" verwaltet nun Wohnungen in der Stadt und führt viele durch. Bis in die 80er Jahre wohnen Familien in einer Wohnung.
  • 1948 : der " Eiserne Vorhang " senkt sich nieder. Verschärfter Terror der UB gegen Andersdenkende.
  • 1948 : Im Frühjahr dieses Jahres an einem abends um 22 Uhr zerren die Geheimpolizei die Vertreter der Stadtbehörden alle Inhaber von aus ihren Betten. Alle Geschäfte werden mit Wirkung sozialisiert alle Waren müssen ohne Entschädigung die neue städtische HO übergeben werden. Ab sind die Kalischer Kaufleute nur Angestellte in ehemaligen Geschäften.
  • 1949 : durch die Währungsreform (etwa 20 alte für einen neuen) die auch an einem durchgeführt wird verliert ein großer Teil der seine Ersparnisse denn nur Spareinlagen bei Banken Sparkassen werden zu vollem Kurs umgetauscht fürs bekommt man einen viel schlechteren Kurs. Die zum Dollar und alten Goldrubeln beginnt obwohl Besitz strafbar ist.
  • 1952 : zaghafter Beginn des Wohnungsbaus durch die Behörden. Die neuen Häuser sind noch keine und werden auf leeren Grundstücken im Stadtzentrum
  • 1955 : Posener Arbeiteraufstand. Kalisch bleibt ruhig.
  • 1956 : Ungarnaufstand. In der ganzen Stadt werden Kleider usw. für Ungarnhilfe gesammelt. Gleichzeitig im vor dem Gomulka-Oktober rollen 3 Tage und lang sowjetische Panzer aus Schlesien Richtung Warschau die Politiker der Hauptstadt einzuschüchtern. Die nach Jahren Kommunismus schon ernsthaft propaganda-benebelte Bevölkerung von empfängt sie mit Blumen.
  • 1956-1970: Gomulka-Herrschaft. Völlige Lethargie und Verarmung der
  • 1970-1980: Gierek-Herrschaft. Durch grosse Anleihen in Westeuropa es der KP die Wirtschaft anzukurbeln. In entstehen 5 neue Fabriken und grosse Neubauviertel in den Vorstädten.
  • 1975 : Verwaltungsreform. Kalisch wird wieder (gegen heftige aus Ostrowo) zur Hauptstadt einer Woiwodschaft die recht bunt zusammengewürfelt ist: ein paar Gemeinden aus der alten Woiwodschaft Posen andere aus Lodzer Gebiet und wieder ein paar andere Niederschlesien. Das Ganze passt nicht richtig zusammen.
  • 1980 : auch in Kalisch gedeiht die Massenbewegung Solidarnosc
  • 1981 - 1989 : Agonie des "real existierenden Sozialismus". Mangelwirtschaft Emigration in den Westen Europas.
  • 1990 : die Zeit der 3. Polnischen Republik fängt an.
  • Am 4. Juni 1997 besucht Papst Johannes Paul II. auf einer seiner zahlreichen Auslandsreisen auch die Stadt Kalisch. Aus Anlass Besuches werden die Fassaden frisch gestrichen.

Sehenswürdigkeiten

  • Franziskanerkirche zum Hl.Stanislaus (13-18. Jh. gotisch Innenausstattung
  • Garnisonskirche (ehemalige Jesuiten- später Evangelische Kirche 17-18 Barock)
  • Kathedrale zum Heiligen Nikolaus (gotisch-neugotisch Innenausstattung Barock interessante Kapelle im Jugendstil 13.-19 Jh.)
  • Städtische Pfarrkirche zum Heiligen Joseph (17-18. Jh.
  • Jesuitenkirche (ehem.Bernhardiner-) zur Mariae Verkündigung (18.Jh Barock)
  • Nazarethanerkirche zum Heiligen Joseph und Heiligen Peter Alcantara (18.Jh. Rokoko)
  • Evangelischer Friedhof (ab 17. Jh.). Dort begegnen allen Namen derjeniger Industriellen deren Namen oben aufgeführt sind
  • Russisch-orthodoxer Friedhof (ab 18.Jh.)
  • Jüdischer Friedhof (Stadtteil Widok ). Einziger noch erhaltener kleiner jüdischer Friedhof der heutigen Stadt. Der älteste nicht weit der Stadtmitte gelegen mit teilweise mittelalterlichen Gräbern um 1940 von den Nazis zerstört.
  • Soldatenfriedhof (1916). Hier liegen auch viele Deutsche ab 1939 in Kalisch angesiedelt wurden.
  • Sowjetischer Ehrenfriedhof (1946). Die große Gedenksäule besteht dem Granit der Neuen Reichskanzlei in Berlin.
  • Bahnhof Skalmierzyce ( deutsch: Skalmeritz ) 2 km südlich von der heutigen entfernt. Riesiger neugotischer Bau um 1905 errichtet 1918 Grenzbahnhof des Deutschen Kaiserreiches.

Literatur

  • Dobak-Splitt K./Splitt J.A.: Kalisz poprzez wieki Kalisz 1988;
  • von Fock G.: Kalisch - eine deutsche Stadt Kalisch 1941;
  • Gieysztor A. (Hg.): Osiemnascie Wiekow Kalisza I-II Kalisz 1960;
  • von Hutten-Czapski B. Graf: Sechzig Jahre Politik und Gesellschaft I-II Berlin 1936;
  • Mannerheim G.: Minnen I-II Stockholm 1950-1951;
  • Pniewski T.: Kalisz z oddali Kalisz 1976;
  • Polanowski E.: W dawnym Kaliszu Poznan 1979
  • Sibmacher J.: Grosses Allgemeines Wappenbuch Band 15 Städtewappen Nürnberg 1885

Siehe auch: Polnische Teilungen



Bücher zum Thema Geschichte der Stadt Kalisz

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