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Getriebe


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Getriebe sind allgemein gesehen gelenkige Verbindungen von die zum Übertragen und Umwandeln von Kräften zum Führen von Teilen auf einer Bahn

Es werden also nahezu sämtlich Mechanismen Getriebe bezeichnet.

Umgangsprachlich nennt man jedoch oft nur Vorrichtungen zum Übertragen und Wandeln von Drehbewegungen Getriebe .

(in Anlehnung an VDI 2127) Getriebe dienen zur Übertragung und Umformung ( Übersetzung ) von Bewegungen Energie und/oder Kräften.
Sie bestehen aus mindestens drei Gliedern denen eines das Gestell bildet.

Inhaltsverzeichnis

Getriebe für Drehbewegungen

Der Einsatz dieser Form von Getrieben hauptsächlich zur:
Das Getriebe wird meist zwischen dem ( Motor ) und dem zu treibenden Maschinenteil häufig Kupplungen eingebunden. Man kann die Getriebe nach Kriterien unterteilen:

Nach Bauart:

  1. feste Getriebe - Drehzahlverhältnis und Drehmomentwandlung sind nicht
  2. Verstellgetriebe können in gestufte und stufenlose Getriebe unterteilt werden.
    1. Schaltgetriebe - Drehzahl und Drehmoment können abgestuft werden. Die Funktion kann auch in einer in Form eines Rückwärtsganges liegen. (typ. Verwendung in Kraftfahrzeugen .)
    2. Leistungsteilungsgetriebe z.B. Differentialgetriebe
    3. Wälzkörpergetriebe
    4. Zugmittelgetriebe ( Kettengetriebe Riemengetriebe Schubgliederband

nach der Art der Kraftübertragung

mechanische Getriebe

formschlüssige Getriebe
  1. Getriebe mit Zahnrädern
    1. Stirnradgetriebe - Eingangs- und Ausgangswelle sind parallel.
    2. Planetengetriebe - An- und Abtriebswelle sind koaxial. das Innenrad kreisen Planetenräder die ihrerseits wieder ein Außenrad eingreifen. Sonderfom der Stirnradgetriebe. (z.B. der Nabenschaltung von Fahrrädern)
    3. Kegelradgetriebe An- und Abtriebswelle sind nicht parallel 90°) angeordnet. Die Wellenachsen haben einen Schnittpunkt .
    4. Schraubenradgetriebe: Die Wellenachsen haben keinen Schnittpunkt.
    5. Ausgleichsgetriebe (auch Differentialgetriebe ) ist ein Spezialgetriebe und wird vor im Kraftfahrzeugbau eingesetzt.
  2. Schneckengetriebe
  3. Kettengetriebe (siehe auch Antriebskette und Kettenarten )
  4. Zahnriementrieb

kraftschlüssige Getriebe
  1. Reibradgetriebe siehe auch Reibrad
  2. Riementrieb
  3. Wälzkörpergetriebe

hydraulische Getriebe

Bei hydraulischen Getrieben (siehe Strömungsgetriebe ) sind An- und Abtriebsseite nicht mechanisch verbunden (kraftschlüssiges Getriebe). Die Antriebsseite setzt eine im Inneren in Bewegung die die Abtriebsseite Es wird zwischen hydrostatischen und hydrodynamischen Getrieben

pneumatische Getriebe

Pneumatische Getriebe sind nicht bekannt jedoch Pneumatik -Motoren (linear oder drehend) häufig als Antrieb Getriebe und Mechanismen verwendet.

elektrische Getriebe

Der Begriff elektrisches Getriebe wird eigentlich im übertragenen Sinn für elektronische Schaltung die ebenso zur Drehzahl- oder führt verwendet. Allerdings werden dabei bereits die selbst gesteuert. Verwendet wird dazu z.B. ein Frequenzumrichter .

nach Bauform:

offene Bauform

Offene Bauform bedeutet daß die Elemente des Getriebes frei zugänglich sind. Häufig werden jedoch auch sicherheitstechnischen Gründen verkleidet.
Beispiele: Riemengetriebe Transmission

geschlossene Gehäuse

Bei geschlossenen Getrieben kann eine permanente Schmierung erfolgen Beispiele: Kraftfahrzeuggetriebe Differentialgetriebe

Getriebe für andere Bewegungen

Kurvengetriebe

Als Kurvengetriebe werden Mechanismen bezeichnet. Beispiele Schwenkmechanismen von Türen. Bei Kurvengetrieben erfolgt der meist durch die Drehung eines Elementes oder Hilfe von Linearantrieben (z.B. Hydraulikstempel). Eingangsgröße ist eine Rotation oder Translation (Linearverschiebung) Ausgangsgröße ist Kurve die von der Konstruktion des Mechanismus
Die Berechnung von Kurvengetrieben von Hand sehr aufwendig. Es gibt jedoch Software mit sich diese Aufgabe leichter erledigen läßt.

Kurbeltrieb

Der Kurbeltrieb gehört mit in die der Kurvengetriebe da er eine rotatorische (drehende) Bewegung in eine translatorische (geradlinige) Bewegung oder umgekehrt. Anwendung findet er an Dampfmaschinen oder im im Kolbenmotor . (siehe auch Kurbel)

Flaschenzug

siehe Flaschenzug

Ordnung nach Hauptbestandteilen

Begriffsdefinitionen

  • Die Abtriebswelle führt die Leistung aus dem Getriebe
  • Bei der Antriebsdrehzahl unterscheidet man zwischen der Drehzahl im Fall der belasteten und der Antriebswelle.
  • Für die Abtriebsdrehzahl gilt das gleiche wie bei der
  • Übersetzung ist bei Getrieben das Verhältnis zwischen und Abtriebsdrehzahl. (Formelzeichen: i ) Auch hier unterscheidet man zwischen belastetem unbelastetem Getriebe.
  • Die Übersetzungsänderung (Formelzeichen delta i ) ist das Differenz der Übersetzungen zwischen und belastetem Getriebe. Ursache ist z.B. Schlupf vor allem bei kraftschlüssigen Getrieben.
  • Nennleistung ist die auf der An- oder bezogene Leistung auf die das Getriebe ausgelegt Betriebsfaktoren werden dabei nicht berücksichtigt.
  • Multipliziert man die Nennleistung mit den Betriebsfaktoren erhält man die Bemessungsleistung
  • Betriebsfaktoren (Fromelzeichen K ) sind Werte die zur Berücksichtigung von Anfahrhäufigkeiten Staub Betriebsdauerintervallen Temperatureinflüssen.... dienen.
  • Der Wirkungsgrad (Formelzeichen: η) eines Getriebes ergibt sich dem Verhältnis der Abtriebsleistung zur Antriebsleistung.
  • Der Stellbereich ist das Verhältnis der maximalen zur Übersetzung (Formelzeichen: R ).

Redewendung "Sand im Getriebe"

Auf Grund der Funktion eines Getriebes es den umgangssprachlich Ausdruck Sand im Getriebe wenn etwas schleppend funktioniert. Sand im sorgt für erhöhten Verschleiß . Die Sandkörner können ein Getriebe auch oder unrunden Lauf verursachen.

Siehe auch



Bücher zum Thema Getriebe

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