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Gasentladungslampe


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Gasentladungslampen (Gasentladungsröhren) strahlen durch Anregung von äußeren in Atomen oder Molekülen in einem elektrischen (s.a. Metalldampflampe ).

In einem teilevakuierten Glasrohr bildet sich gegenüberliegenden Elektroden bei ausreichend hoher Spannung (größer V) eine Glimmentladung aus. In der Nähe Kathode (-) beobachten wir das negative Glimmlicht in der Mitte bis zur Anode die positive Säule .

Glimmlampe Durchmesser ca. 10 mm (E10 Die obere und untere Elektrode sind so dass sie von oben betrachtet eine leuchtende bilden.

Die Abbildungen zeigt verschiedene Bauformen von die aufgrund ihrer Konstruktion nur das negative für die Lichterzeugung nutzen. Das Gas bestimmt Farbe der Glimmentladung z.B. strahlt Neon in Rot (siehe Spektrum).

Glimmlampe Durchmesser ca. 8 mm (sockellos). beiden Elektroden verlaufen parallel von unten nach An Wechselspannung angeschlossen leuchten sie abwechselnd mit (50 Hz) wie zwei Momentaufnahmen zeigen: Im Bild liegt die positive Spannung an der rechts an der rechten Elektrode. Neben den und gelben Neon-Linien im Spektrum unten ist die schwache grüne Linie bei 540 nm erkennen (für die Reproduktion wurde die Intensität Linie etwas angehoben).

In Leuchtröhren oft wegen ihres roten auch Neonröhren genannt liegen die Elektroden weit in einem dünnen Glasrohr. Hier leuchtet die Säule wenn eine Spannung von mehreren kV Volt) anliegt.

Bei angepasster Glasform geeignet beschichteter und Elektroden läßt sich die Betriebsspannung auf 230 absenken siehe Leuchtstoffröhren .

Wächst die Stromdichte an z.B. durch der Spannung oder Vergrößerung der Zahl der durch Heizen der Elektroden geht die Glimmentladung eine Bogenentladung über. Die Elektroden erreichen Temperaturen von 1000 °C. Beispiele für Bogenentladungen sind funkenbildende Früher kamen sog. Kohle- Bogenlampen häufig zum Einsatz. Sie strahlen ein weißes Licht aus. Wie bei einer Kerze sind es hier die aufgeheizten Rußpartikel thermisch leuchten.

In Flutlichtanlagen sorgen Quecksilber-Hochdruck und Quecksilber-Höchstdruck-Bogenlampen eine tageslichtähnliche Beleuchtung.

Ein noch heute prominentes Einsatzgebiet von sind Kinoprojektoren. Das Leistungsspektrum von Projektorlampen bewegt von 1500W bis 2500W oder gar mehr.

Bei teureren Automobilen werden neuerdings Xenon - Bogenlampen in den Scheinwerfern zusammen mit einer automatischen Leuchtweitenregelung verwendet. Blendwirkung ist umstritten (siehe unten).

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