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Glycin


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Strukturformel der Aminosäure
Allgemeines
Name Glycin
Abkürzung Gly
G
essentiell nein
Summenformel C 2 H 5 NO 2
Andere Namen Glykokoll Aminoessigsäure
Kurzbeschreibung weißer Feststoff
CAS-Nummer 56-40-6
Sicherheitshinweise
- keine Gefährdungsklasse -
R- und S-Sätze --
Handhabung keine besonderen Anforderungen
Lagerung Dicht verschlossen. Trocken. +5°C bis +30°C.
MAK Maximale Arbeitsplatzkonzentration ml/m 3
LD 50 (Ratte) oral 7930 mg/kg
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand fest
Farbe farblos
Dichte 1 595 g/cm 3
Molmasse 75 07 g/ mol
Schmelzpunkt 232-236 °C
Siedepunkt >230 °C thermische Zersetzung
Weitere Eigenschaften
Seitenkette keine Seitenkette sonst hydrophil
isoelektrischer Punkt 6 06
Löslichkeit 225 g/l (in Wasser bei 20°C)
Gut löslich in Wasser
Schlecht löslich in Ethanol
Unlöslich in Lösungsmittel
SI -Einheiten wurden wo möglich verwendet. Wenn nicht vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.

Inhaltsverzeichnis

Name


Glycin auch Glykokoll oder Aminoessigsäure genannt ist weißer Feststoff . Es gehört zu den natürlich vorkommenden Aminosäuren und ist damit ein Baustein der Proteine (Eiweißstoffe) der lebenden Organismen einschließlich Mensch und Tier .

Glycin ist die einfachste und leichteste (Aminocarbonsäure). Es ist als einzige natürlich vorkommende nicht chiral und damit nicht optisch aktiv .

Vorkommen

Synthese

Funktionen

Da Glycin keine sperrige Seitenkette hat findet es sich an Stellen denen andere Aminosäuren keinen Platz haben (z.B. einer Kollagenhelix).

Glycin ist sehr gut in Wasser Der Schmelzpunkt liegt - im Gegensatz zu Aminen und Carbonsäuren vergleichbarer Größe - sehr hoch (über es erfolgt Zersetzung). Bezüglich dieser Eigenschaften siehe Zwitterion .

Literatur

Wiki-/Weblinks

Siehe auch:

Aminosäuren
Alanin | Arginin | Asparagin | Asparaginsäure | Cystein | Glutamin | Glutaminsäure | Glycin | Histidin | Isoleucin | Leucin | Lysin | Methionin | Phenylalanin | Prolin | Selenocystein | Serin | Threonin | Tryptophan | Tyrosin | Valin



Bücher zum Thema Glycin

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